Züriwoche: Hallo VBZ, kriegen wir in Züri auch so einen Bus?

27. Mai 2016

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1. Der schwebende Bus

Wie eine fahrende Brücke sieht er aus, der neue Bus, dessen Video diese Woche in den sozialen Netzwerken viral ging. Statt wie heute auf der Stasse, soll sich das neue Gefährt über die Fahrbahn spannen, so dass die normalen Autos unter ihm durch oder von ihm überholt werden können.



Wie die chinesischen Entwickler schreiben, haben bis zu 1400 Passagiere Platz, die an den Haltestellen mit einem Lift zu- und aussteigen können. Das Design sei viel günstiger umzusetzen als eine Metro, beeinflusst den übrigen Verkehr nicht und spart dank seiner Grösse eine Menge an Treibstoff.

Wie wired schreibt, soll der 32 Meter lange Bus bereits diesen Sommer in einer chinesischen Stadt getestet werden.

https://twitter.com/Tsueri_ch/status/735056567540846592

Ist der neue Bus auch eine Möglichkeit für Zürich? Gegenüber Tsüri.ch erklärt die VBZ, dass für die Umsetzung «breite Korridore zur Verfügung» stehen müssten, was im dicht gebauten Zürich eher nicht der Fall ist. Zudem arbeitet die VBZ auf eine Stadt ohne Autos hin: «Für Zürich sehen wir nach wie vor die bewährten Trams, Busse und S-Bahnen. Die Häuserschluchten sind eng, es hat Radstreifen, Alleebäume, Fussgänger und das Ziel ist eher, dass man schon gar kein Auto braucht.» Eine Bus-Brücke würde nicht in die gleiche Richtung arbeiten.

Sorgen um Innovationen bräuchten wir uns aber nicht zu machen. Die VBZ verschliesse sich nicht davor, «vor allem so lange sie später unser Logo tragen», wie die Medienstelle auf Anfrage mitteilt.

2. Es geht was beim Wohnen

https://www.youtube.com/watch?v=Fg_xw-q-9p8

3. Die Rote Fabrik ist besetzt

Um auf die schlechten Bedingungen in Asylzentren aufmerksam zu machen, besetzten Flüchtlinge und Aktivisten diese Woche Teile der Roten Fabrik.

Natürlich gefällt dies nicht allen. Die ehemalige SVP-Gemeinderätin Nina Fehr-Düsel wähnt sich im falschen Film.

https://www.facebook.com/nina.fehrdusel/posts/10153684465162547 Wie der Tagi schreibt, ist die SVPlerin nicht die einzige, die sich über die Besetzung nervt. Das Leitungsteam der Fabrik ist alles andere als erfreut und schimpft: «Dass uns die eigenen Leute in den Rücken fallen – ein schlechter Witz».

Wie lange die rund 100 Besetzerinnen noch in der Fabrik bleiben können, ist unklar. Der Tagi schreibt, dass die Leitung die Verantwortung für den Club-Raum der Stadt abgegeben habe. Das ist auch eine Möglichkeit, sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Auf Facebook veröffentlicht die Rote Fabrik am Freitag folgende Stellungnahme:

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