Tsüri.ch-Update: Ein Blick hinter die Kulissen

Zeit für einen Blick hinter die Kulissen. Tsüri.ch ist kein starres Medienhaus, sondern ständig in Bewegung: Von neuen Zielen, vom Kommen und Gehen, von den Menschen und vom Grosswerden.
11. April 2018

Wir haben uns das Ziel gesteckt, den Zürcher Lokaljournalismus für zwei Jahre aufzumischen. Keinen Tag länger. Boom. Dieses erste Ziel haben wir gründlich verfehlt, denn nach drei Jahren sind wir immer noch da. Nun haben wir neue Ziele gefasst. Wir wollten mit Journalismus experimentieren und haben dabei einen Weg entdeckt, der funktioniert: engagiert, direkt, unterhaltsam, konstruktiv und immer der Community verpflichtet. Zürich braucht ein solches Lokalmedium. Gerade in Zeiten, wo die Grossen abbauen und Blocher in die Stadt zu drängen scheint. Deshalb machen wir weiter, aber nicht wie bisher.

Wir wagen einige Schritt nach vorne.

1. Auf viele neue und treue Member

Schon lange vor dem Start von Tsüri.ch war uns klar: Es geht nur mit euch. Ein Stadtmagazin ohne Community ist lächerlich und traurig: Austausch, Interaktion, Inputs, Kritik. Wir sind euch verpflichtet, miteinander sind wir Tsüri.ch. Ihr habt uns durch zwei Crowdfundings getragen und wir hoffen, dass ihr uns weiter tragen werdet. In den kommenden Wochen werden wir unser neues Membership-Modell präsentieren. Es kommen neue Möglichkeiten und Vorteile auf dich zu. Es sei nur soviel verraten: Bald kannst du unser*e Kolleg*in, Freund*in oder Kompliz*in werden. Sei gespannt. Es lohnt sich.

2. Das Gespräch der Stadt

Wir bleiben nicht stehen. Der Journalismus durchlebt turbulente Zeiten. Wir werden in Zürich eine echte Alternative zu den Platzhirsch-Medien bieten. Wir werden das Gespräch der Stadt. Mit dem Magazin und mit unseren Civic-Media-Projekten haben wir den Lokaljournalismus der Zukunft erfunden: Interaktion bis zum Abwinken. Um grosse Schwerpunkte zu setzen und uns ernsthaft mit der Community vernetzen zu können, wollen wir grösser werden. Gerade jetzt sind wir mitten in einer Geldbeschaffungsphase. Wir suchen Stiftungen und Investor*innen, die mit unseren inhaltlichen und konzeptionellen Ideen einverstanden sind. Mit den neuen Mitteln wollen wir vier Stellen (Geschäftsführung, Community, Civic-Media und Redaktion) besetzen und weiterhin viele Freelancer engagieren. Ihr seht, in erster Linie wollen wir Geld beschaffen, um für euch mehr Journalismus und Interaktion schaffen zu können. Falls du also jemanden kennst oder selbst in unser Projekt investieren willst: Melde dich unter simon.jacoby@tsri.ch. #schwarmintelligenz

3. Einer geht, eine kommt

Dass wir unsere Pubertät ganz gut gemeistert haben und zwei Vollzeitstellen und Honorare für Freelancer bezahlen können, verdanken wir einem Menschen, der in den vergangenen eineinhalb Jahren mit Ruhe und Übersicht die Geschäfte geführt hat: Alun Meyerhans. Nun hat er genug vom Geschäften und will lieber wieder filmen. Wir wünschen ihm viel Glück damit. Darum wird er Tsüri.ch auf Ende Mai verlassen. Unsere ewige Liebe und unendliche Dankbarkeit wird er nie mehr los. Eine Nachfolgerin haben wir bereits gefunden: Darja Schildknecht übernimmt und ist bereits jetzt mit frischer Energie an Bord.

Der Alun geht... Verfrühte Abschiedsbriefe bitte an: alun.meyerhans@tsri.ch

Die Darja kommt... Rechtzeitige Willkommensnachrichten an: darja.schildknecht@tsri.ch

Wir haben es zusammen schon weit gebracht. Darauf dürfen wir stolz sein. Die Leute sagen immer, die Jungen wollen keinen guten Journalismus. Sie sagen, die Jungen seien nicht bereit, für Journalismus zu bezahlen. Wrong. Ihr beweist täglich das Gegenteil. Wir werden noch viel Freude aneinander haben und es zusammen noch weit bringen.

Für ein Tsüri.ch, das uns noch lange viel Freude machen wird.

Oder in Obamas Worten:

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