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ZHdK-Konflikt: Kunststudent rechnet mit Rektor ab

07. Juli 2016


An der Zürcher Hochschule der Künste ist die Stimmung noch immer angespannt. In den vergangenen Monaten sorgte der Konflikt mehrmals für Schlagzeilen: Zensur von Studenten, verschmierte Wände. Der Student und Studierendenvertreter Clifford E. Bruckmann verfasste einen Brief an Rektor Thomas D. Meier. Eine Replik zu den Äusserungen Meiers in den vergangenen Wochen.

Lieber Herr Meier

Mit Interesse habe ich Ihre Aussagen von vergangenem Donnerstag und Samstag in der Wochenzeitung und dem Tages-Anzeiger gelesen. Sie und ich haben uns in den letzten Wochen unter verschiedenen Umständen wiederholt ausgetauscht, worüber ich ausgesprochen glücklich bin. Sie fragen gerne und präzise nach und ich gewinne den Eindruck, dass Ihnen ein Verständnis der Sie umgebenden Welt wichtig ist. Ich schätze das und ich hoffe, Sie sehen dies als nichts Anderes, als einen weiteren Austausch.

Sie stellten auch in Ihren Interviews mehr Fragen, als dass Sie Antworten geben und wo Sie Antworten geben, ist nicht immer ersichtlich, wie Sie dazu kommen. Ich möchte dabei helfen, eine Annäherung an die Beantwortung dieser Fragen vorzunehmen und vielleicht ein paar weitere zu stellen. Ich hoffe aber, dass ich dazu beitragen kann, Ihnen die ZHdK, Ihre ZHdK, näherzubringen.

Von Frontlinien und Konfrontation

Sehen Sie, lieber Herr Meier, es gibt keine Frontlinie. Wenn es denn eine gäbe, dann sage ich Ihnen aber gerne, wo die Frontlinie verläuft: Sie verläuft in Ihrem Kopf, in Ihrem Denken – sonst nirgends. Die Frontlinie verläuft zwischen zu wissen meinen und sich bewusst sein. Die Frontlinie verläuft da, wo Sie Antworten geben (Entfernung einer "erst nachgelagert formulierten“ institutionskritischen Arbeit, Verurteilung und ein hochschulweites "Mail an alle" zu Vandalismusvorwürfen), bevor Sie die richtigen Fragen stellen. Die Frontlinie verläuft da, wo Sie Sich auf Joseph Beuys’ vermeintliche Antworten berufen, bevor Sie Sich seine Fragen vergegenwärtigen (wobei, unter uns, auch ich habe Beuys nicht wirklich begriffen). Die Frontlinie verläuft also irgendwo zwischen Medulla oblongata und Amygdala, zwischen Neocortex und wo auch immer das Bewusstsein liegen mag.

Aber wenn wir schon von Frontlinien sprechen, dann bleiben wir an dieser Stelle doch kurz beim Martialischen. Im Militär gibt es das Prinzip von der "Gesunderhaltung der Truppe". Als Vorgesetzte*r schicken Sie Ihre Leute nicht mit Sandalen auf den Berg oder mit dem Sackmesser ins Gefecht, ausser vielleicht Sie sind ein altrömischer Zenturion. Dabei sind Sie aber Historiker, nicht ich. Ich weiss nicht, was die damals so angestellt haben und welche Himmelfahrtskommandos befehligt wurden. Was ich aber damit sagen will, ist dies: Wenn Sie Ihren Leuten einen Auftrag geben möchten, dann stehen Sie auch dafür in der Verantwortung, dass sie entsprechend ausgerüstet sind und vielleicht, aber nur vielleicht, manchmal nachfragen oder wenigstens zuhören, wo es denn mangeln könnte. Und fragen, das wissen wir, das können Sie.

Wissen Sie, es gibt keinen "Gegner“, keinen bösen Feind und Sie sind mit niemandem "konfrontiert“. Wenn, dann machen Sie sich selbst angreifbar, wenn Sie einen Teil Ihres Verbunds vernachlässigen. Bei dieser Gelegenheit noch eine letzte militärische Analogie, denn diese scheinen offensichtlich zu funktionieren (was auch Rückschlüsse auf die Bedingungen einer Kunsthochschule zulassen könnte, aber lassen wir das): Nehmen wir an, dass Sie eine Einheit führen, vielleicht eine Panzereinheit. Ihre Panzereinheit könnte ausgezeichnet funktionieren. Sie ist gut ausgerüstet, wohlgenährt und es stehen Ersatzteile en masse zur Verfügung, wenn denn etwas kaputt gehen sollte. Ihre Mechaniker*innen, die nur einen Bruchteil der personellen Besetzung ihrer Einheit ausmachen, stecken aber mit der alten Pferdekutsche und vier Tagen Rückstand im Schlamm fest und hatten seit einer Woche nichts mehr zu beissen. Das sind keine guten Aussichten für den Erfolg Ihrer Panzereinheit Herr Meier.

Was "liberale Haltung“ mit Brexit und Kim Jong-un zu tun hat

Niemand bestreitet, dass die Infrastruktur des Toni-Areals für einige, vielleicht sogar viele Departemente, Studiengänge, Studierende und Mitarbeitende geeignet ist. Ich hoffe es sogar sehr. Wenn Sie nun aber das "entsprechende Departement“ als "das kleinste im Haus“ und so die Bedenken und Kritik implizit als vernachlässigbar abtun, dann muss ich mich doch sehr über Ihr Verständnis, der von Ihnen geleiteten Schule und Ihrer eigenen Position, wundern. Sie haben über die Jenischen dissertiert. Eine, relativ betrachtet, quantitativ kleine Gruppe von Menschen, denen Sie grösste Beachtung schenkten. Nach Ihrer Logik müssten wir aber alle den Brexit, Kim Jong-un und die Zürcher Verkehrspolitik toll finden oder aber alle Studierende der ZHdK Musik studieren, denn das Departement Musik ist das grösste der ZHdK (die Mehrheit). Glauben Sie mir, mich möchten Sie nicht singen hören. Niemand möchte das.

Sie sagen "ausländische Studierende finden es grossartig hier.“ Das freut mich zu hören und ich hoffe, dass dies stimmt. Woher nehmen Sie denn diese Information? Sie haben der Studierendenorganisation wiederholt die Frage nach unserer Legitimation gestellt. Wiederholt fragten Sie auch danach, wie wir mit "abweichenden Meinungen“ umgehen. Sind denn alle anderen Studierenden die abweichende Meinung? Sind lediglich die Studierenden, mit denen Sie offenbar den Austausch pflegen und die Ihnen nach dem Mund reden, diejenigen, die in der Zeitung zitierenswert sind? Ach, ganz nebenbei und à propos "jede andere Stadt wäre wohl begeistert vom Toni-Areal“ – spricht es denn nun für oder gegen Zürich, dass sich Menschen kritisch äussern? In Pjöngjang fände das Toni-Areal sicherlich rasch eine Begeisterung von gegen 99,8 Prozent.

Eine "liberale Haltung“ im gleichen Zuge mit der unhinterfragten Entfernung kritischer und, soweit ich das beurteilen kann, rechtmässig angebrachter künstlerischer Äusserung zu nennen ist Hohn. Aber natürlich ist nur erlaubt, was nicht stört. Ich bin froh, bildet die ZHdK, wie an anderer Stelle von Ihnen erwähnt, "nicht bloss ein paar Staatskünstler“ aus. Es scheint aber trotzdem so, dass "Staatskünstler“ bei Ihnen die besseren Karten haben. Die mit staatlichen Preisen und Stipendien bedachten Studierenden und Alumni sind nämlich auch die, die von der ZHdK gerne unter der Rubrik "Erfolge" angeführt werden. Wessen Erfolg ist denn das nun?

Notschlachtung, Statistik, künstlerische Expertise

Sie verorten alle Probleme und Unruhen an "einem bestimmten Ort“, nämlich im Departement Kunst und Medien. Ja, die nun dank Ihnen öffentlich gewordenen und Blick-tauglich abfotografierbaren Äusserungen lassen sich mutmasslich einzelnen Angehörigen des Departements Kunst und Medien zuordnen. Wo immer möglich platzieren Sie in der Öffentlichkeit diesen Sündenbock und führen das DKM zur (Not-)Schlachtbank, im Wissen darum, dass es schon geschwächt ist. Möchten Sie denn wirklich diese Trennung so scharf vornehmen? Wünschen Sie Sich Spaltung und Segregation? Ist das DKM der Wurmfortsatz, der bei Infektion amputiert werden kann? Die SVP sagt dazu vielleicht "Ja". Es ist ihr gutes Recht. Aber Sie, Herr Meier, Sie liefern die Vorlage und ich weiss nicht, wie gut es Ihnen ansteht, wenn unter ihrer Ägide die "Kunst" aus der "Zürcher Hochschule der Künste" verschwindet. Sie haben in jüngerer Vergangenheit wiederholt von "Diffamierung“ gesprochen. Kann etwas, was wahr ist, diffamierend sein? Sind Ihre Andeutungen das DKM betreffend diffamierend? Und ohje, die Aufwände für eine neue Corporate Identity, wenn es nur noch "Zürcher Hochschule der . . . (ZHd?)"‚ heisst. Das geht dann auch wieder ins Geld.

Nun sagen Sie, dass es nicht an der Hochschulleitung ist, "kuratierend“ einzugreifen. An dieser Stelle möchte ich noch ein Mal nachhaken und eine Frage stellen: Weshalb denn, ganz konkret, lieber Herr Meier, hat denn die Hochschulleitung bei der Wandzeitung "kuratierend“ eingegriffen und sie entfernen lassen? Wer hat die Order gegeben, auf welcher Basis und mit welcher Berechtigung? Waren Sie es? War es jemand anderes? Es war ja kaum die gesamte Hochschulleitung, die diesen Entscheid über Nacht und gemeinsam innert rund 20 Stunden gefällt hat. Nachweislich wurden ja keine "Persönlichkeitsrechte tangiert“, was bei näherer Betrachtung der Arbeit evident geworden wäre und daher wie eine konstruierte Rechtfertigung erscheint.

Diese nähere Betrachtung wurde auch bei der Ausformulierung des Kreativwirtschaftberichts, auf den Sie Sich so gerne beziehen, unterlassen. Die Vernachlässigung der Ausdifferenzierung zwischen regulärer Erwerbsarbeit und "schwierigen Erwerbssituationen“ ist sträflich. Ich gebe Ihnen nicht die Schuld an meiner beinahe zwangsläufig prekären Situation. Ich bin mir ihrer bewusst und habe sie auch weitestgehend mit offenen Augen und bei zumindest ausreichendem Bewusstsein selbst gewählt. Es ist ganz in Ordnung so. Aber auch hier ist wohl das Departement Musik, das grösste Departement der ZHdK, massgebend. Wobei ich anzweifle, dass ihre Aussagen die Tatsachen differenziert und auch nur ansatzweise vollständig abbilden. Wie kommt man eigentlich dazu, wenn Sie "Forschung“ quasi in Ihrem eigenen Garten betreiben möchten, Zahlen vom Bundesamt für Statistik ohne Hinterfragung zu übernehmen? Sie sind Historiker. Sie müssten wissen, wie wichtig es ist, Ihre Quellen kritisch zu beleuchten. An dieser Stelle wäre also ebenfalls, wenn es sich denn schon um "Forschung (…) im Bereich der Kreativwirtschaft“ handelt, etwas intellektuelle und akademische Redlichkeit angezeigt. Wenn wir an der ZHdK schon an akademischen Fundamentalstandards scheitern, dann sollten wir uns vielleicht auf unser Kerngeschäft (ja, Geschäft) besinnen und Leitungspositionen, auch Ihre, mit künstlerischer Expertise ergänzen.

Mitwirkung, Hierarchiekritik und System

"Die Mitwirkung der Studierenden ist auf allen Ebenen institutionalisiert.“ sagten Sie dem Tages-Anzeiger. Auch wenn die Mitwirkung nicht vorhanden wäre, solange das per Dekret geschieht, wäre sie ebenfalls institutionalisiert. Natürlich ist das an der ZHdK nicht der Fall, nein. Es ist noch perfider. Mitwirkung findet oft (nicht immer und nicht überall) erst statt, wenn keine Wirkung mehr entfaltet werden kann. Dozierende, Mittelbau, Personal und Studierende, also diejenigen Personen innerhalb der ZHdK, die sich im Alltag Ihren Entscheidungen ausgesetzt sehen, bringen ein immenses Mass an Wissen und Expertise inhaltlicher Natur mit. Eine Verwaltungsdirektion macht in einem Betrieb wie der ZHdK selbstverständlich Sinn, sind doch die Storen so schon kaum zu kontrollieren. Aber was hat das Rektorat damit zu tun? In Anbetracht der Tatsache, dass Sie gerne jede Verantwortung von sich weisen, das DKM beschuldigen oder einzelne unliebsame Elemente als Konflikttreiber*innen hinstellen, stellt sich mir die Frage, was denn Sie überhaupt tun – Sie sehen Sich ja für nichts verantwortlich? Wie bilden Sie Sich Ihre Meinung? Wie legitimieren Sie Ihre Aussagen und Entscheidungen und auf welcher Basis? Wäre hier nicht eine andere, willkommenere Haltung den Mitwirkungsgremien gegenüber angezeigt? Wir alle möchten doch nichts anderes, als gemeinsam eine starke und erfolgreiche ZHdK auf die Beine zu stellen. Die Mitwirkungsgremien werden aber regelmässig mit bereits getroffenen Beschlüssen konfrontiert. Ja, die Mitwirkung ist also dem Namen nach "institutionalisiert“ und ja, jemand muss die Entscheidungen treffen und ja, das bin nicht ich und ich masse es mir auch nicht an. Dennoch würde ich annehmen, dass Sie den Wert der Mitwirkung nicht nur als Alibi, sondern wenigstens darin sehen, dass Ihr Job überhaupt eine Daseinsberechtigung als Mittler, Schaltzentrale und Entscheider hat. Ich weiss nämlich nicht, wie Sie Sich sonst eine qualifizierte Meinung zu künstlerischen oder auch anderen Inhalten würden bilden wollen.

Wir sind uns einig, dass man keine Interna rausgeben sollte. Sie tun das nicht, da Sie Sich auf einem schmalen Grat zwischen persönlicher Ansicht, Behauptung und Fabulation bewegen und dies alles als Tatsachen darstellen. Ich kann nicht anders darauf reagieren, als Tatsachen zu formulieren. Daher möchte ich an dieser Stelle ein paar Dinge klarstellen und wenn auch nur der Form halber:
  1. "Auch die Treffen mit dem Studierendenrat finden nun regelmässig statt.“
Schön erhalten wir an dieser Stelle Kenntnis davon, dass Sie den Entscheid für den Studierendenrat bereits getroffen haben. Sie und ich haben zwar darüber gesprochen und ich habe mich positiv zum Vorschlag geäussert und werde dies weiterhin tun. Ich habe aber auch explizit darauf hingewiesen, dass Form, Frequenz und Details im Vorstand des Studierendenrats besprochen werden müssen, so wie es sich gehört. Ihr Verständnis von Mitwirkung und dem hohen Stellenwert des ‚fait accompli‘ zeigt sich hier exemplarisch.
  1. "Die Studierendenvertretung des DKM hat der Reorganisation inzwischen zugestimmt - kritisch, aber immerhin.“
Zu keinem Zeitpunkt war die Frage, ob die Studierenden zustimmen oder nicht. Die Reorganisation wurde um jeden Preis durchgesetzt, wenngleich nun in den letzten Wochen noch Studierende mit am Tisch sitzen durften, um noch ein Mal ein paar Inputs zu Papieren zu geben, die seit Jahren erarbeitet werden. Die relevante Aussage in unserer Vernehmlassungsantwort lautete: "Wir sind weiterhin der Ansicht, dass ein grundlegendes Überdenken dieses Konzepts vonnöten ist und dies Zeit braucht.“ Aber natürlich liest das jede Person, so wie sie es möchte. Gewiss können, dürfen und sollen Sie in manchen Fällen nicht so entscheiden, wie die Studierenden es gerne hätten, aber ich bitte Sie, und das ist in diesem Zusammenhang wichtig, sprechen Sie nicht für andere, wenn Sie es nicht präzise tun.
  1. "Überall dort wo es sinnvoll und leistbar ist, haben die Studierenden ein Mitwirkungsrecht.“
Lieber Herr Meier, ich kann mich nur und ausschliesslich bedanken. Ich bin froh, dass ich mir keine Gedanken darüber machen muss, was für mich "sinnvoll und leistbar ist“ – müsste ich mich darum kümmern, wäre das weder sinnvoll, noch leistbar. Wenn ich es mir so überlege, sollte ich vielleicht doch beginnen zu singen.

Sehen Sie: Würden alle Beteiligten rechtzeitig, also zu frühen Zeitpunkten innerhalb der Prozesse, an den Tisch geholt, dann liessen sich viele Probleme verhindern und wohl auch breit abgestützte, qualifizierte Entscheidungen treffen. Nun sind aber Sie der Manager und nicht ich. Auf jeden Fall müssten Sie Sich den Mund nicht in Interviews fusslig reden und ich mir die Finger nicht mit solchen Schreiben wund tippen, nur um eine ausgewogene Darstellung herzustellen zu versuchen.

Niemand formuliert "Hierarchiekritik“ ausser Sie. Was, neben all den grossartigen Dingen an der ZHdK, formuliert wird, ist eine kritische Betrachtung wahrgenommener institutioneller und persönlicher Selbstgefälligkeit, Ineffektivität und Ignoranz, also ein Bestreben Bedingungen zu diskutieren, zu debattieren und auszuhandeln. Sie sind in dieser ganzen Diskussion übrigens auch die erste Person, die sich dem Begriff "System(-Vertreter)“ bedient. Ganz ehrlich, wenn Sie Sich so ausdrücken, dann weiss ich auch nicht, was "mit dem System tatsächlich gemeint ist“. Hier muss ich Ihnen leider eine Antwort schuldig bleiben.

Fragen und Antworten oder 'des Rektors Wandzeitung'

Ich bin froh, habe ich durch die ZHdK und von Ihnen wieder etwas gelernt, denn vielleicht haben Sie ja recht und manchmal ist es auch einfach besser, keine Antwort zu haben, sondern die richtigen Fragen zu stellen. Vielleicht müssen wir zuerst die richtigen Fragen suchen, bevor wir vermeintlich überzeugende Antworten zum Besten geben. Einer meiner Dozenten, sinnigerweise der Departementsleiter des DKM, hat vor nicht allzu langer Zeit in einer Kritiksituation im Rahmen unserer Ausbildung den wichtigen Satz "Du meinst auf alles eine Antwort zu haben, ohne die zugehörigen Fragen zu stellen.“ geäussert. (Ich hoffe ich habe ihn korrekt zitiert.) Ich stelle unserer Kunsthochschule und Ihnen also an dieser Stelle eine Frage und gebe der ZHdK, dem Versuch willen, das Label 'Kreative Klasse'. Ich freue mich auf ihre Wandzeitung und ich gelobe alles dafür zu tun, dass sie länger als eine Nacht hängen bleibt. Also natürlich nur, sofern sie dem Reglement entspricht.

Herzliche Grüsse und hoffentlich bis bald!




 

PS: Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich schreibe dies nicht aus der Position eines Studierendenvertreters heraus. Es handelt sich hier um meine ganz persönlichen, auf mich zu beschränkenden Ansichten als einzelner Studierender der von Ihnen geführten Hochschule. Auch höre ich es jetzt schon in meinen Ohren klingeln, dass diese Diskussion nicht in der Öffentlichkeit geführt werden sollte. Einerseits bin ich ("Letztlich ist die ZHDK und damit auch das Toni-Areal ein demokratisch legitimiertes Produkt der Politik und damit der Zürcher Bevölkerung.") nicht vollkommen gleicher Ansicht und andererseits nehme ich das unter den gegebenen Umständen in Kauf, denn was Sie in Ihren Interviews zum Ausdruck bringen, darf nicht das letzte Wort gewesen sein.

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