Wer soll «ewz-Klimaheld:in» werden? Jetzt voten!

Zum zweiten Mal vergibt das Stadtmagazin Tsüri.ch die Züri Awards. Hier kannst du jetzt mitbestimmen, wer den Preis in der Kategorie «ewz-Klimaheld:in Private & KMU» bekommen soll.

ZüriAwards-2023
Am 27. November werden die Gewinner:innen im Kraftwerk Selnau verkündet.

Das Stadtmagazin Tsüri.ch vergibt am 27. November zum zweiten Mal die Züri Awards. Damit zeichnen wir je ein:e Zürcher:in oder eine Zürcher Organisation in den Kategorien «ewz-Klimaheld:in Private & KMU», «Social Entrepreneurship», «Kreislaufwirtschaft» und «Tsürcher:in des Jahres» aus. So stellen wir Personen und Unternehmen in den Fokus, deren Arbeit im 2023 eine besondere Würdigung verdient hat. Die Community hat fleissig Kandidat:innen eingereicht. Zusammen mit ewz, die den Award «ewz-Klimaheld:in Private/KMU» vergibt, haben wir die Nominationen analysiert und zwei Shortlists mit je fünf Kandidat:innen in den Kategorien Private & KMU erstellt. Hier kannst du deine Stimme für deine Favoriten abgeben.

Das Voting wird am 23. November um 23 Uhr beendet.

ewz-Klimaheld:in Private


1. Carla «Bonnie» Opetnik – die «Will öpper» Gründerin


Carla «Bonnie» Opetnik bezeichnet sich als kreatives Stadtkind mit 1001 Ideen. Vor 6,5 Jahren hat sie «Will öpper», eine Verschenkplattform für Freund:innen von Freund:innen ins Leben gerufen. Mittlerweile verschenken mehr als 10'000 Menschen vorgeliebte Objekte an ihre Nachbar:innen. Momentan ist sie daran eine App ins Leben zu rufen, um unabhängig von Facebook zu werden und eine sichere, superlokale Plattform ohne Grenzen möglich zu machen, so dass noch mehr Ressourcen geschont und noch mehr Nachbarschaften resilienter werden können.

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2. Christos Tsagkaris – Gesundheit und Klima

Christos Tsagkaris ist ein Arzt aus Griechenland der am Kinderspital Zürich arbeitet. Er engagiert sich aktiv in Gesundheitsgremien und zivilgesellschaftlichen Organisationen und forscht insbesondere zum Impact der Klimakrise auf die öffentliche Gesundheit. Sein Ziel ist es das Gesundheitssystem nachhaltiger und resilienter zu machen.

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(Quelle: www.alexandrelaurent.be)

3. Lukas Aramis Bühler – der Generalisten-Aktivist

Lukas Aramis Bühler bezeichnet sich als Generalisten-Aktivist und urbanen Aussteiger. Auf dem Baumhaus stoppt er Abriss-Bagger, als Unternehmer im Restaurant Elmira macht er von Michelin ausgezeichnetes veganes Fine Dining und an der Critical Mass ist er mit den Velomenschen daran den öffentlichen Raum zurückzuerobern. Am liebsten aber guckt er mit Freund:innen im Schrebergarten biertrinkend dem Stau auf der Hardbrücke zu.

Lukas Bühler Grüne

4. Marcel Hänggi – der Vater des Klimaschutzgesetz



Marcel Hänggi ist Journalist und Buchautor. Nach der Pariser Klimakonferenz 2015 hatte er keine Lust mehr, nur zu schreiben, was zu tun wäre, und wollte selber handeln. Daraus wurde die Gletscher-Initiative und schliesslich das Klimaschutzgesetz, für die er sich mit vielen Mitstreiter:innen eingesetzt hat. Dies zahlte sich aus. Im Juni 2023 wurde das Klimaschutzgesetz von der Schweizer Bevölkerung angenommen.

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5. Sonia I. Seneviratne – die einflussreiche Klimaforscherin

Sonia Seneviratne ist Klimaforscherin, Professorin an der ETH Zürich, Autorin von mehreren Berichten des UNO-Weltklimarats und seit Juli 2023 Vize-Präsidentin der Arbeitsgruppe I des Weltklimarats. Sie hat mehrere Preise für ihre Forschung bekommen und gehört laut Reuters zu den 10 einflussreichsten weltweiten Klimaforscher:innen. Sie gibt regelmässig öffentliche Vorträge und Medieninterviews auf Deutsch, Französisch und Englisch um die wissenschaftliche Hintergründe der Klimakrise zu erläutern und mit der breiten Öffentlichkeit zu teilen.

Version 2

ewz-Klimaheld:in KMU


1. Bau-Teilen – Bauteile im Kreislauf nutzen

Bau-Teilen ist ein Kollektiv aus Handwerker:innen und Planer:innen, das kollaborative, experimentelle und selbstbestimmte Gestaltungs- und Bauprozesse unterstützt und die Baubranche kritisch hinterfragt. Bau-Teilen unterstützt Planer:innen bei der Wiederverwendung von Bauteilen in ihren Projekten und entwickelt in Zusammenarbeit Strategien für Wettbewerbe und Bauprojekte. Als Expert:innen für die Wiederverwendung von Bauteilen betreibt Bau-Teilen Bauteilcare, eine niederschwellige Vermittlungsplattform von Bauteilen.

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Das Bau-Teilen Team.

2. Fabas – für mehr pflanzliches Protein


Das Zürcher Start-Up Fabas setzt sich dafür ein, dass in der Schweiz mehr pflanzliche Proteine angebaut werden und verarbeitet diese in der Stadt Zürich zu leckeren Produkten. 100 Prozent der verwendeten Zutaten stammen aus der Schweiz. Die 2021 gegründete Firma bezieht alle Rohstoffe direkt von den Bäuer:innen, mit denen sie auch einen engen persönlichen Kontakt pflegen. Bei Fabas ist ausnahmslos alles pflanzenbasiert, regenerativ angebaut und 100 Prozent rückverfolgbar.

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(Quelle: Fabas)

3. Koop Netzwerk – Zugang zu nachhaltigen Lebensmitteln für alle


Das Koop Netzwerk hat das Ziel für alle Zugang zu nachhaltigen Lebensmitteln zu schaffen. Selbstorganisierte, nachbarschaftliche Einkaufs-Kooperativen (Koops) kaufen Grossmengen direkt bei lokalen Produzent:innen. Das senkt Kosten für Vermarktung, Konfektion und Marge und halbiert die Preise. Das Koop Netzwerk bietet eine Web Plattform und ein Starter-Kit und vereinfacht damit den Aufbau und Betrieb von Einkaufs-Kooperativen erheblich. Das Ziel: Schweizweit 500 Koops bis 2030.

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(Quelle: Michael Züger)

4. Round-Rivers – Limmatplastik zu Mode

Round Rivers filtert PET-Flaschen aus dem Schweizer Fluss Limmat und verarbeitet diese in einem Produktionsradius von 140 Kilometern zu Flakes, Granulat, Garn, Textil und letztlich zu upgecyclter Mode. Einerseits säubert das Unternehmen so das Schweizer Gewässer und andererseits werden jegliche Verarbeitungsschritte mit lokalen Partner:innen vorgenommen. Der grosse Vorteil dabei: eine transparente Wertschöpfungskette – von der Flasche im Fluss bis zum fertigen Produkt.

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Peter Hornung, Gründer von Round Rivers. (Quelle: yves bachmann)

5. Verein Klimastadt Zürich – fürs Klima sensibilisieren

Der Verein Klimastadt Zürich unterstützt und begleitet als gemeinnützige Non-Profit-Organisation seit 2019 die Entwicklung Zürichs zur Netto-Null-Stadt. Er informiert und sensibilisiert zu Klimathemen und ist Vernetzungs-Plattform für klima-affine Organisationen und engagierte Menschen. Der Klimabewegung stellte er Arbeits- und Versammlungsräume zur Verfügung. Am Werdmühleplatz betreibt er seit 2020 den Klimapavillon, der die Bevölkerung mit Ausstellungen und Veranstaltungen zum Nachdenken und Handeln im Bereich Klima, Klimaschutz und Netto Null anregt.

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Der Klimapavillon am Werdmühleplatz.

Die Züri Awards «ewz-Klimaheld:in Private» und «ewz-Klimaheld:in KMU» werden ermöglicht von ewz.

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