Winterrede Philippe Koch: «Die Wohnungskrise ist real, aber nicht alternativlos»
Das Debattierhaus Karl der Grosse lädt zum 12. Mal zu den «Winterreden» ein. Verstummt der Glockenschlag des Grossmünsters um 18 Uhr, beginnt vom 12. bis 23. Januar 2026 eine Winterrede. Du hast die Winterrede verpasst? Bei uns kannst du sie nachlesen!
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Rede: Philippe Koch
Ich stehe im Erker und schaue hinaus in die Stadt, zu euch: auf die Gassen, die Baustelle, das Grossmünster, die Gespräche, die heute vielleicht wieder bei derselben Frage landen: «Hast du schon etwas gefunden?» – eine WG, eine 2‑Zimmer‑Wohnung, ein Zuhause, das nicht zu teuer ist.
Im Erker zu stehen, heisst, sowohl drin wie auch draussen zu sein. Der Erker markiert eine Schwelle zwischen privatem Innenraum und öffentlichem Stadtraum. Er schafft einen Bezug zwischen Privatheit und Öffentlichkeit. Man sollte die Metapher nicht überstrapazieren: Aber die Wohnkrise findet längst schon an dieser Schwelle zwischen drinnen, dem Privaten, und draussen, dem Öffentlichen statt. Die Wohnkrise zeigt sich in Besichtigungsschlangen, in Kündigungsschreiben, in Baugespannen; sie ist aber auch Thema am Küchentisch von Wohngemeinschaften, im Familien- oder Nachbarschaftschat etc. Das Thema Wohnen trifft die Zürcher*innen dort, wo sie sich eigentlich zuhause und sicher fühlen wollen und ist gleichzeitig Gegenstand politischer und öffentlicher Debatten.
Frage: Wer von euch hat in den letzten 12 Monaten eine Wohnung gesucht – oder jemandem geholfen, eine zu finden? Bitte die Hände hochhalten.
Was viele Zürcher*innen – und auch Bewohner*innen anderer Schweizer und europäischen Städte – seit Jahren erleben, ist mehr als eine Verknappung von Wohnraum. Wohlverstanden: Es geht auch um Knappheit. Aber was viele erleben, ist mehr. Es ist eine Krise mit gesellschaftlichen Auswirkungen.
Zeichen der Wohnungskrise
Wie zeigt sich die Wohnungskrise in Zürich? Ich möchte ein paar Schlaglichter auf Beispiele und Bilder werfen, so wie sie sich mir in den letzten Monaten gezeigt haben.
- Offensichtlich zeigt sich die Wohnungskrise an den gestiegenen Wohnungsmieten und Bodenpreise. Zum Beispiel der Kreis 5: Er erstreckt sich zwischen Gleisfeld und Limmat vom Platzspitz bis zum Hardturm. Im Kreis 5 leben rund 17'000 Menschen in 8'500 Wohnungen. Die Mieten sind im Kreis 5 in den letzten 25 Jahren bei nicht-gemeinnützigen Wohnungen um 50 Prozent gestiegen. Für eine 4-Zimmer-Wohnung mit 80 Quadratmetern bezahlte man vor 25 Jahren rund 1'500 Franken. Heute bezahlt man für die gleiche Wohnung im Schnitt 2'250 Franken. Auch im gemeinnützigen Sektor sind die Mietpreise gestiegen. Die Erhöhung war aber deutlich weniger stark – um rund 25 Prozent – und ging von einer deutlich tieferen Ausgangsmiete – rund 950 Franken für eine 4-Zimmer-Wohnungen – aus.
- Die Wohnungskrise zeigt sich in den zahlreichen Geschichten von Zürcher*innen, die mir im letzten Jahr geschildert wurden: Eine junge Frau, die dringend aus der Wohnung der Herkunftsfamilien ausziehen will, aber keine Wohnung findet und deshalb in einem Umfeld bleiben muss, das für sie ungesund ist. Eine Familie mit drei pubertierenden Kindern, die in der kleinen Wohnung nicht mehr aneinander vorbeikommen. Streit und Auseinandersetzungen werden Alltag. Ein älteres Ehepaar, das sich das Leben in ihrer Altbauwohnung trotz fehlendem Lift eingerichtet hat und nun aufgrund einer Totalsanierung die Wohnung verliert und in eine Einrichtung für ältere Menschen einziehen muss, obwohl beide gerne weiterhin selbstständig wohnen würden. Solche und ähnliche Geschichten sind ein Gesicht der Wohnungskrise.
- Die Wohnungskrise zeigt sich in Veränderungen und Herausforderungen in der Immobilienbranche: Die kommerzielle Vermietung von bewirtschafteten Apartments und von Ferienwohnungen nimmt zu. Andere Unternehmen haben sich auf Zwischennutzungen und Zweckwohngemeinschaften spezialisiert und vermieten einzelne Zimmer einer Wohnung zu hohen Preisen an Personen, die sich nicht kennen. Solche Geschäftsmodelle sind nur einträglich, wenn der Wohnraum äusserst knapp ist. Die Wohnungskrise zeigt sich aber auch in langen Verfahren und schwierigen Bedingungen, um Wohnraum günstig und rasch zu erstellen oder zu erneuern.
- Die Polarisierung in der Wohnungspolitik nimmt stetig zu. Es ist kaum mehr möglich, sachliche Argumente gegeneinander abzuwägen. Der polarisierte Charakter der Wohnpolitik und die emotionale Aufladung des Themas ist Ausdruck der Dringlichkeit und Betroffenheit.
- Das krisenhafte Element zeichnet sich schliesslich dadurch aus, dass die Folgen nicht nur individuell und situativ sind, sondern breite Auswirkungen haben können: Wenn günstiger Bestand verschwindet, kommt er nicht einfach zurück. Wenn die Fluktuation anzieht, steigen die Mieten immer weiter. Ungleichheitseffekte verstärken sich. Wohnraum steuert immer auch den Zugang zu Infrastrukturen, Ressourcen und damit Lebenschancen.
«Krise» und «Knappheit»
Spielt es eine Rolle, ob wir von Knappheit oder Krise sprechen? Das Bundesamt für Wohnungswesen hat im Aktionsplan Wohnungsknappheit die beiden Begriffe definiert knapp und ohne Jargon:
- Das BWO spricht von Wohnungsknappheit in Situationen, in denen die Leerstandsquote zwischen einem Prozent und 1.5 Prozent liegt. In diesem Fall sollten Wechsel oder Anpassungen der Wohnsituation möglich sein. Selbstredend findet man nicht gleich, was man sich erhofft, und manchmal dauert es länger – aber eine Lösung ist wahrscheinlich. In Zürich war die Leerstandsquote während des 2. Weltkriegs letztmals über einem Prozent.
- Von einer Wohnungskrise spricht das BWO, wenn die Leerstandsquote unter einem Prozent liegt und wenn die Situation auf dem Wohnungsmarkt Auswirkungen auf andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hat. Also wenn die Knappheit dazu führt, dass bspw. das Vereinsleben oder Schulleben unter Druck kommt, wenn es nicht mehr möglich ist, Angestellte in bestimmten Branchen zu finden, wenn Menschen ihre Familienpläne aufschieben, weil der Wohnraum fehlt etc.
Wenn von Knappheit die Rede ist, dann ist das nicht falsch, aber die Perspektive bleibt (zu) eng. Wenn von Krise die Rede ist, kommen auch Phänomene in den Blick, die sonst nicht unmittelbar mit dem Bau von Wohnungen in Verbindung gebracht werden. Das Reden von der Krise schafft vielleicht die Möglichkeit, die Wohnungsfrage breiter und systemischer anzugehen. Damit wird es auch möglich, die Wohnungspolitik näher zu den Lebenswelten der Bewohner*innen zu bringen.
Die Wohnungskrise betrifft nicht nur das Wohnraumangebot – also was wir erhalten, erneuern, bauen – sondern immer stärker auch den Wohnraumzugang – wie fair und transparent vergeben wird. Angebot und Zugang bedingen sich: Wer was wie baut, bestimmt mit, wer Zugang hat – und umgekehrt. Aber lange Zeit lag der Fokus auf den Rahmenbedingungen und Akteuren des Wohnraumangebots. Seit einigen Jahren werden Zugangsfragen immer wichtiger und drängender.
Die Krise zeigt sich an vielen Orten und in vielen Situationen. Aber nicht alle Stadtbewohner*innen sind gleichermassen davon betroffen. Für einige ist sie nicht neu. Für andere ist die Situation neuartig und überfordernd. Aus der Forschung über Städte und Urbanisierung wird aber auch klar, dass krisenhafte Phasen zur Stadt gehören wie Wandel und Konflikte. Auch die Stadt Zürich war schon mit zahlreichen Krisen konfrontiert und hat mehrfach gezeigt, dass sie in der Lage ist, Krisen anzupacken und zu bewältigen.
Ein Blick zurück zeigt: Politische Lösungen sind möglich
Die Zürcher Wohnpolitik hat eine lange Geschichte und eine Vielzahl von Instrumenten, die je nach Kontext und Bedarf sehr wirkungsvoll eingesetzt wurden. Es ist wichtig sich vor Augen zu führen, dass Zürich seine erste städtische Siedlung 1907 nicht gebaut hat, weil die Stadt es schon immer so machte oder weil alle anderen Städte bereits den kommunalen Wohnungsbau etabliert hatten. Der Bau von Wohnsiedlungen und der Erwerb von Boden markierte ein Paradigmenwechsel.
Der Wandel erfolgte nicht über Nacht, sondern hatte eine Vorgeschichte. Es wurden statistische Daten zum Mietwohnungsmarkt gesammelt, Abhandlungen zur Wohnungsfrage in der Stadt Zürich und den umliegenden Gemeinden erstellt und jährlich veröffentlicht. Der Stadtrat entschied sich, Land am Friesenberg zu kaufen und eben den kommunalen Wohnungsbau als politische Antwort zu formulieren. Am 21. April 1907 kam es zur ersten Abstimmung über den Bau einer kommunalen Wohnsiedlung. Die ersten städtischen Wohnungen konnten im August 1908 im Kreis 5 bezogen werden.
Der politische Wandel war damit nicht abgeschlossen. Denn es war bald klar, dass die Stadt Zürich das Wohnungsproblem nicht selbst lösen kann. Sie brauchte eine Strategie: eine Richtung, einen Horizont und Kooperationen, die tragen und Rückschläge aushalten. Sie brauchte Partner*innen und Verbündete und fand sie u.a. in den Wohnbaugenossenschaften.
Der Bau einer kommunalen Wohnsiedlung allein und ohne zukunftsfähige Strategie wäre ein Strohfeuer geblieben.
Heute stehen wir vor einer neuen Herausforderung: der Innenentwicklung. Sie führt dazu, dass der Neubau von Wohnungen meist auf Kosten von bestehenden Wohnungen geht. Im Ergebnis führt dies zu mehr Wohnungen und mehr Haushalten. Doch es gehen auch erschwingliche Bestandswohnungen verlustig. Antworten auf diese neue Herausforderung zu finden, ist kein Selbstläufer: Es braucht Handlungsspielraum und gute Rahmenbedingungen für die Stadt und es braucht das Zusammenwirken der verschiedenen Akteure. Denn die Geschichte und die Gegenwart zeigen: Das Wohnungsproblem ist ein verzwicktes, komplexes Problem, das nicht mit einem Ansatz, einem Instrument allein gelöst werden kann.
Deshalb ist es sinnvoll, mit Bedacht und breit abgestützt vorzugehen. Denn es gibt keine wahren oder falschen Lösungen, nur bessere und schlechtere.
«Es ist wichtig und dringend, dass mehr Wohnungen entstehen und die Wohnungen besser genutzt werden.»
Philippe Koch
Lernen aus den 1990er-Jahren – robuste Strategien für anspruchsvolle Probleme
Zürich kennt Krisen, verzwickte Probleme, die sich einer einfachen Lösung entziehen. In den 1990ern hat die Stadt Zürich beispielsweise die Drogenkrise mit vier Säulen bewältigt: Prävention, Therapie, Schadensminderung und Repression. Keine Sichtweise, kein Interesse konnte sich komplett durchsetzen. Alle Beteiligten mussten Kompromisse eingehen und es gab Rückschläge. Aber es setzte sich die Sichtweise durch, dass das Problem nur gesamtgesellschaftlich angegangen und gelöst werden kann.
Als Delegierter Wohnen des Stadtrats arbeite ich dafür, dass die Wohnungskrise ebenfalls als gesamtgesellschaftliches Problem wahrgenommen und angegangen wird. Es lohnt sich nicht, auf einzelne Wunderlösungen zu hoffen oder zu warten. Es braucht eine tragfähige Strategie, die wie eine Werkzeugkiste funktioniert, die ergänzt werden kann und die für die unterschiedlichen Facetten des Problems unterschiedliche Werkzeuge bietet.
Wie gesagt, die Wohnungskrise ist auch eine Folge der Knappheit. Es ist wichtig und dringend, dass mehr Wohnungen entstehen und die Wohnungen besser genutzt werden. Das ist aber nicht allein ein quantitatives Anliegen. «Mehr» ist kein Selbstzweck. Wir brauchen das richtige Mehr.
In welche Richtung soll es gehen?
- Mehr gemeinnütziger und vielfältiger Wohnraum: grosse und kleine Wohnungen, gemeinnützige und bezahlbare Wohnungen, Wohnungen für ältere und junge Menschen. Hier sind alle Wohnbauträgerschaften gefragt: die Stadt, die städtischen Wohnbaustiftungen und die Genossenschaften, aber auch nicht-gemeinnützige Wohnbauträgerschaften.
- Erneuerung des Wohnungsbestands: Innenentwicklung und Verdichtung muss sozialverträglich erfolgen und Qualitäten für die Bewohner*innen und das Quartier bieten, sonst verliert sie an Akzeptanz in der Bevölkerung.
- Erhalt von bezahlbarem Wohnraum: Es müssen nicht nur neue Wohnungen entstehen, sondern es sollen auch bezahlbare Wohnungen erhalten bleiben. Es braucht neue Instrumente für die Stadt, besonders um bei Sanierungen und in Quartieren mit hoher Erneuerungsdynamik proaktiv und wirkungsvoll handeln zu können.
- Kooperation und regionale Zusammenarbeit: Die Zusammenarbeit und die Kooperation im gesamten Mietwohnungsmarkt muss wirksamer werden. Vielfältiger Wohnraum soll nicht nur in der Stadt und nicht nur von gemeinnützigen Wohnbauträgerschaften entstehen. Es ist wichtig, dass die Wohnungsfrage regional und übergreifend angegangen wird.
Die Wohnpolitik der Stadt Zürich baut auf dem gemeinnützigen Wohnungsbau auf. Das politische Ziel bis 2050 ist, den Anteil gemeinnütziger Wohnung am gesamten Mietwohnungsbestand auf einen Drittel zu heben. Das ist anspruchsvoll, aber wenn wir den Werkzeugkasten erweitern können und die Werkzeuge wirksam einsetzen, erreichen wir dieses Ziel. Wir sollten uns nicht auf ein Allerheilmittel verlassen, sondern eine tragfähige und anpassungsfähige Strategie entwickeln, an der wir uns ausrichten können.
Alternativen werden gemeinsam wirksam
Wie gesagt: Ich verstehe das Wohnungsproblem als Wohnungskrise, das nur gesamtgesellschaftlich angegangen und gelöst werden kann. Weder die Stadt noch die privaten Immobilienunternehmen noch der Kanton oder sonst eine Instanz wird das Problem allein lösen können. Deshalb braucht es die Öffentlichkeit, ihr, die jetzt vor dem Erker steht. Ihr und die gesamte Stadtbevölkerung spielen eine wichtige Rolle. Darum will ich euch ermutigen:
- Mischt euch ein: bei Planungen, in Genossenschaften.
- Teilt euer Wissen: über Rechte, Beratungsangebote, faire Vergaben.
- Fordert Transparenz ein: zu Leerständen, Startmieten, Vergabekriterien.
Wir alle – in unseren unterschiedlichen Positionen mit unseren unterschiedlichen Interessen und Ressourcen – können uns dafür einsetzen, dass Alternativen zum aktuellen Zustand entwickelt und umgesetzt werden. Dann bleibt die Wohnungskrise nicht alternativlos.
Danke.
Dies ist eine Medienpartnerschaft mit Karl der Grosse. Es fliesst kein Geld.
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