Welche dieser 8 Dinge sollen die Quartiervereine ändern? Stimm jetzt ab!

330’000 Franken stellt die Stadt Zürich den Quartiervereinen jährlich zur Verfügung. Dafür fördern diese das Zusammenleben in den Quartieren. Im Rahmen eines sogenannten «Mitwirkungsverfahren» überprüft die Stadt den Prozess und versucht dabei aktiv, die Bevölkerung miteinzubeziehen. Wir halten die Massnahmen für nicht ganz gelungen – und versuchen, Klarheit zu schaffen.
08. Februar 2019

Die Zürcher Quartiervereine (QV) sind in Aufruhr. 330’000 Franken stellt ihnen die Stadt jährlich zur Verfügung, damit sie das Zusammenleben in den Quartieren fördern. Um zu überprüfen, ob und wie diese dem traditionellen Leistungsauftrag überhaupt gerecht werden und diese Art der Organisation noch zeitgemäss ist, hat das Präsidialdepartement der Stadt Zürich das grossangelegte «Mitwirkungsverfahren zur Schnittstelle Stadt - Quartiere» gestartet.

Konkret geht es um eine eventuelle «Neuorganisation der Mittelverteilung» – sprich eine Umverteilung der 330’000 Franken. Offiziell begründet die Stadt diese «Überprüfung» mit dem «rasanten Wandel der Stadt» und den verschiedenen neu entstandenen «quartiervereinsähnlichen Organisationen», die derzeit noch von keinen städtischen Geldern profitieren können. Eine Umfrage von Tsüri.ch zeigt, dass die QV die Bevölkerung nur bedingt repräsentieren. Nur gerade zwischen 1 und 10 Prozent der Bewohner*innen eines Quartiers sind jeweils Mitglieder im QV. Ist das genug? Werden die QV ihrem Auftrag gerecht? Die Stadt will den alteingesessenen Strukturen auf den Zahn fühlen – und gibt sich dabei alle Mühe, uns Quartierbewohner*innen aktiv miteinzubeziehen.

An einer ersten «Grossgruppenkonferenz» – einem Diskussions-Workshop – im Januar haben sich acht Themen herauskristallisiert. Problematisch: Nur eingeladene Vertreter*innen durften teilnehmen, nach einem Blick auf entstandenen Bilder muss der Altersdurchschnitt um die 50 gewesen sein. Mit einer eigens dafür angelegten Website, auf der die Themen präsentiert werden, versucht die Stadt nun, mit uns restlichen Stadtbewohner*innen in Dialog zu treten. Neue Themen können im virtuellen Raum jedoch keine mehr vorgeschlagen, lediglich die bereits acht vorhandenen kommentiert werden. Und: Die Website kann man zwar auch in Englisch abrufen, was nett gemeint ist. Die Sprache und Aufmachung ist aber schon auf deutsch so komplex, dass nur Leute mit fundiertem Bürokratiedeutsch-Verständnis und viel Geduld sich zurechtfinden.

Weil wir alle in diesen Quartieren leben und finden, dass jede*r an diesem Prozess teilnehmen können soll, versuchen wir euch den Gang auf die unübersichtliche Website zu ersparen. Deshalb haben wir hier die acht Punkte in aller Kürze erläutert. Welche Themen erscheinen dir am dringendsten zu klären? Stimme jetzt darüber ab!

Titelbild: Florentina Walser

Praktikantin

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