Private Gewinne mit Corona-Hilfsgeldern?

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Kurzarbeit ermöglicht zahlreichen KMU das Überleben und sichern tausende Arbeitsplätze. Das ist gut. Doch davon profitieren auch solche, die es nicht nötig hätten: Grosse Unternehmen, welche ihre Aktionär*innen mit Corona-Steuergeld bedienen. Zum Beispiel TX-Group (Tamedia), ABB oder Adecco. Der Staat toleriert das; es sei eine «moralische Frage». Wir finden: Es ist vor allem eine Frage, die eine gründliche Recherche verdient. Dazu brauchen wir deine Unterstützung.

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Mit deiner Unterstützung recherchieren wir folgende Fragen:

  1. Welche grossen profitorientierten Zürcher Unternehmen haben ihre Mitarbeitenden für Kurzarbeit angemeldet?
  2. Missbrauchen Zürcher Unternehmen via Kurzarbeit staatliche Corona-Gelder, um ihren Aktionär*innen damit die Taschen zu füllen?
  3. Ist es tatsächlich nur eine «moralische» Frage oder gibt es Zweifel an der Rechtslage? Was sagen Politiker*innen, Rechtsexpert*innen und Wirtschaftsethiker*innen?

Was wir mit dem Geld machen werden:

  • Ziel erreicht, wir haben die Recherche aufgenommen: Mit 6000 Franken können wir einen Monat lang investigativ recherchieren und die Ergebnisse in mehreren Beiträgen auf Tsüri.ch publizieren.
  • Yes. Ziel erreicht: Mit 12’000 Franken recherchieren wir jetzt zwei Monate am Thema, nehmen einige Firmen genauer unter die Lupe und sprechen mit Rechtsexpert*innen und Politiker*innen.
  • Ziel erreicht: Mit 15’000 Franken versuchen wir via Öffentlichkeitsgesetz vom Kanton Zürich an jene Firmennamen zu kommen, welche Kurzarbeit bewilligt bekommen haben. Diese überprüfen wir dann auf Dividendenzahlungen.
  • Mit 23’000 Franken erstellen wir ein Verzeichnis der 100 grössten Firmen im Kanton Zürich, wo ersichtlich ist, wer Kurzarbeit, Dividenden oder gar nichts dergleichen hat.
  • Mit 35'000 Franken bleiben wir bis im September am Thema dran, bis dahin wird wohl noch so einiges passieren!

Ein spezieller Dank für die grosszügige Unterstützung von 6000 CHF geht an investigativ.ch: Recherche-Fonds der Gottlieb und Hans Vogt Stiftung.

Wer recherchiert:

Die Redaktion von Tsüri.ch; also Rahel Bains, Lara Blatter und Simon Jacoby. Eventuell ziehen wir weitere Journalist*innen hinzu. Die Redaktionen von Bajour und Saiten recherchieren mit uns zusammen das Thema.

Der Hintergrund:

Einige Unternehmen verzichten trotz Corona-Krise und Kurzarbeit nicht darauf, ihre Aktionär*innen mit Geld zu überschütten. Gemäss SRF zählen die Jungfraubahnen und die TX-Group (Tagesanzeiger, 20 Minuten usw.) dazu. Letztere schüttete Anfang April mehr als 37 Millionen Schweizer Franken aus, und bezog gleichzeitig vom Staat Geld via Kurzarbeit, um die Löhne der 3700 Mitarbeitenden zu zahlen.

Damit verhält sich die TX-Group zumindest «moralisch» fragwürdig, füllt die Taschen ihrer Aktionär*innen mit Steuergeldern. Das Unternehmen ist ein Beispiel; Adecco, ABB und die Jungfraubahnen sind weitere, die Dunkelziffer dürfte weitaus grösser sein.

«Moralisch» einwandfreie Unternehmen gibt es natürlich auch, diese bilden vermutlich die deutliche Mehrheit. Dazu gehören viele KMU, welche durch die Corona-Krise um ihre Existenz bangen. Kurzarbeit ist in dieser Situation ein fähiges Instrument, damit keine Arbeitsplätze abgebaut werden müssen. Alle, die auf Kurzarbeit angewiesen sind, sollen diese nutzen; dazu wurde sie installiert.

Wir von Tsüri.ch setzen uns auf unterschiedliche Weise für KMU ein, berichten über die schlechten Arbeitsbedingungen in der Care-Arbeit oder geben Selbständigen, die unter der Corona-Krise leiden, ein Gesicht.

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