Trotz 1910 Wohnungen in Altstetten: Halter lehnt sozialverträgliche Sanierung ab
Beim Letzigarten-Areal setzt die Halter AG trotz ausreichendem Wohnungsbestand auf Komplettabriss statt sozialverträglichem Umbau. Das sorgt für Kritik.
In Zürich demonstrieren rund 8000 Personen gegen die Wohnkrise
Tausende Personen fordern an einer Demonstration durch Zürich bezahlbaren Wohnraum, ein Ende der Verdrängung und politische Konsequenzen. Die Kundgebung verlief bei bestem Frühlingswetter friedlich.
Axa baut in Oerlikon ein Bürohochhaus
Die Axa Versicherungen bauen am Bahnhof Oerlikon ein neues Hochhaus. Doch obwohl der Kreis 11 bereits viele leere Arbeitsflächen hat, plant die Bauherrin Büros und verzichtet auf Wohnungen.
«Küche für Alle» mobilisiert am Bullingerplatz für Zürcher Wohndemo
Am vierten Mittwoch in Folge verteilen Aktivist:innen auf einem Zürcher Platz gratis Essen für die Bevölkerung. Der Anlass soll Menschen vernetzen und Kräfte für die Wohndemo vom kommenden Samstag bündeln.
1240 Franken Mieterhöhung – Rechtsanwalt spricht von «Druckmittel»
Zwei Mieter sollen 75 Prozent mehr für ihre Wohnungen bezahlen als bisher. Die Liegenschaft würde zu wenig Rendite abwerfen, argumentieren die Eigentümer. Es ist bereits das zweite Mal, dass sich die Schlichtungsbehörde mit dem Haus im Kreis 4 beschäftigen muss.
9 harte Fakten zum Zürcher Wohnungsmarkt
Am Samstag rufen in Zürich verschiedene Organisationen zu einer Wohndemo auf. Ein guter Zeitpunkt, um sich den Ernst der Lage auf dem städtischen Wohnungsmarkt nochmals vor Augen zu führen.
Airbnb-Verbot in Zürich bleibt umstritten
Eine Initiative der Stadtzürcher SP fordert, Kurzzeit-Vermietungen von Wohnungen auf 90 Tage zu beschränken. Damit will sie gegen kommerzielle Anbieter wie Airbnb oder Business Apartments vorgehen. Über die Wirksamkeit der neuen Regelung scheiden sich die Geister.
Im Kreis 5 kostet eine Wohnung plötzlich 500 Franken mehr
Nach einem Auszug steigt die Miete einer Wohnung um 500 Franken. Gegenüber dem Vormieter erklärt die Verwaltung, es sei eine Sanierung geplant, doch diese scheint auszubleiben.
Einstige Business Apartments landen auf freiem Markt – für 2195 pro Zimmer
Nachdem Business Apartments im Kreis 4 über Monate leer gestanden sind, werden die beiden Wohnhäuser wieder regulär vermietet. Die 1-Zimmer-Wohnungen kosten bis zu 2195 Franken pro Monat.
«Frauen sind besonders von der Krise auf dem Wohnungsmarkt betroffen»
In Zürich sei lange an den Bedürfnissen von Frauen vorbei gebaut worden, sagt Stephanie Tuggener. Was die Folgen davon sind und wie eine feministische Stadt aussehen könnte, erklärt die Geografin im Interview.
Der Referenzzinssatz wurde gesenkt: Was das für Mieter:innen bedeutet
Nun sinken die Mieten: Weil am Montag der Referenzzinssatz auf 1,5 Prozent gesenkt wurde, müssen viele Mieter:innen weniger bezahlen. Larissa Steiner, Co-Leiterin Rechtsberatung beim Mieter:innenverband, beantwortet die wichtigsten Fragen.
Architektin zu Flächenkonsum: «Wohnen ist auch ein Statussymbol»
Klein, aber oho: Mikrowohnungen in Zürich boomen. Weshalb wir durch die Wohnform aber nicht zwingend weniger Raum beanspruchen, erklärt die Architektin Claudia Thiesen im Interview.
Nenn mir deine Mietzinsvorstellung und ich verrate dir den Preis
An der Badenerstrasse wird gebaut. Wer sich für die Wohnungen interessiert, wird aufgefordert einen Mietpreisvorschlag zu unterbreiten – ohne vorher die tatsächlichen Mietpreise zu kennen. Was steckt dahinter?
Helvetia Versicherung darf Grossbauprojekt umsetzen
Einstimmig hat der Gemeinderat am Mittwochabend dem Landtausch zwischen der Stadt Zürich und der Helvetia Versicherung zugestimmt. Diese darf nun die Siedlung «Frohburg» in Oerlikon sozialverträglich umbauen.
Städtische Stiftung kündigt ganzer Mieterschaft wegen Sanierung
Während die Zürcher Regierung im Fall der «Sugus-Häuser» lautstark den Schutz der Mieter:innen verteidigte, kündigte eine Stiftung der Stadt 20 Mietparteien im Kreis 3. Grund dafür sei eine «umfassende Sanierung».
Das Dilemma des digitalen Grundbuchs
Seit kurzem können Zürcher Hauseigentümer:innen Einträge im Grundbuch sperren lassen. Für die einen ein notwendiger Schritt für besseren Datenschutz, für die anderen ein Hindernis für transparente Wohnpolitik.
Eigentümer will sanierte Wohnhäuser abreissen lassen
In Oerlikon sollen zwei Mehrfamilienhäuser abgerissen werden, weil sie angeblich nicht mehr den Anforderungen an «zeitgerechtes Wohnen» entsprechen. Dabei wurden die Liegenschaften erst vor wenigen Jahren aufgestockt und saniert.
Co-Living-Provider machen aus der Wohnungsknappheit ein Geschäft
Ein Jungunternehmer nutzt die angespannte Wohnsituation in Zürich, um einzelne Zimmer zu überhöhten Preisen anzubieten. Während er sein Unternehmen in den sozialen Medien als Innovation feiert, bleiben die betroffenen Mieter:innen machtlos zurück.
«Wir können nicht überall günstigen Wohnraum zerstören»
Der SVP-Politiker Reto Brüesch fordert, dass die Stadt bei Leerkündigungen künftig Informationen zur Eigentümerschaft und zum Gebäudealter sammelt. Dadurch sollen Fälle wie jener bei den Sugus-Häusern verhindert werden.
In Zürich soll mehr umgebaut, statt abgerissen werden
Nach aktuellen Gesetzen werden Gebäude häufiger abgerissen, statt umgebaut. Dies will der Zürcher Gemeinderat ändern – dem Klima zuliebe.
Kanton verkauft Haus – ein Jahr später mietet sich die Uni Zürich ein
Im Sommer 2022 veräusserte der Kanton Zürich eine Liegenschaft im Kreis 6 an die meistbietende Partei. Angeblich, weil die Räumlichkeiten nicht mehr für «staatliche Zwecke» genutzt würden. Mittlerweile hat sich an der Adresse die Universität Zürich eingemietet.
Ersatzneubau «Seebahn-Höfe» – es formiert sich Widerstand
Seit zwei Jahrzehnten planen Genossenschaften an der Seebahnstrasse im Kreis 4 einen Ersatzneubau. Jetzt erhält das Projekt neuen Gegenwind: Nicht nur Bewohner:innen, auch Personen aus der Architektur und Politik kritisieren die Abrisspläne.
In Albisrieden müssen 138 Haushalte umziehen
Ganze Wohnblöcke zu kündigen und sie dann zu sanieren, ist in Zürich Usus geworden. Jüngst zwingt diese Praxis etwa 200 Menschen an der Langgrütstrasse im Kreis 9 zur Wohnungssuche.
Leerkündigungen bei den Sugus-Häusern – und plötzlich passiert etwas
Das Schicksal der Sugus-Häuser und ihren Bewohner:innen bewegt die ganze Stadt. Dabei handelt es sich um eine längst überfällige Reaktion auf ein Problem, das in Zürich schon viele Beispiele kennt.
Kündigung für Bewohner:innen von drei Sugus-Häusern
Im Röntgenareal müssen weit über 200 Mieter:innen überraschend ihre Wohnungen verlassen. Viele von ihnen fühlen sich von der Verwaltung im Stich gelassen.