Tsüriwoche: Züri bald autofrei? Kuhmist für Gentechniker und #FreeTheSitzung! :)

02. September 2016

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Was in Zürich diese Woche alles geschehen ist, erfährt ihr jede Woche pünktlich am Samstag in der Tsüriwoche.



HEUTE IN DER TSÜRIWOCHE:

  • Initiative will autofreies Zürich
  • Kuhmist mischt ETH auf. Das Resultat: MEHR SICHERHEIT!
  • Arme Schüler müssen Ufzgi machen
  • 90 Millionen für günstige Wohnungen
  • #Freethesitzung

Ist Zürich bald autofrei?

Zürich soll autofrei werden. Diese Idee gewann beim Online-Voting der Juso Stadt Zürich, mit welchem das Thema für die neue Volksinitiative gefunden werden sollte. Wie 20 Minuten schreibt, waren die Alternativen zu Zürich autofrei die Aufnahme von 50'000 Flüchtlingen oder einkommensabhängige Mieten. Allesamt gute Ideen, wenn man so drüber nachdenkt. Was machen wir dann mit all den leeren Strassen? Hier liest du 5 Gründe, warum Zürich autofrei sein soll. Und hier, warum Autofahrer Egoisten sind. 

Kuhmist führt zu mehr Sicherheit



https://twitter.com/fm1today/status/770224978923053056 Vermummte Gentechnik-Gegner stürmten diese Woche einen Pflanzenzucht-Kongress an der ETH, versprayten die Wände und warfen mit Kuhmist und faulen Eiern um sich. Wie immer, wenn sich irgendwo jemand gestört fühlt, folgt auch hier promt der Ruf nach mehr Sicherheit. Wie der Tagi schreibt, sollen die Hörsäle der ETH ab sofort von Sicherheitsleuten bewacht werden. Wie war das mit den Kanonen und den Spatzen?

Arme Schüler müssen Ufzgi machen



Millionen Schüler und Schülerinnen nerven sich täglich, und das seit Jahren. In der Schule müssen sie stillsitzen und zuhören. Nach der Schule müssen sie Zuhause stillsitzen und Ufzgi machen. Immer. Jeden Tag. Schliesslich soll aus den Kindern und Jugendlichen mal was richtiges werden. Doch die Ufzgi ist keinesfalls unumstritten. Schon vor sieben Jahren forderten Teile der Zürcher SP, dass die Hausaufgaben abgeschafft werden sollen. Nun erhalten sie Unterstützung vom Schulleiterverband. Und doch müssen wir euch enttäuschen, liebe Kinder: Das Volksschulamt stellt sich quer, wie der Tagi schreibt. Darum gibt es in der 1. Klasse weiterhin 10 Minuten Ufzgi pro Tag, in der 6. dürfen es gerne auch 60 Minuten sein. 

90 Millionen für billige Wohnungen



Günstige Wohnungen in Zürich sind Mangelware. Dies sagen nicht nur meine Bekannten, die im Minutentakt auf Facebook eine 3-Zimmerwohnung in den Kreisen 3, 4 oder 5 suchen – zu dieser Erkenntnis ist auch die Zürcher Politik und das Stimmvolk gekommen und haben sich zum Ziel gesetzt, dass 30 Prozent der Wohnungen günstig sein sollen. Weil wir davon noch weit entfernt sind, brauchen Stadt und Genossenschaft mehr Geld: 90 Millionen Franken sollen es sein, sofern der Gemeinderat und das Volk zustimmen, dies schreibt der Tagi

#FreeTheSitzung



Am Dienstag haben wir mal wieder eine Redaktionssitzung abgehalten. Die hitzigsten Diskussionen fanden jedoch nicht während, sondern bereits Tage davor statt: Sollen wir draussen auf der Xenix-Wiese die Welt retten? Oder doch lieber drinnen, wo uns niemand stört? Das Resultat seht ihr hier.







  Ein von tsüri.ch (@tsri.ch) gepostetes Foto am




«Holsch mir au no äs Bier?»

«Häsch mer Füür?»

«Ou ja, für mich au no ä Zigi»

«Ich muess gschnell ufs WC»

«He Tschau, alles klar? Lang nüme gseh. Jaja, mir gahts au guet. Voll nice da uf de Wiese. Aso gäll, machs guet.»

Die Befürchtungen waren schlimm, die Realität ganz gemütlich.

Titelbild: Screenshot/Instagram

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