💌 «Züri Briefing» 💌

Tsüri-Chefredaktor Simon Jacoby moderiert auch diese Pitch-Night. Foto: Laura Kaufmann

Perspektiven der Landwirtschaft: 7 Gründe, warum du unsere Pitch-Night nicht verpassen solltest

Am Donnerstag, 09. September, starten wir unseren Fokusmonat «Stadt-Landwirtschaft» mit der Pitch-Night im Kosmos: 7 spannende Redner:innen stehen auf der Bühne und bringen dir das Thema Stadt-Landwirtschaft aus verschiedenen Perspektiven näher. Hier liest du, warum du den Anlass auf keinen Fall verpassen solltest.
05. September 2021
Praktikantin Civic Media

1. Weil du erfährst, warum es in der Landwirtschaft einen Systemwandel braucht.

Alexandra Gavilano ist Umweltwissenschaftlerin, Klimaaktivistin und seit 2020 Projektleiterin für Landwirtschaft und Klima bei Greenpeace Schweiz. Sie erachtet eine Transformation in der Landwirtschaft und im Ernährungssystem als dringend nötig und hätte in der Pestizid- und Trinkwasserinitiative die ersten Schritte eines solchen Systemwandels gesehen. Doch was versteht sie unter dem Systemwandel konkret und welche weiteren Schritte beinhalten dieser? Diese und weitere Fragen wird sie dir an der Pitch-Night beantworten. Hol dir ein Ticket oder melde dich für den Stream an.

Alexandra Gavilano – Projektleiterin Landwirtschaft und Klima Greenpeace. (Foto: Flurin Bertschinger)

Falls du an der Pitch-Night dabei sein möchtest, kannst du dir eines der Tickets sichern. Wenn du lieber auf der Couch mitschauen möchtest, kannst du dich für den Stream anmelden.

2. Um herauszufinden, warum von einer starken regionalen Landwirtschaft die gesamte Bevölkerung profitiert.

Der Agronom Ferdi Hodel ist Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbandes (ZBV). Er vertritt somit die Anliegen und Bedürfnisse von rund 3000 Landwirt:innen. Der Zürcher Bauernverband setzte sich gegen die eben genannte Agrar- und Trinkwasser-Initiative ein, was aber nicht heisst, dass eine Weiterentwicklung in Richtung Nachhaltigkeit nicht angestrebt wird. Ein wichtiger Punkt sieht der Zürcher Bauernverband dabei in einem funktionierenden Austausch zwischen den Landwirtschaftsbetrieben und der Restbevölkerung. Welche weiteren Anliegen diskutiert werden, wird dir Ferdi Hodel in sieben Minuten erzählen.

Ferdi Hodel – Geschäftsführer Zürcher Bauernverband. (Foto: zVg)

3. Um zu erfahren, wie eine tierschonende und ressourcenleichte Esskultur aussieht.

Die Agrarökonomin und Dozentin an der ZHAW, Priska Baur, stellt den Fokus ihrer Forschung auf Fragen rund um eine ökologische und tiergerechte Nahrungsmittelproduktion. Sie befasst sich bereits seit fast drei Jahrzehnten mit der Agrarpolitik und dem Agrarstrukturwandel in der Schweiz. Dabei verfolgt sie auch die Auseinandersetzungen der verschiedenen Interessensgemeinschaften und stellt dabei fest, dass oft von Vorstellungen und Werten und nicht von Fakten ausgegangen wird. Darin sieht sie ein grosses Problem. Die Expertin wird dir einen aufschlussreichen Einblick in die Erkenntnisse ihrer Forschung geben.

Priska Baur – Agrarökonomin. (Foto: zVg)

4. Wenn du dich fragst, wie es um die Geschlechtergleichstellung in der Landwirtschaft steht.

Nicole Maurer sitzt im Vorstand des Schweizer Bäuerinnen- und Landfrauenverbands. Sie befasst sich mit den Bedürfnissen und Interessen der Bäuerinnen und Landfrauen und setzt sich für die Geschlechtergleichstellung in der Landwirtschaft ein. Während Bäuerinnen früher vor allem im Haushalt anzutreffen waren, leiten sie heute eigene Betriebszweige. Wie sich die Frau* als Bäuerin verändert hat und wie die soziale Absicherung zukünftig aussehen soll, erzählt dir die Bäuerin am kommenden Donnerstag.

Nicole Maurer – Vorstandsmitglied Schweizer Bäuerinnen- und Landfrauenverband. (Foto: zVg)

5. Wenn du wissen möchtest, inwiefern sich die Stadt Zürich für eine klimaschonende und nachhaltige Ernährung einsetzt.

Die Stadt Zürich bekennt sich zur Nachhaltigkeit und will die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung auch im Bereich Ernährung umsetzen. Im Juli 2019 wurde unter der Leitung von Yvonne Lötscher, eine Strategie zur nachhaltigen Ernährung verabschiedet. Bei einer vollständigen Umsetzung kann der ökologische Fussabdruck der Ernährung in Zürich um 45% reduziert werden. Doch was beinhaltet diese Strategie genau und wie weit ist sie bereits umgesetzt? Diese und weitere Fragen wird dir die Biologin und Agrarwissenschaftlerin an der Pitch-Night beantworten.

Yvonne Lötscher – Leiterin nachhaltige Ernährung Stadt Zürich. (Foto: zVg)

6. Wenn du wissen möchtest, was eine App mit dem Verringern vom ökologischen Fussabdruck von Lebensmitteln zu tun hat.

Manuel Klarmann ist der Mitgründer und Geschäftsführer von Eaternity. Hinter dem Wortspiel steckt ein ETH Spin-off, das sich der Ermöglichung eines Zugang zu klimafreundlichen Lebensmitteln verschrieben hat. Ihr selbst entwickelter Score-Indikator verrät dir Informationen über die Nachhaltigkeit, Gesundheit und das Tierwohl von 109'000 Produkten. Die App, in welcher diese Informationen ersichtlich sind, bietet somit einen Leitfaden um die eigene Umweltbelastung zu minimieren. Was weitere Ideen und Visionen von Eaternity sind, erzählt dir Manuel Klarmann in seinem siebenminütigen Input.

7. Wenn du verstehen möchtest, was es bedeutet, sich sozialverträglich zu ernähren.

Als ausgebildeten Landwirt, Betreiber einer Schafzucht sowie Doktor der Agrarwissenschaften kennt Franz Hofer, Geschäftsführer der Ökonomischen und gemeinnützigen Gesellschaft des Kanton Berns (OGG), viele verschiedene Blickwinkel auf die Landwirtschaft der Schweiz. Die OGG setzt sich für ein nachhaltiges Ernährungssystem ein. Die Schwerpunkte liegen dabei vor allem auf der Reduktion von Lebensmittelverschwendung, im Urban Gardening und beim Boden als Ressource. Ausserdem wirkt die OGG als Brückenbauerin zwischen Stadt und Land. Wie das funktioniert, erfährst du an der Pitch-Night.

Franz Hofer – Geschäftsführer Ökonomische Gemeinnützige Gesellschaft Bern. (Foto: zVg)

Moderation: Simon Jacoby - Tsüri.ch
Das Tragen einer Gesichtsmaske ist gemäss dem Schutzkonzept obligatorisch. Das Contact Tracing wird gewährleistet.

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