Tsri-Geschenkbox 🎁

Glück für den Burenweg: Die Kommune am Stadtrand darf bleiben – aus Spargründen

Renovation verschoben
16. Dezember 2015
Chefredaktor


«Was macht man mit einem knorrigen, 450-jährigen Bauernhaus, das unter Heimatschutz steht? Renovieren und 4-fache Miete verlangen. Was wie ein schlechter Scherz klingt, plant die Stadt am Burenweg 28 in Witikon. Einziges Problem: Im Haus wohnt eine Gruppe Selbstversorger und die haben einen anderen Plan», so schrieben wir September über die Kommune am Stadtrand.

Mit einer Petition wollten die Bewohnerinnen um ihr Zuhause kämpfen und fanden über über 1000 Unterstützer. Die Unterschriften überreichten sie Stadtrat Leupi, mit der kleinen Hoffnung, dass die Stadt auf ihre Pläne verzichten würde und die grüne Oase am Stadtrand weiterleben kann.

Nun die spektakuläre Wende: Weil der Stadt Zürich das Geld fehlt, strich der Gemeinderat die Luxusrenovation aus dem Budget für das Jahr 2016. Die AL frohlockt auf ihrem Blog über den politischen Erfolg: Der Umbau sei «ein Projekt, das sämtlichen DenkmalschützerInnen der Stadt die Zehennägel nach hinten bog».

Damit ist das Projekt zumindest vorübergehend vom Tisch und das Haus bleibt, wie es ist. Die Bewohnerinnen waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Das könnte dich auch interessieren

Kommentare

Nöd Jetzt!