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Perspektiven des Wohnens: 7 Gründe, warum du unsere Pitch-Night nicht verpassen solltest

Am Montag,16. November, starten wir unseren Fokusmonat «Wohnen» mit der Pitch-Night im Kraftwerk und im Livestream. Es stehen 7 spannende Redner*innen auf der Bühne und bringen dir das Thema Wohnen aus verschiedenen Perspektiven näher. Hier liest du, warum du den Anlass auf keinen Fall verpassen solltest.
14. November 2020
Praktikant Civic-Media

1. Weil wir wissen wollen, ob bis 2050 tatsächlich ein Drittel aller Wohnungen in Zürich gemeinnützig sein werden

Daniel Leupi, Stadtrat und Vorsteher vom Finanzdepartement, setzt sich für eine hohe Lebensqualität aller Bewohner*innen der Stadt Zürich ein. Doch was meint er damit genau? Ein Punkt, den er an der Pitch-Night sicherlich ansprechen wird, ist die städtische Wohnbaupolitik. Wie sehen die zukünftigen Pläne der Stadt aus, wird das Drittelsziel bis 2050 erreicht und wo sind der Politik die Hände gebunden, wenn es um den Bau neuer Stadtwohnungen geht? Komm an unsere Pitch-Night, wenn du Antworten auf diese Fragen haben möchtest oder melde dich hier für den Stream-Reminder an.

Daniel Leupi - Vorsteher Finanzdepartement

Falls du am an der Pitch-Night dabei sein möchtest, kannst du dir eines der Tickets sichern. Wenn du lieber auf der Couch mitschauen möchtest, kannst du dir einen Stream-Reminder einrichten. Wir informieren dich kurz vor dem ersten Pitch noch einmal, dass es bald losgeht.

2. Wenn du hören möchtest, wie es tatsächlich ist, zwei Jahre ohne festen Wohnsitz in Zürich zu leben

Jonny Mytreya lebt seit etwa zwei Monaten wieder in einer Wohnung. Doch dies war nicht immer so. In den letzten zwei Jahren hatte er keinen festen Wohnsitz in Zürich..Er schlief unter Brücken, auf Dächern dieser Stadt oder kam auch mal bei Freund*innen unter. In seinem siebenminütigen Pitch wirst du einen kurzen Einblick in ein etwas anderes Leben bekommen.

Jonny Mytreya - Hatte zwei Jahre keinen festen Wohnsitz

3. Wenn du der Frage «Wem gehört Züri?» ein bisschen näher kommen möchtest

Das Grundbuch, das alle Daten zu den Eigentümer*innen umfasst, ist per Gesetz öffentlich. Dies heisst aber noch lange nicht, dass es auch für alle und ohne Einschränkungen zugänglich ist. In verschiedenen Kantonen ist das Grundbuch auf einer Webseite zugänglich, nicht so im Kanton Zürich. Die Datenjournalistin Manuela Paganini erzählt dir, wie es trotzdem möglich ist, der Antwort auf die Frage «Wem gehört Zürich?», ein bisschen näher zu kommen.

Manuela Paganini - Datenjournalistin Tsüri.ch

4. Weil es wichtig ist, dass Grundstücke der Spekulation entzogen werden

Häufig ist es so, dass die Partei das Grundstück bekommt, die dafür am meisten Geld bietet. Meistens wird dann aus diesen Objekten probiert, Geld zu machen. Dr. Ulrich Kriese von der Stiftung Edith Maryon erklärt, wie sie mit ihrer Stiftung Grundstücke der Spekulation entziehen kann und diese so dauerhaft sozialverträglich genutzt werden können. Auf einer interaktiven Karte kannst du dich schon einmal durch alle Liegenschaften der Stiftung klicken.

Dr. Ulrich Kriese - Stiftung Edith Maryon

5. Weil Wohnbaugenossenschaften gefördert werden sollten

Hinter dem Namen «Wir sind Stadtgarten» steckt nicht ein Gartenprojekt, sondern eine gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft, die das Ziel verfolgt, schweizweit dauerhaft preisgünstigen Wohnraum zu schaffen. Der Präsident der Genossenschaft Rolf Geiger wird erzählen, wieso der Mensch bei den Projekten ein zentraler Bestandteil ist und Mitwirkung und Solidarität die Grundlagen unserer Gesellschaft sind.

Rolf Geiger - Wir sind Stadtgarten

6. Um zu hören, dass sich auch Banken für gemeinnützigen Wohnbau einsetzen

Nicht jede Bank setzt sich für gemeinnützigen Wohnbau ein. Die Alternative Bank Schweiz unterstützt aber explizit soziale und genossenschaftliche Wohn- und Bauprojekte. Die Verwaltungsrätin Anita Wymann eklärt zudem, warum sie als einzige Schweizer Bank alle Kredite im Geschäftsbericht veröffentlichen und somit Transparenz schaffen.

Anita Wymann - Verwaltungsrätin ABS

7. Um zu erfahren, was zukünftig auf dem Kochareal oder Hardturmareal entstehen wird

Die Wohnbaugenossenschaft ABZ baut momentan an verschiedensten Standorten. So entstehen auf dem neuen Hardturmareal 174 neue Wohnungen und auf dem Kochareal soll ein Hochhaus mit einem Dachgarten und vertikale Begegnunsräumen gebaut werden. Der Geschäftsführer der ABZ Hans Rupp wird dir diese und weitere Projekte genauer vorstellen. Danach weisst du, wie sich Zürich in gewissen Quartieren in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Hans Rupp - Geschäftsführer ABZ

Moderation: Simon Jacoby - Tsüri.ch

Das Tragen einer Gesichtsmaske ist gemäss dem Schutzkonzept obligatorisch. Das Contact Tracing wird gewährleistet.

Fokusmonat «Wohnen» 2020
Dieser Artikel ist im Rahmen unseres Fokusmonats «Wohnen» entstanden. Neben dem hier veröffentlichten Bericht, sammeln wir mit einem Crowdfunding momentan Geld, um herauszufinden wem Zürich gehört. Zudem organisieren wir auch dieses Mal eine Pitch-Night, Podien und machen mit einer Stadtforscherin einen Spaziergang durch die Weststrasse.

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