Winterrede Saphir Ben Dakon: «Wir haben nicht ewig Zeit, für Behinderungen zu sensibilisieren; Zeit, dass wir mit Behinderungen konfrontieren»
Das Debattierhaus Karl der Grosse lädt zum 12. Mal zu den «Winterreden» ein. Verstummt der Glockenschlag des Grossmünsters um 18 Uhr, beginnt vom 12. bis 23. Januar 2026 eine Winterrede. Du hast die Winterrede verpasst? Bei uns kannst du sie nachlesen!
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Rede: Saphir Ben Dakon
Guten Abend Züri, Hoi Mitenand,
Mein Name ist Saphir Ben Dakon, ich Kommunikations- und Inklusionsexpertin aus Zürich-Höngg Zu meiner visuellen Selbstbeschreibung: ich bin 1.50 Meter gross, habe mittellange braune Haare, braune Augen und eine auffällige goldene Brille mit blauem Rand.
Schön, dass ihr alle hier seid, damit wir gemeinsam über das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen reden können.
Ich hatte letzte Woche eine spontane Begegnung in den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Person meinte zu mir: «Das machst du immer noch? Ist langsam nicht einmal alles dazu gesagt?»
Ich meinte darauf: Nun ja, gesagt wird über Inklusion schon ziemlich viel, umgesetzt? Nicht wirklich. Das heisst wir sprechen immer wieder über das Gleiche und kommen oft nicht weiter. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich es als leidenschaftliche Geschichtenerzählerin wirklich leid bin, immer die gleiche Story anders zu erzählen.
Heute möchte ich aber etwas anpassen und kann und darf über Zürich sprechen. Als Zürcher*innen erzählen wir uns gerne die Geschichte einer diversen und offenen Stadt, die alle Menschen in die Gemeinschaft miteinbezieht und Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht.
Also eigentlich die Definition des Begriffes Inklusion aus der UN-Behindertenrechtskonvention. Wenn wir tatsächlich in dieser Realität lebten, würde die Geschichte hier enden und meine Rede auch.
Die Realität ist: Wir sind noch nicht so weit. In der Schweiz wird als Grund für diesen Umstand gerne die Ressourcenfrage vorgeschoben. Und es ist tatsächlich eine Frage der falsch eingesetzten Ressourcen. Aus diesen haben Schlaumeier auf Kosten von Menschen mit Behinderungen ein für sie rentables Business Modelle zu kreieren, ohne dass dieses einen Einfluss auf unsere Teilhabe an der Gesellschaft hat.
Und ich glaube, damit wir konkrete Schritte machen oder Massnahmen treffen, um dem entgegenzuwirken und nicht nur Herausforderungen zu bewirtschaften, müssen wir einen Schritt zurück gehen.
Um einen Wandel herbeizuführen, müsste das Leben mit Behinderungen gesamtgesellschaftlich als ein natürlicher Teil der menschlichen Existenz anerkannt werden.
Momentan wiederholen wir die Grundlagen: Behindertenrechte sind Menschenrechte, behinderte Menschen sind Menschen. Das ist natürlich auf Dauer keine Option, um weiterzukommen.
Wie können wir also eine inklusive Gesellschaft werden?
Wir müssen die Bilder verändern, die die Gesellschaft von Menschen mit Behinderungen hat. Diese werden immer wieder zu denselben, unwahren Geschichten zusammengefügt:
Die Geschichte vom armen Opfer, das bemitleidet werden muss.
Die Geschichte des ewigen Kindes, das angeblich nichts selbst entscheiden kann.
Die Geschichte vom Helden, der durch Willenskraft alles überwindet.
Bildern entgegenzuwirken ist schwierig und ich möchte deshalb auch noch einmal auf das Bild zurückkommen, was wir selbst von Zürich haben.
Wir sagen: Zürich ist eine Weltstadt. Ich sage: Sie ist eine Stadt, wie viele andere auf der Welt, noch nicht geschafft hat, Barrieren und Zugänglichkeitshindernisse in allen Lebensbereichen abzubauen.
Die Bilder verhindern, dass wir die Lebensrealität der Menschen wahrheitsgetreu wahrnehmen und basierend auf dieser Wahrnehmung Massnahmen zur Beseitigung von Benachteiligung und Diskriminierung ergreifen.
Inklusion ist für viele Menschen ein abstraktes Konzept. Deshalb möchte ich Beispiele für ein nicht-Vorhandensein von Teilhabe machen. So, damit wir uns unterstützen können, eine Vision eines Zürichs zu gestalten, in der Menschen mit Behinderungen ein Teil davon sind.
Bietet unsere Stadt eine vielfältige Zukunftsvision für alle? Ich sage: Noch nicht.
Wenn Zürich inklusiv wäre, wäre der Denkmalschutz nicht wichtiger als Zugänge.
Wenn Zürich inklusiv wäre, würde bei der Diskussion um die nachhaltige Wohnraumgestaltung auch der Aspekt der Barrierefreiheit öfters diskutiert.
Wenn Zürich inklusiv wäre, würde das Awareness-Feld im öffentlichen Verkehr beachtet und die entsprechende Türe würde aufgehen. Ja, dass weisse Feld an der ersten Tür hat einen konkreten Zweck. Ich müsste dann nicht regelmässig in den Bus reinkriechen.
Wenn Zürich inklusiv wäre, wären die behinderten Kolleg*innen und ich im Ausgang nicht die vermeintliche Hauptattraktion. Nein ehrlich, die Zeigefinger und Blicke nerven.
Wenn Zürich inklusiv wäre, wären alle Informationen im 2-Sinne-Prinzip verfügbar und auch private Unternehmen würden sich mehr bemühen, ihre digitalen Informationen barrierefrei zur Verfügung zu stellen.
Wenn Zürich inklusiv wäre, wäre den meisten Menschen bekannt, dass wir in der Schweiz drei Gebärdensprachen haben und die DSGS eine eigenständige Sprache ist.
Wenn Zürich inklusiv wäre, würde ich nicht so viel Zustimmung für die Förderklasseninitiative wahrnehmen. Nein, Zürich braucht keine separaten Kleinklassen, sondern Bemühungen, die bestehenden Herausforderungen im Schulsystem anzugehen. Kinder sollten gar nicht für die Herausforderungen im System verantwortlich gemacht werden. Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf Bildung und der Staat hat diese zu gewährleisten.
Wenn Zürich inklusiv wäre, würden wir nicht mehr über Haltung diskutieren, sondern sie leben.
Wenn Zürich inklusiv wäre, hätte ich mehr Freizeit und könnte sie mit zugänglichen Kunst- und Kulturangeboten ausfüllen.
Jetzt müssen wir uns mit der skizzierten Realität auseinandersetzen. Viele Menschen sehen in Inklusion nur eine idealisierte Vision, in die sich keine Investition lohnt.
Und nicht als etwas, dass man umsetzen kann oder muss.
Diese Haltung ist zynisch und unerträglich. In dieser Betrachtungsweise wird kein Gedanke daran verschwendet, welche Ausschlusserfahrungen Menschen mit Behinderungen jeden Tag machen und dabei berechtigterweise an der Realität verzweifeln.
Sie anerkennt nicht, was Menschen alles tun müssen, um teilzuhaben. Noch schlimmer: Es wird auch nicht danach gefragt, was für ein Preis für die einzelnen Menschen entsteht.
Ironischerweise zeigen Menschen mit Behinderungen, dass Inklusion möglich sein müsste, weil sie heute selbst Barrieren niederreisen müssen. Und wenn das heute individuelle Menschen selbst tun, kann dies auch der Staat, die Zivilgesellschaft. Dann können wir das alle gemeinsam.
Gemeinsam ist uns auch, dass wir in einem ableistischen System leben.
Ableismus: Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist systemisch. Sie wird über Sprache, Bilder und Handlungen transportiert. In den Strukturen unserer Gesellschaft und ihrer Institutionen wird Ableismus reproduziert und zementiert. Es ist ein geschlossenes System, dem sich niemand entziehen kann. Zeit, dass wir es aufbrechen.
Wir müssen uns auch Realitäten bewusst machen, die für uns noch weiter weg, noch weniger wahrnehmbar sind als die Dinge, die ich zuvor genannt habe.
Die Realität ist, dass viele Menschen mit Behinderungen Gewalt erleben. Im Privaten oft aufgrund einer paternalistischen Abhängigkeit, aufgrund von Unterstützungsdienstleistungen. Gewalt erleben die Menschen auch, wenn sie auf fehlende Teilhabe aufmerksam machen. Gewalt gibt es auch in staatlich finanzierten Strukturen, die obendrein oft als Schutzräume für Menschen mit Behinderungen gelten.
Die Zahlen zu Gewalt an Menschen mit Behinderungen werden, anders als im Ausland, nicht erhoben. Aus diesen Zahlen wissen aber, dass die Anzahl an Gewalterfahrungen signifikant höher ist. Wenn wir keine Zahlen erheben, können wir die optimalen Massnahmen nicht treffen, weil die Kontexte für Staat und Gesellschaft nicht existieren.
Ich finde: Solange Bern nicht vorwärts macht, müssen wir uns in dieser Stadt eben selbst helfen und gemeinsam politischen Druck aufbauen. Ein guter Anwendungsbereich für Gemeindeautonomie.
Auf diesem Weg werden wir sicher immer wieder von der Realität und hoffentlich auch von Bern eingeholt. Inklusion ist dann doch keine Wohlfühlveranstaltung. Es wird Herausforderungen und Widerstand geben. Wir werden aber lernen damit umzugehen. Momentan sind diese Frustrationen ungleich verteilt und werden von den Menschen mit Behinderungen getragen. Tragen wir sie gemeinsam.
Tragen wir einander Sorge. Reden wir miteinander. Sorgen wir dafür, dass auf Reden keine Ausreden mehr folgen. Dann ist Inklusion irgendwann auch nicht mehr der Rede wert. Bis dahin müssen wir darüber reden, sodass wir Einfluss auf den politischen Diskurs nehmen können.
Dass ich heute hier sprechen kann und somit Einfluss auf den politischen Diskurs nehmen kann, kommt nicht von ungefähr. In Zürich gibt es Beauftragte für die Gleichstellung an Menschen mit Behinderungen. Diese sind direkt dem Stadtpräsidium unterstellt. Eine zentrale Person, die diese Stelle aufgebaut hat, war Zineb Benkhelifa Leider ist sie im Dezember 2025 verstorben.
Schweigen für Zineb
Zineb. Deine Fähigkeit Menschen zu verbinden, mit Menschen in Kontakt zu treten. Über das Thema Inklusion zu sprechen und Menschen mitzunehmen, die sich gegen eine inklusive Realität gestellt haben, mit ihnen wertschätzend in einen Dialog zu treten, mit deinen tollen rhetorischen Fähigkeiten, wird mir immer ein Ansporn bleiben. Danke für alles, was du für unsere Community gemacht hast.
Inklusive Strukturen zu schaffen, ist also eine politische Entscheidung. Treffen wir sie. Züri, lass uns in diesem Fal etwas mehr wie Zineb sein. Für mich, für dich, für uns alle.
Winterrede vom 13. Januar 2026 von Saphir Ben Dakon
Guten Abend Zürich, Hallo zusammen.
Mein Name ist Saphir Ben Dakon.
Ich bin Expertin für Miteinander Sprechen und Inklusion.
Ich komme aus Zürich-Höngg.
Ich bin 1.50 Meter gross.
Ich habe braune Haare.
Meine Augen sind braun.
Ich trage eine goldene Brille mit blauem Rand.
Schön, dass ihr hier seid.
Wir reden heute über Inklusion von Menschen mit Behinderungen.
Inklusion heisst: Alle Menschen gehören dazu. Alle dürfen mitmachen.
Alle haben die gleichen Rechte.
Ich habe letzte Woche jemanden getroffen.
Die Person sagte zu mir: «Du sprichst immer noch über Inklusion?
Ist nicht alles dazu gesagt?»
Ich antworte: Viele Menschen sprechen viel über Inklusion.
Die Leute machen wenig.
Wir reden oft über das Gleiche.
Wir kommen nicht weiter.
Ich bin Erzählerin.
Ich möchte nicht immer die gleiche Geschichte erzählen. Das macht mich müde.
Menschen aus Zürich sagen oft: Zürich ist eine offene Stadt. Sie sagen, alle Menschen gehören dazu. Sie sagen, alle können mitmachen.
Das ist Inklusion. Inklusion steht in der UN-Behindertenrechtskonvention.
Das stimmt leider nicht
Die Schweiz sagt oft: Es gibt nicht genug Geld, um Menschen mit Behinderungen zu helfen. Das stimmt nicht. Das Geld wird falsch benutzt.
Manche Menschen verdienen Geld mit Behinderungen. Sie machen ein Geschäft. Das Geschäft hilft nicht. Es macht das Leben von Menschen mit Behinderungen nicht besser.
Wir müssen etwas ändern. Wir müssen das Leben mit Behinderungen anders sehen.
Behinderungen sind normal. Sie gehören zum Leben. Das müssen alle verstehen.
So können wir etwas ändern.
Es ist schwer, Dinge zu verändern.
Zürich hat noch viele Hindernisse überall.
Viele Menschen fragen: Was muss sich ändern?
Viele Menschen fragen: Wie kann man Zürich besser machen?
In die Häuser sollen alle Menschen reinkommen.
Es braucht Wohnungen für alle, auch für Menschen mit Hilfsmitteln.
Es muss einfacher sein, in den Bus oder das Tram einzusteigen.
Informationen gibt es in einfacher Sprache.
Man muss Informationen hören und sehen können.
Alle gehen zusammen in die gleiche Schule.
Menschen mit Behinderungen sind überall dabei.
Viele Menschen denken, Inklusion ist nur eine Idee.
Sie denken, dass Inklusion nicht wichtig ist.
Sie denken, man kann Inklusion nicht machen.
Diese Meinung ist nicht gut.
Menschen mit Behinderungen erleben jeden Tag, dass sie nicht dazugehören.
Sie fühlen sich oft traurig.
Diese Meinung denkt nicht an die Probleme von Menschen mit Behinderungen.
Sie erkennt nicht, wie viel Menschen mit Behinderungen tun müssen, um mitzumachen.
Sie fragt nicht, wie schwer das für die Menschen ist.
Menschen mit Behinderungen zeigen, dass Inklusion möglich ist. Sie kämpfen heute gegen Hindernisse.
Das zeigt, dass Inklusion klappen muss.
Wir können alle zusammen helfen.
Wir leben alle in einem unfairen System.
Menschen werden diskriminiert.
Das bedeutet: Menschen mit Behinderungen werden als weniger wert gesehen.
Es ist Zeit, etwas zu ändern.
Wir müssen auch an Dinge denken, die wir nicht gut sehen können.
Viele Menschen mit Behinderungen erleben Gewalt.
Gewalt gibt es oft zu Hause.
Gewalt gibt es auch bei Hilfe-Dienstleistungen.
Gewalt gibt es auch in der Schule oder in Institutionen.
Diese Dinge sollen eigentlich Schutz geben.
Aber sie sind nicht immer sicher.
In der Schweiz gibt es keine Zahlen zu Gewalt an Menschen mit Behinderungen.
In anderen Ländern gibt es diese Zahlen.
Dort sieht man: Menschen mit Behinderungen erleben mehr Gewalt.
Ohne Zahlen können wir keine guten Lösungen finden.
Wir müssen zusammen Druck machen.
Es wird nicht einfach.
Wir können lernen, damit umzugehen.
Wir sollen gut miteinander umgehen.
Wir sollen miteinander reden.
Wir sollen etwas tun und nicht nur reden.
Dann wird Inklusion normal.
Bis dann müssen wir über Inklusion reden.
So können wir Politik beeinflussen.
Ich kann heute hier sprechen.
So kann ich Politik beeinflussen.
Warum?
In Zürich gibt es eine Stelle für gleiche Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Zineb Benkhelifa hat diese Stelle gemacht.
Sie ist im Dezember 2025 gestorben.
Zineb konnte Menschen verbinden.
Sie konnte gut mit Menschen reden.
Sie konnte über Inklusion sprechen.
Sie hat viel gemacht.
Danke, Zineb.
Zürich, lass uns wie Zineb sein.
Für mich, für dich, für uns alle.
Dies ist eine Medienpartnerschaft mit Karl der Grosse. Es fliesst kein Geld.
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