Wollyhood! ⚫

Manche unserer Artikel stimmen allerdings auch hässig. (Foto: Elio Donauer)

«1 ganz mühsamer Text» und weitere lustige Kommentare

Vor etwas mehr als zwei Monaten haben wir unsere neue Kommentarfunktion eingeführt: Das ist zwischenzeitlich an lustigen Anmerkungen zusammengekommen.
06. Februar 2020
Community-Verantwortliche und Redaktorin

Bis am 26. November 2019 konntest du nur über das Tool «Disqus» unsere Beiträge kommentieren – was zugegeben nicht ganz simpel war – nun hat unser Computerflüsterer Nico Roos «Commento» integriert. Du kannst dich jetzt mit deinem Google Account, Twitter oder mit deiner Email anmelden oder auch anonym kommentieren. Alle Kommentare allerdings müssen vom Tsüri-Team freigeschaltet werden oder werden – falls sie unangebracht sind – auch gelöscht.
Die neue Kommentarfunktion wird rege genutzt und es sind schon einige Perlen zusammengekommen.

Gurke oder Prosecco – wonach riecht dein Züri-Sommer? (Foto: Elio Donauer)

Mit einem polemischen Artikel hat die Journalistin Solmaz Khorsand in der «ZEIT» ihre Meinung über die Stadt Zürich kundgetan. Der Artikel schlug hohe Wellen, natürlich fühlten sich einige Zürcher*innen missverstanden. So auch unser Gast-Autor Armin Morid, der für Tsüri.ch eine Replik schrieb. Doch auch damit war dieser User nicht zufrieden: «Der Zürcher Wohlstands-Badass ist dabei ein Stadt-Archetyp ohne humorvollen Blick auf Metaebenen und seine inhärent menschliche Unzulänglichkeit. say what? und why? 1 ganz mühsamer Text!»
Der Autor findet, dass das Wasser des Sees latent nach Gurke riecht, ein User empfindet folgendes: «Und der Züri-Sommer riecht nach Prosecco und Sonnencreme!»

«Back to 30er Zone auf der Rosengartenstrasse» – so wie wohl hier anno 1931. (ETH Bibliothek, Baugeschichtliches Archiv, CC BY 4.0)

Die Rosengartenstrasse scheidet nicht nur Wipkingen, sondern auch die Tsüri-User.
«Die beiden Tramlinie wären toll», schreibt der*die eine. «Neue Strassen führen immer zu mehr Verkehr! Ich bin klar gegen dieses völlig überteuerte Loch in der Stadt!», der*die andere.
Nüchtern meint der*die eine: «1.1 Milliarden Franken ist schon ziemlich viel Geld für einen Strassenabschnitt von 700 Meter. Wieso macht man denn nicht einfach eine 30er-Zone aus der Rosengartenstrasse?»

Spätestens im Januar danken wir sehnsüchtig an die Sprünge in die Limmat zurück und haben darum im Dezember ein paar spritzige Videos zusammengesucht: «Don't try this at home (unless du bisch au en skiprofi)» Diesen Kommentar legen wir allen an's Herzen, die jetzt schon üben, um im Sommer die gleichen Moves wie Skiprofi Ragettli zum Besten zu geben.

Auch wir bei Tsüri.ch können es nur bestätigen: Kommt in einem Artikel das Wort Sex vor (am besten im Titel), wird er geklickt wie wild. Der neuste in der Liste: Eine Promo des queerfeministischen Sexshop Untamed.Love mit fünf Möglichkeiten, besseren Sex in Zürich zu haben.
Halleluja, unsere Community ist überglücklich: «Endlich finde ich den Sexshop, den ich schon immer suchte!»

«Döner macht schöner» – vor allem jener von Vegitat.

Nicht erst seit sich das Tsüri-Büro dem #veganuary verschrieben hat, besucht es regelmässig den «Vegitat» um die Ecke. Mitte Dezember wurde der Take-Away Langstrasse in kürzester Zeit mit negativen Google-Rezensionen überschüttet. Es wird vermutet, dass der Shitstorm aus Neid heraus entstanden ist. Veganismus polarisiert – wie auch die Kommentare unter dem Artikel zeigen.
«Real Döner macht man mit Fleisch. #DönerMachtSchöner #AberNurMitFleisch», klingt es aus der einen Ecke.
«​​​​​​Schön sein bringt dir leider auch nichts mehr, wenn mitunter die Treibhausgase der Fleischindustrie unser Klima nicht soweit zerstört haben, dass wir froh sein können wenn wir nicht selbst wie die Döner auf der Erde schmoren und uns die Füsse wegbrutzeln» – wird aus der plant-based Ecke gekontert.

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