bewertungenmember
Tsüri-Member entscheiden über unsere Honorare. Ein Zwischenfazit dieses Experiment nach einem halben Jahr.
An einem kalten Winterabend im November wagten wir das Experiment und wollten herausfinden, wie verantwortungsbewusst unsere Member sind. Ab diesem Moment können sie alle unsere Beiträge auf einer Skala von 0 bis 5 bewerten und beeinfussen damit direkt das Honorar der Tsüri-Journalist*innen.
Darüber freuten sich nicht alle, wie diese Reaktion beweist:
Doch wir waren unbeirrbar und hielten daran fest: Die Member, welche uns jeden Monat fünf Franken schicken, sollen selber entscheiden können, wohin ihr Geld fliesst. Teilweise zumindest. Wir trauen ihnen allen zu, dass sie vernünftig mit ihrem Geld umzugehen wissen und journalistische Qualität beurteilen können.
Für das totale Experiment waren wir dann doch nicht mutig genug: Nur 1/4 der Honorare wird durch diese Bewertungen vergeben. Der Rest stammt aus einem Basisbetrag und der Einschätzung des Chefredaktors und des Redaktionsausschusses. So wollen wir einer möglichen Willkür vorbeugen.
Nun, knapp ein halbes Jahr später, wagen wir die erste Auswertung. Über 600 mal wurden unsere Inhalte bisher von den gut 650 Tsüri-Membern bewertet. Und so sieht die Verteilung aus (5 ist top, 0 ist sch*****):
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Die meisten Bewertungen
Das Doppelinterview mit Christof Moser und Constantin Seibt, die beiden Co-Gründer der Republik, wurde von allen Artikeln am häufigsten bewertet.
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Der beste Artikel
Severin ist Redaktor bei Tsüri. Severin hat Eltern aus Polen. Diese sind vor vielenvielen Jahren in die Schweiz eingewandert. Der berührende Migrations-Text wurde von unseren Membern am besten bewertet: es hagelte ausschliesslich Bestnoten.
Der grösste Fail
Natürlich schreiben wir auch schlechte Artikel. Das gehört dazu. Dafür müssen wir uns nicht schämen. Dieser hier über einen Knatsch in der SP erhielt gerademal 2,5 Punkte im Schnitt. Fail.
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An der Universität Zürich hat Simon Politikwissenschaften und Publizistik studiert. Nach einem Praktikum bei Watson machte er sich selbstständig und hat zusammen mit einer Gruppe von motivierten Journalist:innen 2015 Tsüri.ch gegründet und vorangetrieben. Seit 2023 teilt er die Geschäftsleitung mit Elio und Lara. Sein Engagement für die Branche geht über die Stadtgrenze hinaus: Er ist Gründungsmitglied und Co-Präsident des Verbands Medien mit Zukunft und macht sich dort für die Zukunft dieser Branche stark. Zudem ist er Vize-Präsident des Gönnervereins für den Presserat und Jury-Mitglied des Zürcher Journalistenpreises. 2024 wurde er zum Lokaljournalist des Jahres gewählt.