Umweltbewusster in den Sprachaufenthalt

Präsentiert von Boa Lingua
Was bedeutet nachhaltiges Reisen und wie gestalte ich meinen Sprachaufenthalt umweltbewusster? Boa Lingua, der Schweizer Sprachreise-Spezialist, gibt dir sieben Tipps.
01. Mai 2019

Nachhaltiger Tourismus. Das liest sich doch schon mal gut. Doch was bedeutet nachhaltiger Tourismus eigentlich? Bei dieser Form des Reisens wird darauf geachtet, dass man die Natur möglichst intensiv und in ihrem Ursprung erlebt, dabei so wenig wie möglich auf sie einwirkt, und sich zeitgleich an die Kultur des Gastlandes anpasst.

Dies lässt sich gut mit einem Sprachaufenthalt kombinieren. Denn, während einem Sprachaufenthalt tauchst du in die Kultur eines fremden Landes ein, erlebst eine Fremdsprache dort, wo sie gelebt wird und wirst dadurch Teil einer für dich neuen Umgebung. Und um das authentische Erleben geht es auch im nachhaltigen Tourismus.

Boa Lingua zeigt dir daher anhand von sieben Tipps, wie du deinen Sprachaufenthalt nachhaltiger gestalten kannst:

1. So digital wie möglich

Plane und reise so digital wie möglich: Vergleiche Angebote online anstatt gedruckte Kataloge oder Offerten zu bestellen, die später im Müll landen. Auch Reisedokumente lassen sich leicht auf deinem Handy abspeichern. Übrigens: Boa Lingua schenkt dir bei einer Buchung das App BoaGuide – ein Reiseführer, welcher unter anderem eine integrierte Offline-Karte deiner Destination besitzt.

2. Abenteuer Zug statt Flugzeug

Reise mit dem Zug anstatt mit dem Flugzeug. So verringerst du nicht nur deinen CO2-Ausstoss, sondern du siehst auch etwas von der Welt. Und: Gewisse Destinationen sind schneller erreichbar, als du denkst. Paris, die Stadt der Liebe, erreichst du beispielsweise mit dem Zug ab Zürich HB in vier Stunden, die Megametropole London in acht und zur italienischen Küche in Florenz gelangst du in nur sechs Zugstunden.

3. Spende deinen CO2-Ausstoss

Bei gewissen Destinationen ist eine Anreise mit dem Flugzeug jedoch fast unumgänglich. Wenn du das Flugzeug nimmst, dann achte darauf, dass du solche Reisen so selten wie möglich antrittst und so lange wie möglich bleibst (was generell für alle Reisen gilt). Kompensiere ausserdem deinen CO2-Ausstoss mit einem Geldbetrag. Berechne dazu deine Flugemissionen auf myclimate.org und spende diesen Kompensationswert für ein Nachhaltigkeitsprojekt. Bei einer Reise von Zürich nach Sydney und wieder zurück wären dies zum Beispiel CHF 200.

4. Wohne in einer Gastfamilie

Werde Teil von einem bereits bestehenden Haushalt und tauche noch tiefer in die Kultur deines Gastlandes ein, indem du während deinem Sprachaufenthalt in einer Gastfamilie wohnst: So lernst du beispielsweise die Geheimrezepte der einheimischen Küche kochen. Oder du erfährst typische Ausdrücke der Umgangssprache, die du nicht im klassischen Unterricht lernst – Tauche noch tiefer in die Kultur deines Gastlandes ein.

5. Bei lokalen Anbietern einkaufen

Unterstütze «locals»! Verzichte auf Grosskonzerne und Kettenrestaurants und geniesse stattdessen frisches Gemüse oder frisch gefangenen Fisch vom Markt. Oder lass dir beispielsweise ein Mitbringsel von einem Handwerker vor Ort herstellen – ist doch sowieso viel authentischer als ein 0815-Touristen-Geschenk. Gleichzeitig kannst du beim Feilschen auch noch deine Fremdsprachenkenntnisse anwenden.

6. Mach an der #TrashChallenge mit

Schon mal was von der #TrashChallenge gehört? Bei diesem Trend sammeln Leute an einem bestimmten Ort Müll ein und posten dann ein Vorher-Nachher-Foto im Internet. Mobilisiere deine Freunde und andere Sprachlernende von der Sprachschule und säubere gemeinsam mit ihnen nach dem Unterricht den Strand, den Park oder die Stadt. Und dass du selbst nirgends Müll liegen lässt, versteht sich ja von selbst, oder?

7. Biologisch abbaubare Sonnencreme

Nach dem Unterricht ist Sonne tanken hoch im Kurs, wobei der Sonnenschutz natürlich nicht fehlen darf. Doch vielen ist gar nicht bewusst, wie schädlich Inhaltsstoffe von Sonnencremes für Korallenriffe und Fische sein können. Verwende daher Sonnencremes, mit natürlichen Inhaltsstoffen und bei deren Produktion auf den CO2-Fussabdruck geachtet wird, wie beispielsweise bei den Produkten von Skinnies.

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, um deinen Sprachaufenthalt nachhaltiger zu gestalten. Bleibe daher auch im Ausland deinen nachhaltigen Gewohnheiten von zu Hause treu: bedachter Fleischkonsum, sparsamer Umgang mit Wasser sowie Strom und ein Einkaufsbeutel aus Stoff. Halt alles, was du dir auch zu Hause zu Herzen nimmst.

Und zum Schluss: Tu Gutes und sprich darüber! Wenn du anderen erzählst, wie es im Sprachaufenthalt war und wie du diesen nachhaltig gestalten konntest, kannst du sie dazu motivieren, sich ebenfalls nachhaltiger zu verhalten.

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