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6 Alternativen zur Velobörse

Die Hoffnung auf ein neues Velo flackert seit ein paar Tagen auf und erlischt genau so schnell. Samstag früh auf dem Helvetiaplatz. Viele Menschen, lange Wartezeiten, Absperrband – so sah die erste Velobörse nach dem Lockdown aus. Klar, die Velobörse ist toll, da gibt es wenig zu diskutieren. Aber es existieren auch genauso tolle Alternativen.
17. Juni 2020
Praktikantin Redaktion

1. Veloversteigerung – Velogant der Stadt Zürich

An der Velogant werden menschenlose Velos versteigert. Das Gute ist, dass sie zuvor von der Velowerkstatt wieder fahrtüchtig gemacht worden sind. Das Mindestgebot liegt bei 50 Franken, bezahlt wird Bar auf die Hand. Ein ziemlich amüsantes Happening, darum halte dir den 29. August frei und schaue ab 13 Uhr beim Betreibungsamt im Kreis 5 vorbei.

2. Online Plattformen

In einem physischem Geschäft macht es natürlich mehr Spass, du entlarvst Mängel und kannst dein zukünftiges Velo auch gleich probefahren. Letzteres sei auch – wenn die Möglichkeit besteht – beim online Kauf empfohlen. Auf online Plattformen tummeln sich viele Dinge, die besser angepriesen werden, als sie effektiv sind. Allerdings finden sich auch viele unscheinbare und günstiger Perlen! Hol dir Rat, wenn du dich mit Fahrrädern nicht so auskennst.

Wirf mal einen Blick rein: Velomarkt.ch, Velobörsa.ch, Ricardo.ch, Anibis.ch, Tutti.ch, Ronorp

3. Hät öpper?

Es gibt so viele ungenutzte Velos, die in Garagen verkümmern, weil ihre Besitzer*innen den Spass an ihnen verloren haben oder sie durch ein anderes Modell ersetzen. Darum ganz simpel, frag deine Freund*innen, deine Eltern und Grosseltern, die Nachbarschaft und Bekannte. Irgendwo dort steht bestimmt dein zukünftiges Rad.

4. Hät öpper 2.0 – Facebook und Instagram nett befragen

Auf Facebook gibt es die Gruppe «Hät öpper?», dort kannst du posten, was du an materiellen Dingen so brauchst, wenn jemand genau das hat, wonach du suchst und es nicht mehr haben will, so schreibt er*sie dir und ihr vereinbart ob getauscht, verkauft oder geschenkt wird. Und wenn du dich schon in den sozialen Medien tummelst, mach doch gleich eine Story oder einen Facebook-Post für deine Freund*innen und mach sie auf deine Radsuche aufmerksam.

5. Velomechaniker*innen

Velomechs reparieren nicht nur, sondern verkaufen auch Räder. Nicht immer ganz günstig; oft triffst du neue, flitzige Modelle an, aber auch den ein oder anderen Occasion-Drahtesel. Schau mal beim Schimmel in Wiedikon oder der Velowerkstatt der Stadt Zürich vorbei. Zudem hat das Arche Brocki in Altstetten auch eine eigene Veloabteilung.

6. Erweitere deinen Umkreis – Velobörsen gibt es nicht nur in Zürich!

Die Velobörse auf dem Helvetiaplatz organisiert der Regionalverband Pro Velo Kanton Zürich. Auch in den anderen Kantonen gibt es diesen Verband und die Velobörsen. Hier findest du eine Auflistung von anderen Städten.

Und auch die Velobörse in Zürich wollen wir nicht verteufeln und wer weiss, vielleicht ist im Juli der Ansturm nicht mehr allzu gross und du kannst gemütlich deinen Drahtesel aussuchen, ohne zwischen Absperrband und viele Menschen eine Stunde zu warten.

Die nächsten Daten für die Velobörse: 11. Juli, 29. August, 19. September, 26. September

Auf was sollte ich unbedingt beim Kauf eines Secondhand-Velos achten?

  1. Probefahren! Kaufe, wenn möglich kein Velo, ohne es kurz zu fahren. Ausser es ist so schön und günstig, dass du dir einen rundum Service leisten magst.
  2. Wie sehen die Räder aus? Funktionieren die Gänge? Fahrt das Velo gerade? Sind Sattel und Lenker verstellbar? Wie sieht der Rahmen aus?
  3. Ganz wichtig, die Bremsen – bremst das Velo oder wirst du über jedes Rotlicht preschen?
  4. Frag den*die Händler*in, ob das Velo schonmal in einen Unfall verwickelt war. Verunfallte Geräte können ganz leicht verbogen sein und dir so den Fahrspass verderben.

Logisch, aus zweiter Hand wirst du nie ein Velo finden, wo alles perfekt ist. Aber schaus dir gut an und bring es sonst in den Service. Hier findest du sympathische Velomechs in Zürich.

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