14. Dezember 2021 um 14:03

«Es ist spannend, wie Kinder die Welt sehen»

In der zweiten Folge des Podcast «Arbeiten für Zürich» stellt sich Katja Dürst, Erzieherin im Kinderhaus Entlisberg, den Fragen. Wie ist es, sich für die Kleinsten in Zürich zu engagieren? Und wie ist es, für die Stadt zur arbeiten?

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«Mir gefällt die Vielseitigkeit meines Berufs. Jeder Tag ist anders. Wenn ich am Morgen zur Arbeit komme, weiss ich nie, wie die Stimmung bei den Kindern gerade ist. Sie leben völlig im Moment. Es geht nie darum, was gestern war oder morgen sein wird. Es ist spannend, wie Kinder die Welt sehen. Sie entdecken auf einem kurzen Weg so vieles, das wir gar nicht mehr wahrnehmen und einfach daran vorbeigehen.

Mit 23 gab ich meinen Beruf als Coiffeuse auf und machte im Kinderhaus Entlisberg ein Vorpraktikum. Danach fand ich im dortigen Betreuungszentrum für Kinder von zwei bis zwölf Jahren einen Ausbildungsplatz und startete mit der Ausbildung zur Kindheitspädagogin an der Höheren Fachschule. Studium und Arbeit liessen sich gut vereinbaren, weil mir die Stadt Zürich als Arbeitgeberin entgegenkam: Während des Studiums war ich zu hundert Prozent angestellt und die Schulzeit galt als Arbeitszeit. Dazu zählten auch die schulischen Blockwochen. Daher hatte ich immer genügend Zeit, um Arbeiten zu schreiben, ohne dass es zu Minusstunden kam.

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