So sah Zürich vor 125 Jahren aus

Zürich feiert heute sein 125-jähriges Bestehen als Grossstadt. Damals war Zürich nicht nur kleiner. Es war auch sonst einiges anders: Keine Autos, von Pferden gezogene Trams, breite Strassen und viele Bäume. Doch so manches Objekt hat die Zeit auch überstanden. Wir beamen dich zurück in die 1890er Jahre.
06. Juli 2018

Der Hauptbahnhof von vorne: Kinderwagen, Kutschen und Pferde-Trams kommen problemlos aneinander vorbei. Heute ist es dort wesentlich enger und hektischer. Der Escher-Brunnen wirkt vergleichsweise riesig. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Flanieren in der Bahnhofstrasse: Vor allem die Kleidungsstücke und die Häuserzeilen haben sich verändert. Die Bahnhofstrasse ist noch immer ein beliebter Ort für Spaziergänger*innen. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Der Bankenplatz: Leute warten am Paradeplatz elegant gekleidet auf ein Tram, welches von Pferden gezogen wird. Links im Hintergrund ist das heutige Credit Suisse Gebäude sichtbar. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Wenig hat sich verändert: Obwohl der Platz vor dem Landesmuseum erst kürzlich wieder verändert wurde, bleibt noch immer viel Platz zum Sitzen. Die Tramschienen verlaufen noch immer sehr ähnlich, doch es hat heute viel mehr Verkehrsaufkommen und die Bäume links sind verschwunden. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Als der Platzspitz noch Volkspark war: Die Bevölkerung belebt die Platzpromenade. So viele Leute sind heute nur selten auf der Platzpromenade anzutreffen, zuletzt während des «Parc sans frontières»-Festivals. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Die Zeit vor dem Globus-Provisorium: Heute diskutieren wir, was mit der Coop-Filiale im ehemaligen Globus-Provisorium passieren soll. Vor 1900 stand dort das Gebäude rechts im Bild und auf der linken Seite befand sich ein kleiner Park. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Die Schienen zur ETH: Ein Mann spaziert vom Hirschengraben zum Central. Dazwischen verlaufen die Geleise des «Poly-Bähnlis». (Bild: ETH-Bildarchiv)

Der Palast der Polizei: Die KaPo Zürich besitzt am Limmatquai noch immer diesen pompösen Polizeiposten. Das Limmatquai ist inzwischen zwar wieder autofrei, ganz so unbeschwert wie damals, lässt es sich jedoch nicht spazieren, da auf der Strasse viele Trams verkehren. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Der umgedrehte Löffel: Viele Gerüchte ranken sich um das Café Sprüngli am Paradeplatz. Viel hat sich an dieser Ecke im Vergleich zu damals erstaunlicherweise nicht verändert. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Der umkämpfte Sechseläutenplatz: Wo Filippo Leutenegger heute fleissig Stühle und Schirme aufstellt, war schon früher nicht viel ausser Platz zum Sitzen. Auch das Opernhaus hat sich im Vergleich zum vorletzten Jahrhundert äusserlich kaum verändert. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Leere Promenaden: Das Bellevue ist kaum wiederzuerkennen. Wo heute reges Treiben herrscht, war früher vor allem eines vorhanden – viel Platz. Die Quaibrücke hingegen sieht noch immer ähnlich aus. Auf dem Bauschänzli stehen viele Bäume, heute wird hier gegessen und das Oktoberfest gefeiert. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Die Seite der Frauen: Nicht nur das Fraumünster, sondern auch die Frauenbadi existierte schon vor 1900. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Sicht ohne Löwe: Das Löwendenkmal steht erst seit 1895 an seinen heutigen Standort im Hafen Enge. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Vor den Hipstern: Ein Tram wartet an der Kalkbreite auf die Weiterfahrt. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Es steht noch immer: Die Perspektive von der heutigen Tramstation Dammweg Richtung Limmatplatz zeigt, dass das Viadukt schon damals in dieser Form stand. Auch das Letten-Viadukt ist im Hintergrund sichtbar. (Bild: ETH-Bildarchiv)

Von Wipkingen bis in die Innenstadt: Wo heute überall Häuser stehen, gab es vor 1900 noch viele grüne Flächen und einige industrielle Betriebe. (Bild: ETH-Bildarchiv)


Am 1. Januar 1983 vereinigte sich die Stadt Zürich und angrenzende Gemeinden zur Grossstadt. Die Stadt lädt deshalb heute zur Jubliäumsfeier mit verschiedenen Gratis-Angeboten, Führungen und dem Platzfest Münsterhof.

Wir feiern unsere Grossstadt mit dieser Bildstrecke und einem Quiz: Wie gut kennst du Zürich?


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