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18. Januar 2023 um 06:00

«Tsüri.ch ist ein Blog» – und 8 weitere Gerüchte zum Stadtmagazin

Happy Birthday, Tsüri.ch. Heute, am 18. Januar 2023, feiert das Stadtmagazin seinen achten Geburtstag. Die Gelegenheit, uns den Gerüchten und Annahmen zu stellen, die in dieser Stadt über Tsüri.ch kursieren.

Tsüri.ch ist ein Blog, der Wohnungen vermietet und die Tsüri-BBQ-Sauce herstellt, oder?

1. Tsüri.ch ist ein Blog

Falsch! Auf diese Aussage reagieren mindestens 75 Prozent des Teams allergisch. Blog klingt nach Rezepten, Erfahrungsberichten von Reisen nach «Findien» oder Shabby-Chic-Interieur-Tipps. Tsüri.ch ist ein journalistisches Medium. Zugegeben enthielten die Beiträge in den Anfangszeiten – wir reden hier vom Jahre 2015 – einzelne Elemente im Blog-Style. Tempi passati! Und jetzt alle zusammen: Tsüri.ch ist kein Blog, Tsüri.ch ist ein journalistisches Medium.

2. Bei Tsüri.ch arbeiten nur Stadtzürcher:innen

Falsch. Das Team von Tsüri.ch ist eine Gruppe von Zugezogenen – aufgewachsen in Schaffhausen, Chur, Schwyz und in weiteren Teilen der Schweiz. Stand jetzt arbeitet genau ein Stadtzürcher («born and raised in 8001») bei Tsüri.ch. Wie du herausfindest, wer es ist? Keine Sorge, er wird es dir schon sagen, wenn ihr euch trefft oder aber du hörst es.

3. Tsüri.ch stellt als Side-Business Tsüri-BBQ-Saucen her

Falsch! Kürzlich klingelte das Tsüri-Handy und ein Metzger wollte ein paar Flaschen Tsüri-BBQ-Saucen bestellen. Unsere Antwort: «Wir machen Journalismus und keine Saucen.» Nicht selten wird unser Instagram-Account fälschlicherweise auf Fotos mit Fleisch markiert. Unser Kommi jeweils: «Mir sind kei Sauce.»

4. Tsüri.ch ist finanziell gut aufgestellt – alle verdienen «recht gut»

Leider nein. Wir husteln jeden Tag, damit wir uns einen Lohn von 4200 Franken brutto pro Monat auszahlen können. Der Zürcher Medianlohn liegt bei 8000 Franken pro Monat.  

5. Tsüri.ch bekommt finanzielle Unterstützung der Stadt Zürich und zwar in rauen Mengen

Jein. Ab und zu buchen Ämter der Stadt Zürich Werbung bei Tsüri.ch. Diese hält sich aber im Rahmen. Tsüri.ch ist aber nicht etwa das Sprechorgan der Stadt und ein steter Geldfluss ist nicht vorhanden.

6.Tsüri.ch vermietet Wohnungen

Schön wär's. Eine Immobilie besitzt keine:r von uns. Bis jetzt konzentriert sich Tsüri.ch auf sein Kerngeschäft: «Journalismus». Als Service für die Briefingleser:innen listen wir im Dienstagsbriefing wöchentlich freie, preisgünstige Wohnungen in Zürich auf.

7. Bei Tsüri.ch arbeiten nur ultimative Szenies – ein Tattoo ist Pflicht 

Nein. Wir behaupten zwar, am Puls der Stadt zu sein und haben so in unserem Jahresrückblick beispielsweise das Szenie-Starterpack analysiert. Tattoo oder Kleidervorschriften für Tsüri-Mitarbeiter:innen gibt es natürlich nicht. Aber ehrlich gesagt haben zurzeit nur zwei Personen des Tsüri-Teams kein Tattoo. Wer das ist, das bleibt unser Geheimnis.

8. Bei Tsüri.ch arbeiten «lässige Hängers», die an verschiedenen Orten der Stadt kiffen oder mal mit dem Velo in die Umgebung fahren und daraus dann Artikel machen

Das stimmt zum Teil, das mit dem Kiffen ist wohl eine Anspielung auf unseren Evergreen «Die besten 15 Kifferplätze in Zürich» und das Team bewegt sich vorwiegend mit dem Velo vorwärts – usser es schiffet.

9. Tsüri.ch leistet extrem viel, dafür, dass es so ein kleines Team ist 

Wahr.

Danke für acht Jahre Tsüri.ch. Wir freuen uns auf alles, was noch kommt!

Grosser Dank gebührt: 

  1. den Tsüri-Membern 💙
  2. dem Verwaltungsrat💙
  3. den Werbekund:innen und Sponsoren 💙
  4. den Leser:innen, Veranstaltungsbesucher:innen und Linke-Socke-Käufer:innen💙