Winterreden 2026

Winterrede Dr. phil. Yuvviki Dioh: «Theater und Kunst können uns Perspektiven eröffnen»

Das Debattierhaus Karl der Grosse lädt zum 12. Mal zu den «Winterreden» ein. Verstummt der Glockenschlag des Grossmünsters um 18 Uhr, beginnt vom 12. bis 23. Januar 2026 eine Winterrede. Du hast die Winterrede verpasst? Bei uns kannst du sie nachlesen!

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Yuvviki Dioh über die Wichtigkeit von Kultur und Theater. (Bild: David Taddeo)

Hier geht's zum weiteren Programm.

Rede: Yuvviki Dioh

Die Zeiten wiegen schwer. Und wenn wir ehrlich sind: Wann waren sie tatsächlich auch mal leicht? Es ist Januar und es suchen uns bereits die schrecklichsten Nachrichten heim. Seien es Tragödien, Krieg, Hass, Genozid, dahinsiechende Menschenrechte, fortschreitende Dehumanisierung von marginalisierten Menschen, das Erodieren demokratischer Grundprinzipien (Jaja, ich weiss: Es lässt sich wunderbar darüber streiten, was Demokratie genau bedeutet. Für den Zweck dieser Rede soll Demokratie einfach mal für KEIN F*****G FASCHISMUS stehen) und eine Klimakatastrophe nach der anderen. Ich weiss nicht wie’s euch geht, aber ich frage mich doch immer wieder: Is this the real life? Erleben wir das gerade alles tatsächlich?

Womöglich werden die Menschen der Zukunft genauso ungläubig wie distanziert auf die verschriftlichten Untaten unserer Zeit blicken, wie wir damals in der Schule auf die Untaten der Geschichte vor uns. Was werden wohl die Menschen in 100 Jahren über uns denken (und ja, ich geh mal davon aus, dass es in 100 Jahren irgendwie noch irgendwo Menschen gibt)?

Es graut mir vor der Gegenwart.

Es graut mir davor, dass sich die Geschichte, vor allem jene des politischen, sozialen Grauens, wiederholt.

Es graut mir so sehr vor der Gegenwart. Vor uns.

So sehr, dass ich mich manchmal frage, was ich eigentlich im Theater mache? Müsste ich nicht auf die Strasse? Molotov-Cocktails schmeissen?

Wozu eigentlich noch Theater? Kunst überhaupt?

Es scheint ja auch fast bitter und zynisch, sich im Zuge der sich überschlagenden Mega-Krisen, mit Zuschauer*innen-Zahlen und doch auch bisweilen träger Kulturpolitik auseinanderzusetzen. Aber das ist ein Thema für eine andere Rede.

Dieser Zustand des tiefsitzenden Verzweifelns an dem Clusterfuck, der sich gerade Welt nennt, ist nicht neu und schon gar nicht singulär. Da gehen wir schön kollektiv durch. Und ich will auch gar nicht fatalistisch sein. Das steht mir eigentlich nicht zu, wenn ich mir meiner eigenen Handlungsmöglichkeiten bewusst werde. Und wenn ich mal genau hinschaue: Dafür, dass die Welt gefühlt gerade gleichzeitig in Slo-Mo und Superspeed untergeht, bin ich doch sehr oft am Lachen, glücklich, mit Menschen, die ich mag oder sogar liebe. Dafür, dass ich mich so oft so ohnmächtig fühle, bin ich doch auch voller Tatendrang. Dafür, dass es mir bei jedem Echo der Zeit eigentlich den Magen verschnürt, erlebe ich doch immer wieder kleine und grosse Momente der kollektiven Freude, des kollektiven Erfolgs. Dafür, dass ich manchmal ganz gerne apathisch wäre, bin ich ganz schön stur und wahrscheinlich auch gehörig delulu in meiner Hoffnung.

Und diesem Trotz, dieser Weigerung, ganz aufzugeben, liegt ein zentraler Ort zugrunde: das Theater.

Irgendwie schafft es Theater immer wieder, dass ich meine Angst zwar nicht einfach so verliere oder vergesse, aber verstehe, dass ich keineswegs alleine mit ihr bin.

Ich geb’s gerne zu. Ich. liebe. Theater.

Und ich liebe es, für etwas mit Leidenschaft einstehen zu können.

Aber vor allem ist Theater für mich ein zentraler Raum, der mir die Möglichkeiten bietet, all das, was gerade geschieht in der Welt, kollektiv zu verarbeiten.

Und genau darin ist Theater politisch.

Und genau darin liegt die Schlussfolgerung nahe, dass Theater woke, also solidarisch und achtsam in Bezug der ausschliessenden Realitäten unserer Gesellschaften sein muss.

Mir geht es heute um etwas Fundamentales. Um das, was ich in meiner bald vierjährigen Arbeit am Schauspielhaus Zürich und in Zusammenarbeit mit vielen anderen Institutionen gelernt, gesehen und beobachtet habe. Nennen wir’s eine kurze beinahe sozio-philosophische Abhandlung der gesellschaftlichen Dringlichkeit, unsere Theater- und überhaupt Kunst- und Kulturinstitutionen nachhaltig zu antidiskriminierenden, gerechten, widerständigen und liebevollen Räumen der Zusammenkunft zu transformieren.

Es mag euch nicht überraschen: Auf vielen (kultur-)politischen Ebenen wird uns dieser Versuch der Transformation streitig gemacht. Gar direkt dagegen angekämpft. Ganz so, als ob wir nicht wirklich dringend ernsthaft und wortwörtlich erproben und erzählen sollten, wie ein gerechteres Zusammenleben aussehen könnte.

Wir, die uns als Theatermacher*innen einer grösseren künstlerischen und sozialen Gerechtigkeit widmen, bilden wohl eine wahrscheinlich dankbare Projektionsfläche für die Ängste der privilegierten Theatergänger*innen unter uns. Gerade dieses Spannungsfeld können, dürfen und wollen wir aber nicht leichtfertig verlassen. Das ist sau anstrengend, doch verweigere ich mich nur selten einem Gespräch oder einer Konfrontation mit theater-affinen und teilweise diversitäts-skeptischen Vertreter*innen der bürgerlichen Klasse. Aus diesen Gesprächen ergeben sich doch auch sehr interessante Erkenntnisse: Wie einig wir uns eigentlich sind, wenn es um die Relevanz des Theaters geht. Dass wir uns den Wunsch nach Repräsentation unserer Lebenswelt teilen: Nur, dass er für die einen schon seit einiger Zeit in Erfüllung geht und für die anderen sich erst langsam anbahnt, unter stetigem Kampf wohlgemerkt.

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«Das Schauspielhaus Zürich war schon woke, bevor der Begriff im Zuge konservativer-bis-rechter und uninformierter Rhetorik bis zur Unkenntlichkeit entfremdet wurde. » (Bild: David Taddeo)

Solche Gespräche zeigen auf, wessen Theaterverständnis dominant ist und als Orientierungspunkt für künstlerische Setzungen gelten kann.

Aber vielleicht am wichtigsten: Solche Gespräche zeigen auf, wo wir eigentlich auch ansetzen können, um theater-affinen aber vielleicht skeptischen Menschen näherzubringen, warum Theater woke sein muss, also – ich wiederhole – solidarisch und achtsam in Bezug der ausschliessenden Realitäten unserer Gesellschaften sein muss.

Anekdote: Eine – sagen wir «besorgte» – langjährige Theatergänger*in hatte mir sehr ausdrücklich mitgeteilt, dass meine neue und interessante Stelle ja schon schön und gut sei, aber es gelte, die Tradition des Schauspielhauses Zürich zu wahren, und das habe eben etwas mit der Schweiz, der Schweizer Kultur und den Schweizern zu tun. Ich musste schmunzeln: Da gibt es eine historische Ironie in dem vermeintlichen Gegensatz zwischen der Tradition und der «Neuheit» meiner Stelle. Dazu müssen wir kurz in die Geschichte des Schauspielhauses Zürich springen: In den 1930er-Jahren war das Haus ein physischer wie auch künstlerischer Zufluchtsort, für jüdische, deutsche Emigranten, die Nazi-Deutschland entkommen mussten. Im Zuge dessen stand das Schauspielhaus Zürich im Sinne der sogenannten geistigen Landesverteidigung klar im Zeichen des Antifaschismus, auch in der Auswahl der Stücke.

Das Schauspielhaus Zürich war ein ANTIFA-THEATER.

Das Schauspielhaus Zürich war schon woke, bevor der Begriff im Zuge konservativer-bis-rechter und uninformierter Rhetorik bis zur Unkenntlichkeit entfremdet wurde.

Aber das kollektive Gedächtnis vergisst gerne. Die Schandtaten der Geschichte, aber auch die Kämpfe dagegen, die es schon damals gab. Und das führt dazu, dass Vieles, was wir heute versuchen zu bewirken, als «neu» gelesen wird.

Das Kämpfen um kreative soziale Gerechtigkeit als Antwort auf menschenverachtende Systeme ist überhaupt nicht neu. Meine Arbeit ist nicht neu. Ich bin nicht neu. So folge ich in meiner Arbeit einer Traditionslinie, deren Erbe ich noch so gern in einer Gemeinschaft, die sich Theater nennen kann, antrete.

Was wir nun aus der ANTIFA-Geschichte des Schauspielhauses Zürich mitnehmen können: dass ein Theater bzw. dessen Institution das eigene demokratisierende Potential erkennt bzw. wahrnimmt. Es ist inzwischen längst vielen bewusst, dass die Teilnahme am kulturellen Leben die Demokratie und den sozialen, gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Darum muss Kultur schlussendlich für alle zugänglich sein. Die Gleichung scheint klar:

Mehr Zugang zu kulturellen, öffentlichen Räumen = mehr Sichtbarkeit

Mehr Sichtbarkeit = mehr Chancen der aktiven Teilhabe an der Gesellschaft

Mehr aktive Teilhabe an der Gesellschaft = mehr gesellschaftlicher Zusammenhalt

Ich denke, dass diese Sozio-Mathematik noch viel tiefer greift. Ich glaube, da gibt es eine hochkomplexe, aber lösbare Formel, die etwas Fundamentales der Beziehung zwischen Theater oder Kunst und Mensch, Gesellschaft, Politik, aber auch Schmerz, Kampf, Befreiung, Überleben, Hoffnung und Zusammenkunft offenlegt.

Theater kann ein mächtiges Instrument gegen die fortschreitende Dehumanisierung marginalisierter Menschen und derer Lebenswelten sein, die so oft einen Grundstein für strukturelle Diskriminierung bildet. Theater und Kunst können uns Perspektiven eröffnen, die die Frage nach sozialer Gerechtigkeit ziemlich sicher nicht vereinfachen, aber potentiell erfahrbar vertiefen. Und wir können als engagierte Theatermacher*innen ganz direkt und banal dabei anfangen, welche Geschichten wir überhaupt erzählen. Welche Lebensrealitäten und -welten wir wie, durch wen und wem überliefern.

One of the main reasons that data isn’t shared is technical difficulty. Imagine a doctor working during a surge in the pandemic. Several colleagues are off sick – the wards are full – the emergency room is backed up. Every bed matters, every decision matters, and every minute is accounted for. Between patients, the doctor sits down at her desk – the most recent tests have come back – including sequences of the new variant. She’d like to share them – ensure that others can inspect them for any important changes. She has a few minutes before she needs to get back to the emergency room.

She opens the file with the new sequences, and tries to upload it – file rejected. She tries again – modifying the sample dates a little – was it year month day, or day month year? File rejected. One more time – same result. It’s no use – she has to get back to work. Frustrated, she shuts the laptop and forgets the file.

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Yuvviki arbeitet zu anti-rassistischen, queer-feministischen sowie macht- und gesellschaftskritischen Themen. (Bild: David Taddeo)

Und es gibt abertausende Geschichten, die noch nicht erzählt sind.

Abertausende Geschichten, die wir brauchen, um zu verstehen, wer wir sind oder wer wir sein können.

Abertausende Geschichten, die uns lehren, die Komplexität und Widersprüchlichkeit von Menschen, von Gesellschaft, nicht zu fürchten und nicht zu verneinen, sondern als brutal-schön, massiv anstrengende Realität zu umarmen. Radikal zu lieben.

Abertausende Geschichten, die uns unbeschämt, un-verträumt, ernsthaft zeigen: Eine bessere Welt ist möglich.

Theater lebt von der Gegenwart und gehört der Gegenwart, dem Jetzt. Und jetzt wollen wir den Sexismus, Rassismus, Ableismus, Klassismus, die Queerfeindlichkeit, den Hass, die Objektivierung non-normativer Identitäten und Körper – was alles dann doch auch in einigen Klassikern, aber auch in modernen Stücken enthalten ist – nicht mehr (damals wollten wir das auch nicht), und deswegen machen wir uns halt ran an den Stoff.

Aber lasst uns noch einen Schritt weiter gehen. Lasst uns weiterrechnen. Wenn wir als Theatermacher*innen daran glauben, dass die Bühne eine Plattform gegen Dehumanisierung, gegen strukturelle Diskriminierung, gegen Hass sein kann, dann müssen wir auch verstehen und anerkennen: Theater war, ist und bleibt politisch.

Weil es kollektive Bilder und Narrationen über die Welt, über uns, mitgestaltet.

Weil es mitsteuern kann, wer als Teil der Gesellschaft mit-imaginiert wird – und wer nicht.

Dabei formt es diese Ideen nicht aus heiterem Himmel. Genauso wie alle anderen Institutionen schwebt das Theater nicht über «Gesellschaft», sondern steckt historisch, politisch mittendrin. Ich halte nichts von der argumentativen Trennung von Theater und «politisch sein». Oder «apolitisches» Theater ist Ausdruck von einem Privileg, sich nicht mit Unterdrückung, Ausschluss etc. auseinandersetzen zu müssen und zu wollen, und das ist auch politisch.

Wenn Theater politisch ist, dann sind es auch dessen Institutionen. Kleine Kohorten eines potentiell demokratisierenden, institutionalisierten Versuchs, Welt und Leben erfahrbar zu machen. Die Institutionen sind aber nicht davor gefeit, genau jene Systeme zu reproduzieren, die sie eben zu transformieren versuchen. Sie sind auch weiss dominierte Kohorten der Machtkonzentration, des Patriarchats. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass ein grosser Teil des politischen, institutionellen, finanziellen Erfolgs, ein grosser Teil des Prestiges einiger Theater-Institutionen gerade im europäischen Raum darauf basiert, dass eben gewisse Menschen – Menschen, die nicht der Norm entsprechen – ausgeschlossen wurden, und immer noch werden. Gewisse Institutionen wurden und werden missbraucht als weitreichende Instrumente der weissen, cis-männlichen, eurozentristischen und elitären Norm. Institutionen, die in Dauerschleife vorspielen, wer gemäss den genannten jahrhundertealten Kriterien zur Nation, zur Stadt, zur Gesellschaft dazugehört und wer nicht. Institutionen, die in einen eigentlich demokratie-unfreundlichen Stillstand geraten, weil sie aufgehört haben, Fragen an sich selbst und die Welt zu stellen, und sich stattdessen selbst als «Welt» inszenieren. Bewusst oder unbewusst…

Vielleicht kommt jetzt doch die Frage, was ich eigentlich genau als Diversitäts-Agent*in an einem Stadttheater so mache. Grob, sehr grob gesagt: Ich versuche auf alle erdenklichen Weisen, mit den Menschen an und um diese Institution genau diese Dauerschleifen zu durchbrechen. Ich bin da, damit wir kontinuierlich und unablässig die zentralen, die unangenehmen, die schönen, die schmerzhaften Fragen an die Welt und an uns selbst stellen.

Ich wage zu behaupten, dass ich vage Visionen für das Theater habe, die zugleich grössenwahnsinnig und bescheiden sein mögen. Sie sind zugleich kitschig und trocken. Sie sind vielleicht unerreichbar und trotzdem nah. Sie erfüllen sich vielleicht nur durch das stetige Versuchen und werden womöglich niemals eine Destination sein.

Es sind Visionen, die uns erlauben, zu suchen und zu versuchen. Visionen, die uns erlauben zu scheitern und uns gleichzeitig in die Verantwortung nehmen, nicht immer die gleichen Fehler zu begehen.

Es sind Visionen, die Theater und Diversitäts-Arbeit unweigerlich als ein unablässiges Kämpfen um mehr soziale kreative Gerechtigkeit, um mehr kreative Solidarität verstehen, auch im Sinne des Theaters als Kohorte gegen die fortschreitende strukturelle und systemische Bedrohung der Rechte marginalisierter Gruppen.

Was wäre das Gegenteil von wokem Theater?

Ich mag es mir nicht ausdenken, nicht in diesen Zeiten.

Und auf einen harten Einstieg folgt ein weicher Schluss.

Die Vision eines Theaters der Liebe, der Zuwendung, der Zärtlichkeit, der Wissenslust, der Offenheit, des Verständnisses, der Solidarität, der Gerechtigkeit, der Positionierung für Demokratie und gegen Faschismus, der Kapitalismuskritik, des intersektionalen Kampfs gegen strukturelle Diskriminierung, der unendlichen Geschichten.

Diese Vision eines Theaters, als ein Ort der Gegenwart, in dem plurale Gesellschaften verhandelt werden; diese Vision ist nicht mein eigen; ich hab sie nicht erfunden. Diese Vision teilen wir doch eigentlich schon so lange. Mit so vielen vor uns, mit so vielen jetzt gerade und hoffentlich auch mit so vielen in der Zukunft.

Diese Vision eines Theaters, die ist woke as fuck. Das ist geil.

Alle Winterreden 2026 findest du fortlaufend hier zum Nachlesen

  • Christian Huser: ««Erhaltung und Förderung des dualen Bildungssystems.», Montag, 12. Januar 2026
  • Saphir Ben Dakon: «Wir haben nicht ewig Zeit, für Behinderungen zu sensibilisieren; Zeit, dass wir mit Behinderungen konfrontieren.», Dienstag, 13. Januar 2026
  • Philippe Koch: «Die Wohnungskrise ist real, aber nicht alternativlos.», Mittwoch, 14. Januar 2026
  • Franz Hohler: «‹Wie geht’s?› fragte die Trauer die Hoffnung. ‹Ich bin etwas traurig›, sagte die Hoffnung. ‹Hoffentlich›, sagte die Trauer.», Donnerstag, 15. Januar 2026
  • Anja Derungs: «Wir dürfen uns nicht an die (alltägliche) Gewalt gewöhnen.», Freitag, 16. Januar 2026
  • Emma Hodcroft: «Viruses move fast – science should, too. Sharing data openly means one lab’s insight becomes everyone’s defense.», Montag, 19. Januar 2026
  • Anita Borer: «Es war einmal eine selbstbestimmte Schweiz…», Mittwoch, 21. Januar 2026
  • Maya Tharian: «Was heisst schon Heimat?», Donnerstag, 22. Januar 2026
  • Hannan Salamat: «Zukunft wächst dort, wo wir Perspektiven öffnen und Pluralität mutig als demokratische Kraft entfalten.», Freitag, 23. Januar 2026
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