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Zürich hat eine neue Bank

Neues Kafi am Helvetiaplatz
14. März 2016


Um es vorweg zu nehmen: Ich kann nicht sagen, ob sich das Warten auf das neue Cafe Bank am Helvetiaplatz gelohnt hat oder nicht.

Vor Monaten schon äusserte ich mich gegenüber Koni Frei (Betreiber vom Restaurant Volkshaus uva.) dahingehend, dass ich mich auf sein geplantes Grandcafé am Helvetiaplatz sehr freue. Generell bin ich ja der Meinung, dass es in Zürich viel zu wenige Cafes gibt. Endlich ein richtiges Kaffeehaus, in dem man in aller Ruhe Zmörgele kann und dabei zwei Stunden in einer Zeitung blättern oder auf das Handy starren darf, ohne alle 13 Minuten nach einer weiteren Bestellung gefragt zu werden. Das wäre halt schon schön. Bequem, gemütlich soll es sein, bezahlbar und mit W-Lan ausgerüstet.

All dies und noch viel mehr versprach Koni mir und all seinen zu erwartenden neuen Kunden. Ich drohte schon damit, Stammkunde zu werden….

Also freute ich mich sehr, als die Einladung zur Eröffnung seiner Cafe Bank endlich eintraf.

Ich machte mich am Mittwoch frühzeitig auf den Weg zur ehemaligen Post-, Volksbank- und Kreditanstaltfiliale und sah schon von weitem, dass auf dem Helvetiaplatz wohl die Besammlung zu einer der üblichen Demos stattfand.

Na wenn das mal gut geht! Es geht natürlich nicht gut.

Die Besammlung entpuppte nämlich als das Publikum, das allesamt Zutritt zur neuen Bank begehrt.

Ich komme nicht herein; muss draussen bleiben und verbringe die Zeit mit Fotografieren und dem Auflesen einer Erkältung.

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Ok, nicht so schlimm, in dem Gedränge hätte ich im Tempel eh nicht fotografieren können. So gehe ich halt am nächsten Tag nochmal vorbei. Wohlweislich erst am Nachmittag, weil es dann weniger Leute hat. Denkste. Für einen Sitzplatz reicht es jedenfalls nicht, aber wenigstens kann ich meine Bilder machen.

Jetzt weiss ich also wie es in der Bank aussieht: dass es voll ist, dass Dutzende Güggeli an der Wand zum Brutzeln aufgespiesst sind, dass es eine (scheint’s superfeine) In-house Bäckerei gibt und dass es recht hektisch zu und her geht.

Aber sehr gemütlich sieht das alles nicht gerade aus.




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So rasch gebe ich nicht auf. Natürlich freut es mich, wenn das neue Restaurant gut läuft. Interessant könnten auch die versprochenen Podiumsdiskussionen und Konzerte sein. Ich gehe sicher in den nächsten Tagen nochmals hin. Vielleicht ist es dann etwas gemütlicher …




Text & Bilder: Miklos Klaus Rozsa

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