Gehst du ans m4music? Dann darfst du diese 10 Acts nicht verpassen

15. April 2016


Jedes Jahr lockt das m4music die Zürcher Konzert- und Musikliebhaber unter die Hardbrücke. So auch an diesem Wochenende. Wir haben für dich das Programm durchgeschaut und präsentieren dir hier unsere zehn Highlights (die Texte stammen von der Webseite des Veranstalters).

LEN SANDER – FREITAG, 20:30 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=nqCyCMssbKo

«Len Sander? Gibt es nicht – zumindest nicht als Person. Vielmehr verbirgt sich unter diesem wunderlichen Namen eine sechsköpfige Band, die ihre Songs gleich selber im Fach «Melancholic Space Pop» ablegt. Blanka Inauen lockt mit ihrer warmen Stimme in eine geheimnisvolle Popwelt, in der Synthies und Gitarren die kargen Töne angeben. Kürzlich überliess die Band mit Heimbasis Zürich die Songs des Debütalbums «Phantom Garden» kundigen Remix-Händen wie Pablo Nouvelle. Denn so melancholisch Len Sander zunächst wirken: Manchmal wollen sie einfach nur tanzen», loben die Veranstalter auf der Webseite.»

L'AUPAIRE – FREITAG, 21:15 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=4hBc-N4kJP0

«Wie wird man Musiker? Robert Laupert hatte keine Ahnung, als er mit 17 Jahren seine Karriere startete. Der Multiinstrumentalist begann seine Suche im Jazzbereich und befasste sich später mit Songwriting, doch die Tiefe in seinem Whiskey-Blues fehlte da noch. In Budapest fand Laupert nach quälenden Jahren seine vom Leben gegerbte Stimme. Eine Stimme, die ihn und seine Band dank konstantem Touren auf Bühnen wie das SXSW in Austin oder das Melt!-Festival brachte. Nach seiner EP «Rollercoaster Girl» erscheint im März nun sein langerwartetes Debüt «Flowers» auf einem Major-Label. Spätestens mit diesem Album hat Laupert gefunden, was er einst gesucht hat.»



KLAUS JOHANN GROBE – FREITAG, 23:45 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=wJoh236m5RU

«Der Name verwirrt die Sinne, gleich wie die Musik, die Sevi Landolt und Dani Bachmann als Klaus Johann Grobe erfinden. Psychedelisch verhallt ist ihre mit analogen Instrumenten gespielte Tanzmusik, die trotz der Krautrock-Einflüsse aus der Vergangenheit klingt wie der Soundtrack aus dem Club am Ende des Universums. Sicher ist, dass Klaus Johann Grobe neben der Zeitachse auch den Schweizer Raum sprengen: Ihr Label ist ein amerikanisches, und die Festivals, die sie besuchen, sind das massgebende Entdeckerfestival The Great Escape – oder nun das m4music. Kurz, Klaus Johann Grobe sind zurück in der Zukunft.»

GROSSSTADTGEFLÜSTER – Freitag, 00:45 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=2AqC_tGbRhI

«Dieses Geflüster ist laut, sehr laut: Denn die drei Berliner lieben Krawall und Party. Seit zwölf Jahren lebt ihre elektronisch produzierte Musik vom Stilbruch, von träfen Slogans wie auf ihrer Hitsingle «Ich muss garnix» oder der aktuellen EP «Fickt-Euch-Allee» – und einer ungebändigten Punk-Energie. Kurz: Dies ist kein Geflüster, dies ist ein unüberhörbarer Aufruf zur Party.»



PABLO NOUVELLE – FREITAG, 01:15 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=lWjq6f7Ris8

«Einst machte sich Fabio Friedli als Filmer einen Namen. Doch dann erfand der Berner sein Musikeralias Pablo Nouvelle und schenkte mit seinen genau produzierten Songs dem Soul eine Zukunft. Selbst der britische «Guardian» pries ihn in den höchsten Tönen, doch Friedli geht trotz der Superlative konsequent seinen schwermütigen Weg. Davon zeugen seine EPs und zahlreichen Remixes, die Grosses versprechen. Nach seinem Auftritt am m4music 2014 kehrt dieser Wunderknabe mit neuen Tracks zurück in den Schiffbau.»

RIO WOLTA – SAMSTAG, 20 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=FINLMoU28hE

«Er ist der mit dem Bagger-Clip, der folgerichtig auch fürs finale Rennen um den Best Swiss Video Clip nominiert wurde. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte von Rio Wolta. Denn mit seinem Debütalbum «Swing for the Nation» hat dieser Zürcher ein beeindruckendes Indie-Rock-Album eingespielt, das mal laut, mal leise, immer aber bestimmt voranschreitet.»

EGOPUSHER – SAMSTAG, 22:30 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=UPsE0Iv6vhw

«Bei diesem Duo kommt zusammen, was nur sehr selten gewinnbringend zusammenfindet: Der Geiger Tobias Preisig und der Schlagzeuger Alessandro Giannelli sind Egopusher und kitzeln und hauen aus ihren so verschiedenartigen Instrumenten eine Musik, die lustvoll und radikal das Beste aus den unterschiedlichsten Klangwelten zu einem abenteuerlichen und mysteriösen Ganzen verbindet. Tiefe Synth-Bässe und weitere Elektronik ergänzen die Tracks des Geigen-Schlagzeug-Duos, das im Jazz- wie im Rockclub bestens aufgehoben ist.»

KADEBOSTANY – SAMSTAG, 00:30 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=ZQaBcNI_AoM

«Die kleine Republik Kadebostany liegt irgendwo im Norden Italiens und grenzt an die Schweiz und die Türkei. Ihr wertvollster Rohstoff: die Popmusik. So will es zumindest die Legende, die Präsident Kadebostan erzählt. Doch selbstverständlich ist Kadebostany ein Fantasiegebilde, das sich zum Musik-Exportschlager aus der real existierenden Romandie entwickelt hat. Denn der geschickte Electro-Pop des aktuellen Albums «Pop Collection» ist opulent, mindestens doppelbödig inszeniert und wird live in eine grössenwahnsinnige und fantastische audiovisuelle Show eingebettet. Eine neue Single kommt im Frühjahr, und am m4music feiert das neue Programm der Band Premiere in der Deutschschweiz. Kurz: Lang lebe die Republik Kadebostany!»

OK KID – SAMSTAG, 01:15 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=yOMLIMdDgd4

«Ihr Name setzt die zwei bekanntesten Radiohead-Alben «OK Computer» und «Kid A» neu zusammen – und auch sonst machen diese drei aus dem Frankfurter Hinterland vieles neu. Denn OK Kid haben einen Fuss in der eigenen Hip-Hop-Vergangenheit und den anderen im Future-Pop. Und dass die Band kein Blatt vor den Mund nimmt, zeigt ihre aktuelle Single «Gute Menschen», die sich gegen die «ekelhaft chauvinistische Doppelmoral beim Umgang mit Themen wie Einwanderung, Homosexualität und der Beschäftigung mit der deutschen Identität» wendet. Klarer geht’s kaum. Eine Wohltat.»

FABER – Samstag, 01:45 UHR

https://www.youtube.com/watch?v=iUTLmmlEMPM

«Stranger than Fiction: Julian Pollina heisst der junge Mann, der an einem Stiller-Has-Konzert Sophie Hunger im Publikum erblickte – und ihr später ein paar seiner Songs vorsang. Die Schweizer Pop-Prominente war so begeistert vom Vortrag des 22-Jährigen, dass sie ihn flugs als Support für ihre aktuellen Konzertdaten engagierte. Er sei halt ein «Sunntigsbueb», sagte Pollina kürzlich auf SRF Virus bescheiden. Wahrer ist dies: Als Faber singt er hintersinnige Geschichten, die von einer beeindruckenden Beobachtungsgabe zeugen. Geschichten, die auf seiner ersten EP «Alles Gute» verewigt und nun am m4music zu hören sind.»




Titelbild: m4music

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