11 Beispiele: So kannst du in Zürich Sharing Economy leben

Teilen statt besitzen; es kann so einfach sein. Damit du dir kein eigenes Auto, Büro, Hochzeitskleid oder Ski-Wachs-Gerät anschaffst, haben wir dir 11 wunderbar einfache Beispiele aufgelistet, wie du dank Sharing Economy in Zürich leben kannst.
26. Juli 2018

Mit einem Klick auf die Titel gelangst du direkt zur entsprechenden Initiative.

1. Fahre mit Mobility

Hast du gewusst, dass ein Auto im Durchschnitt 23 Stunden am Tag einfach nur ungenutzt rumsteht? Nur weil du Autofahren willst, musst du noch lange kein eigenes besitzen. Wenn du Genossenschafter*in bei Mobility wirst, kannst du das Gefährt mit anderen teilen. Swag-Tipp: Seit diesem Sommer gibt es auch e-Scooter, die du nach dem Freefloating-Prinzip in der Stadt leihen kannst.

(Bild: Laura Kaufmann)

2. Teile mit Sharoo

Falls du dir doch ein Auto gekauft hast, und nun merkst, dass es ebenfalls die meiste Zeit nur rumsteht, kannst du es mit anderen Menschen teilen. Dazu musst du dich nur auf Sharoo registrieren und kannst dann sogar noch etwas Geld verdienen, während andere mit deinem Ding in der Gegend rumcruisen.

3. Coworking Spaces

Du brauchst nicht unbedingt dein eigenes Büro. Vielleicht. Falls dies so ist und du gerne an den unterschiedlichsten Orten dein Laptop aufklappst, sind Coworking Spaces ideal für dich. In Zürich gibt es eine ganze Reihe solcher Orte, wo du dich tages- oder monatsweise einmieten kannst.

4. Sharely

Die meisten Geräte stehen meistens nur in deiner Küche oder deinem Keller rum. Wie oft brauchst du die Nähmaschine? Oder das Ski-Wachs-Gerät? Eben. Und umgekehrt musst du das nicht alles selber besitzen, um ein schönes Leben zu haben. Auf der Plattform Sharely kannst du deine Sachen ganz easy vermieten.

5. Pumpipumpe

Der Verein Pumpipumpe funktioniert ähnlich wie Sharely. Nur analog und ganz ohne Geld. Wenn du zum Beispiel ein Schlauchboot oder einen Veloanhänger besitzt und diesen gerne mit anderen teilen möchtest, kannst du auf der Webseite entsprechende Stickers bestellen. Diese klebst du dann an den Briefkasten und wartest, bis jemand klingelt. Umgekehrt kannst du natürlich auch klingeln gehen, sobald du an einem Briefkasten etwas siehst, das du gerne leihen möchtest.

  • Wichtiger Hinweis: Pumpipumpe will sich explizit nicht als Sharing Economy, sondern als Sharing Community verstanden haben!

6. Facebook-Gruppe will öpper

Besitzt du etwas, das du nicht (mehr) brauchst? Dann ist diese Facebook-Gruppe genau das richtige. Da tummeln sich viele Menschen aus Zürich, die deine ungenutzten Sachen vielleicht wollen. Einfach reinfragen, ob es öpper will.

7. Facebook-Gruppe hät öpper

Das Pendant zur obigen Gruppe: Wenn du etwas ganz spezifisches suchst, kannst du hier die Sharing-Community fragen. Probiers aus!

8. Kleihd

Hast du ein schönes Kleid im Schrank, hast aber fast nie Gelegenheit, es auszuführen? Oder brauchst du ein Kleid für einen speziellen Anlass, hast aber keins? Dann ist Kleihd aus Wiedikon perfekt für dich. Online kannst du dir ganz einfach ein Outfit zusammen stellen lassen und dieses gegen eine Gebühr mieten. Andererseits kannst du deine schönste Stücke auch da an jemanden verleihen, der*die das gerade brauchen kann.

9. Foodsharing

Natürlich, es gibt viele verschiedenen Initiativen in Zürich, die Essen vor dem Müll retten. Wir haben hier eine davon rausgepickt und verlinkt. Wenn du nicht willst, dass gute Nahrungsmittel weggeworfen werden, kannst du dich hier melden. «Foodsharing Zürich» organisiert auch immer wieder «Foodsharing Brunch», wo du mit anderen essen kannst.
Übrigens: Wenn du mal Hunger hast, kannst du auch auf der App «Too good to go» reinschauen. Hier stellen verschiedene Restaurants ihre tiptopen Reste rein, damit sie nicht weggeschmissen werden müssen.

10. Couchsurfing

Hast du ein Sofa, das in der Nacht meistens leer in der Stube steht? Du weisst genau, wie teuer es ist, in Zürich eine Übernachtung zu buchen. Tourist*innen und andere Reisende freuen sich sicher, wenn sie bei dir gratis übernachten können. Grosses Plus: Wenn auch dich das Fernweh packt, kannst du natürlich auch auf anderen Sofas schlafen. Grosses Plus 2: So einfach ist es, neue Menschen kennenzulernen.

11. Beteilige dich an und in einer Genossenschaft

Hast du keine Lust, mit deiner Wohnungsmiete das Leben der Hausbesitzer*innen zu finanzieren? Und willst du zwar ein Haus besitzen, aber nicht zur Spekulation, sondern für ein gemeinschaftliches Leben? Dann solltest du dich entweder an einer bestehenden Genossenschaft beteiligen, oder mit deinen Freund*innen selber eine gründen.

Bonus: Thinkpact Zukunft

Wenn du die Sharing Economy nicht nur nutzen, sondern aktiv mitgestalten willst, kannst du dich beim Thinkpact Zukunft engagieren. Wie wir aus erster Hand wissen, denken diese Leute aktiv an einer Zukunft rum, die mehr auf Teilen statt Besitzen basiert. Hier gehts lang.

Bonus 2: Teile deine Sachen mit anderen

Es braucht nicht für alles eine*n Zwischenhändler*in. Brauchst du eine Bohrmaschine? Frage deine Nachbar*innen. Brauchst du ein Hemd für eine Hochzeit? Frage deine Freund*innen. Sharing Economy ist ganz einfach.



Unter diesem Facebook-Post findest du in den Kommentaren noch weitere gute Beispiele und Initiativen für gelebte Sharing Economy:

Jetzt bist du dran: Wo und wie lebst du Sharing Economy oder Sharing Community?


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