💌 «Züri Briefing» 💌

Simon Jacoby an der Pitch-Night zu «Wohnen» im Kraftwerk. Foto: Emilio Masullo.

Perspektiven des Geldes: 6 Gründe, warum du unsere Pitch-Night nicht verpassen solltest

Am Mittwoch, 3. Februar starten wir mit der Pitch-Night in unseren Fokusmonat Geld. Ob Schulden, Greenwashing von Finanzen oder Gamestop-Bubble – 6 spannende Speaker präsentieren ihre Perspektive auf das Thema.
01. Februar 2021

Warum hat ein Papier einen Wert? Was ist Geld? Was tun, wenn man Schulden hat? Den ganzen Februar diskutieren wir mit dir über das Thema Geld. Am Mittwoch 3. Februar starten wir mit einem Livestream in den bereits zehnten Fokusmonat.

Sechs Gründe, warum du diese Veranstaltung nicht verpassen solltest.

1. Er kommt zu dir nach Hause, wenn du deine Rechnung nicht bezahlst

Bruno Crestani ist Betreibungsbeamter. Täglich hat er mit Menschen zu tun, die Rechnungen nicht bezahlen (können). Er erklärt an der Pitch-Night was passiert, wenn man betrieben wird. Wie landet man in der Schuldenfalle, wie kommt man wieder heraus und wie kann man Einträge im Betreibungsregister tilgen? Bruno Crestani weiss Bescheid. Gut zuhören, wenn du bald eine Wohnung suchst.

2. Weil grünes Investment nicht immer nachhaltig ist

«Investiere jetzt nachhaltig!» – Banken und Finanzinstitute vermarkten ihre Services gerne grün, verwenden klingende Schlagworte und glänzende Zertifikate. Larissa Marti ist Finanz- und Klimaexpertin bei Greenpeace. Sie analysiert die Versprechen der Banken und findet oftmals Gelder aus nachhaltigen Anlageprodukten, die in fossile Energie fliessen. An der Pitch-Night zeigt sie auf, was du beachten musst, damit das eigene Geld nicht in Kohlekraftwerken landet.

3. Weil sich nicht jede*r eine Auszeit leisten kann

Du möchtest ein grosses Projekt lancieren, hast aber keine Zeit neben deinem Geldjob? Du stehst vor dem Burnout und kannst nicht kündigen, weil du auf das Geld angewiesen bist? Ting versteht sich als eine Art Sozialversicherung für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Du zahlst monatlich eine Prämie und wenn du Zeit und Freiraum für eine Weiterentwicklung benötigst, kannst du für eine begrenzte Zeit ein «Grundeinkommen» beziehen. Hört sich spannend an. Wie das genau funktioniert, erzählt Ondine Riesen am Mittwoch an der Pitch-Night.

4. Weil wir über Armut in Zürich sprechen müssen

Um in Zürich leben zu können, braucht man Geld. Viel Geld. Was aber wenn man kein Geld hat? Im Jahr 2019 lebten in der Stadt Zürich rund 14'780 Personen von Sozialhilfeleistungen – waren also auf Unterstützung des Staats angewiesen. Nebst Krankenkasse und Miete wird ein Einpersonenhaushalt mit 991 Franken Grundbedarf unterstützt. Stadtrat Raphael Golta findet, dass die momentanen Sozialleistungen kaum ausreichen und die Beiträge nicht mit der Wohlstandsentwicklung mithalten können. Was die Stadt Zürich gegen Armut macht, erklärt der SP-Politiker in seinem Pitch.

5. Weil wir verstehen sollten, was gerade am Aktienmarkt passiert

Kleine Anleger legen sich mit Hedgefonds an. Die «David vs. Goliath»- Geschichte macht gerade die Runde und erfüllt Kritiker*innen des Bankensystems mit Genugtuung. Aber was sind Hedgefonds, warum wetten sie auf sinkende Kurse und wie schaffen es ein paar Reddit-User, sie zu Milliardenverlusten zu zwingen? Cristian von Angerer, Investment Experte bei Yova, bricht die Geschichte für uns herunter.

6. Geld hat einen Impact

Karin Landolt mag Generalversammlungen. Zumindest ist davon auszugehen, schliesslich treten Vertreter*innen von Actares regelmässig an solchen auf. Dort lesen sie den Geschäftsleitungen und Verwaltungsrät*innen gerne die Leviten, prangern hohe Boni und unethische Geschäftspraktiken an. Actares vertritt Aktionär*innen und tritt ein für langfristiges Denken in der Unternehmenspolitik anstelle kurzfristigen Gewinnstrebens. Wie das geht und wer trotzdem Dreck am Stecken hat, erzählt Karin Landolt an der Pitch-Night.

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