Wem gehört Züri?

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Der Besitz von Boden ist erlaubt; damit Geld verdienen ebenso. Transparenz über die Besitzverhältnisse gibt es allerdings fast keine. Wir wissen nicht, wem Zürich gehört. Gibt es etwas zu verstecken? Mit deiner Unterstützung wagen wir die Recherche und starten am Beispiel der Lang- und Weststrasse eine Debatte zur Öffentlichkeit des Grundbuches.

Verschiebe den Regler und wähle so, mit welchem Betrag du die Recherche ermöglichst.

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  • Wir sind sprachlos und danken dir von ganzem Herzen.
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Aufgrund eines Bundesgerichtsurteils können wir in Zürich als Journalist*innen zum ersten Mal grossflächig Eigentümer*innenauskünfte einholen. Dazu brauchen wir deine Unterstützung. Denn dieser Datenbezug kostet einiges an Geld, zudem nützen grosse Datenmengen alleine nicht viel: Diese müssen wir sortieren, analysieren, interpretieren und kommentieren.

Mit deiner Unterstützung recherchieren wir folgende Fragen:

  1. Wie sind die Besitzverhältnisse an der Langstrasse und Weststrasse aufgeteilt?
  2. Wann, wo und zu welchem Preis wurden die meisten Grundstücke verkauft?
  3. Welche Personen stecken hinter gewissen Immobilienfirmen?
  4. Wer besitzt die grösste Fläche? Und wer ist folglich am reichsten?
  5. Warum sind diese Informationen nicht einfacher zugänglich?
  6. Wie handhaben es andere Kantone mit der Öffentlichkeit des Grundbuches?
  7. Wird die Politik und die Verwaltung etwas ändern und das Grundbuch auch im Kanton Zürich per digitalem Tool veröffentlichen?
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  • Wir sind sprachlos und danken dir von ganzem Herzen.
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Was wir mit dem Geld machen:

  • Danke fürs Ermöglichen der ersten Etappe! Mit 6000 Franken können wir die Administrativgebühren für die Daten der Langstrasse bezahlen, diese Daten von einer Datenjournalistin auswerten lassen und die Ergebnisse in mehreren Beiträgen auf Tsüri.ch publizieren.
  • Danke fürs Ermöglichen der zweiten Etappe! Mit 10’000 Franken können wir auch die Grundstücksdaten der Weststrasse bestellen und diese auswerten. Dazu nehmen wir einzelne Eigentümer*innen, die ganze Häuserzeilen besitzen, unter die Lupe. Wir sprechen mit Rechtsexpert*innen und Politiker*innen.
  • Mit 17’000 Franken wagen wir uns an einen der grössten Brocken im Schweizer Immo-Markt: Swiss Life. Der Lebensversicherungskonzern besitzt mutmasslich in der ganzen Stadt viele Immobilien und wird immer wieder für die hohen Miete kritisiert. Welche Liegenschaften gehören der Swiss Life? Was ist dran an den Kritiken? Wir zeigen auf, welche Grundstücke der Swiss Life gehören.
  • Mit 20’000 Franken untersuchen wir die Besitzverhältnisse an der Bahnhofstrasse; Monopoly, here we come!
  • Mit 25'000 Franken darf sich die Community eine Strasse wünschen, welche wir dann für euch untersuchen.

Wer recherchiert:

Die Redaktion von Tsüri.ch; also Rahel Bains, Isabel Brun, Elio Donauer, Emilio Masullo, Simon Jacoby, Sonja Jamil, William Stern und die Datenjournalistin Manuela Paganini.

Der Hintergrund:

Die Immobilienpreise in Zürich gehören zu den höchsten der Schweiz und steigen seit Jahren. Dies alles geschieht Hand in Hand mit dem Popularitätsschub der Städte und dem nationalen Tiefzinsumfeld. Viele institutionelle Anleger*innen wie Pensionskassen oder Anlagefonds kaufen Häuser, sanieren diese und vermieten sie teuer weiter. Allein in Zürich wurden im Jahr 2019 mit dem Kauf und Verkauf von Land 6,5 Milliarden Franken umgesetzt. Wem was gehört weiss eigentlich niemand. Wer wie viel für ein Stück Land bezahlt, weiss auch niemand.

Wer wissen will, wem ein Grundstück in der Stadt Zürich gehört, muss dieses telefonisch auf einem der 11 Grundbuchämter erfragen und je nach Kulanz der Behörde dafür bezahlen. Diese Informationen für ganz Zürich würden gemäss Gebührenreglement 199'740 Franken kosten.

Zusammen mit dir starten wir zwei Stichproben und untersuchen die Grundstücke der Langstrasse und Weststrasse. Wer besitzt am meisten Boden? Wer ist gemessen an der Fläche am reichsten? Sind es Personen oder Firmen, welche unsere Stadt besitzen? Wie gehen andere Kanton mit der Zugänglichkeit des Grundbuchs um? Was sagen Expert*innen zu dieser Intransparenz? Wird die Politik handeln?

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