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Reisen trotz Klimawandel: Tipps für einen umweltfreundlichen Sprachaufenthalt

Präsentiert von ESL – Sprachaufenthalte
Heutzutage legen junge Leute mehr denn je grossen Wert auf Nachhaltigkeit und ihren ökologischen Fussabdruck. UmweltaktivistInnen wie die junge Schwedin Greta Thunberg haben es geschafft, den Klimawandel zur internationalen Debatte zu machen, und so fragen sich auch immer mehr Studierende, wie sie beispielsweise ihren Sprachaufenthalt so umweltfreundlich wie möglich gestalten können.
11. Oktober 2019

Die gute Nachricht ist, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, um nachhaltig zu reisen (nebst den naheliegenden Strategien wie Boykott von Plastiksouvenirs oder Lichterlöschen). ESL – Sprachaufenthalte verrät dir weitere Tricks!

1. Vermeide es zu fliegen

Der erste Schritt zu einem nachhaltigen Sprachaufenthalt erfordert zwar etwas Kreativität, doch die Mühe lohnt sich, denn die Auswirkungen unserer Vielfliegergesellschaft auf die Umwelt sind erschreckend. Mit einem einzigen Flug produzierst du nämlich mehr CO2 als viele Menschen in einem ganzen Jahr! Die Lösung liegt auf der Hand: Wähle ein Reiseziel, das auf dem Landweg zu erreichen ist.

Als Europäer(in) hast du es in dieser Hinsicht recht leicht: In Europa sind selbst die entlegensten Dörfer meist gut erschlossen, denn uns verbindet ein Eisenbahnnetz, das seinesgleichen sucht. Wie wäre es also mit einem Sprachaufenthalt in England anstatt den USA oder ein Sprachaufenthalt in Spanien anstelle von Mexiko, um deinen Fussabdruck merklich zu reduzieren? Zudem gilt Zugfahren nicht ohne Grund als besonders romantisch – was gibt es Schöneres, als die Gedanken mit den vorbeifliegenden Landschaften ziehen zu lassen?

2. Wähle eine velofreundliche Stadt

Auch bei diesem Punkt geht es um Transport – diesmal auf zwei Rädern. Indem du dich für eine Stadt entscheidest, wo die Einheimischen in erster Linie mit dem Fahrrad von A nach B gelangen und Autofahren sowie selbst öffentliche Verkehrsmittel so weit wie möglich meiden, reduzierst du den CO2-Ausstoss um ein Vielfaches.

Und welches sind die velofreundlichsten Städte? Falls dir gerade nur Amsterdam einfällt, denk noch einmal nach! Zwar gehört die holländische Hauptstadt zweifelsohne zu den Vorreitern in Sachen Stahlesel, doch auch in Städten wie Barcelona, Berlin, Bordeaux, Kopenhagen oder Dublin investiert die Regierung zusehends in den Ausbau der Fahrradwege. Schau dich am besten gleich nach deiner Ankunft auf einer Velobörse um und reduziere deinen ökologischen Fussabdruck, indem du gebraucht kaufst anstatt neu!

3. Entscheide dich für die Unterbringung in einer Gastfamilie

Nebst dem Vorteil, dass du voll und ganz in die Sprache eintauchen und einen wahrhaft authentischen Einblick in die Kultur deines Gastlandes erhalten wirst, macht das Wohnen bei einer Gastfamilie deinen Sprachaufenthalt noch nachhaltiger. Weshalb? Ganz einfach: Du teilst nicht nur deine Unterkunft, sondern auch Gas, Wasser und Strom, was wiederum die Gesamtemissionen vermindert. Natürlich kannst du dich auch für eine Wohngemeinschaft entscheiden, doch bei einer Gastfamilie kommst du zusätzlich in den Genuss der heimischen Küche. ;)

4. Verbinde deinen Sprachaufenthalt mit einem Volontariat

Du kennst bestimmt die Redewendung «Nimm nur Erinnerungen mit, hinterlasse nichts ausser Fussspuren». Mit Freiwilligenarbeit erreichst du genau das. Gestalte deinen Sprachaufenthalt klimaneutral, indem du beispielsweise Umweltschutzprojekte vor Ort unterstützt oder einer gemeinnützigen Organisation beitrittst, um der einheimischen Gemeinde für ihre Gastfreundlichkeit zu danken. Ob Schutz bedrohter Tierarten, Wiederaufforstung, Kinderbetreuung oder Altenpflege – du erntest, was du säest!

5. Suche nach veganen Alternativen

Mode hin oder her: Aufgrund der starken Umweltbelastung von Tierhaltung ist Fleischessen alles andere als klimafreundlich. Wir wollen dir hiermit nicht sagen, dass du von heute auf morgen VegetarierIn oder VeganerIn werden musst (falls du dies nicht bereits bist), doch es kostet nichts, eine Stadt zu wählen, wo vegane Alternativen dazu einladen, öfter mal auf Fleisch und tierische Erzeugnisse zu verzichten.

Nicht nur der Fleischkonsum bietet Raum für Alternativen. Auch beim Kauf von Obst und Gemüse kannst du die Umweltbelastung massgeblich reduzieren, indem du einheimische Bauern unterstützt und so lange Transportwege verhinderst. Erkundige dich nach Wochenmärkten in deiner Gaststadt – und verbessere bei Klatsch und Tratsch ganz nebenbei deine Sprachkenntnisse.

6. Buche über eine umweltbewusste Reiseagentur

Zu guter Letzt: Buche deinen Sprachkurs über einen umweltbewussten Sprachreiseveranstalter. Wie steht es um die CSR (Corporate Social Responsibility – Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung) des gewählten Reiseunternehmens? Stehen grünere Reiseoptionen oder Freiwilligenarbeit im Angebot? Unterstützt dich deine Sprachreiseberaterin oder dein Sprachreiseberater trotz Mehraufwand dabei, deinen Sprachaufenthalt nachhaltig zu gestalten? Mit dem Wissen, dass bei ESL alle in die Planung Involvierten genau so viel Wert auf Umweltschutz legen wie du, lernt es sich viel entspannter!

Mit unseren Tipps kannst du dich nun ganz ohne schlechtes Gewissen auf deinen Sprachaufenthalt freuen! Schon gepackt?

ESL – Sprachaufenthalte
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