Ein Gespräch mit Simone*, 28, die früher in einer Freikirche war

Ihre Kindheit verbrachte sie in einer Freikirche. Die erste Zeit danach war nicht einfach, denn Simone lebte in einer Parallelwelt.
24. Mai 2017

Dieser Artikel ist am 24. Mai 2017 das erste Mal erschienen.

Simone* sitzt an einem Tisch und winkt mir zu, als ich das Kafi für dich betrete. Sie habe heute frei und freue sich auf den Nachmittag an der Sonne. Simone ist eine grosse und hübsche Frau, wirkt selbstbewusst. Ihre Worte wählt sie ruhig und bedacht. Im Gespräch lacht sie immer wieder und ich merke, dass es ihr überhaupt nicht unangenehm ist, über ihre Vergangenheit in einer Freikirche zu sprechen.

Wie und wo bist du aufgewachsen?

Aufgewachsen bin ich in der Umgebung von Zürich. Wir waren eine vierköpfige Familie, bestehend aus mir, meiner zweieinhalb Jahre jüngeren Schwester, meinem Vollzeit arbeitstätigen Vater und meiner Mutter, welche sich als Hausfrau um uns Kinder kümmerte. Wir waren eine kleine evangelische Gemeinschaft mit 80-150 Leuten.

Hattest du eine glückliche Kindheit?

Ja, absolut. Wir hatten ein angenehmes Leben und immer genug von allem. Ausserdem kümmerte sich meine Mutter wirklich sehr wohlwollend um uns Kinder und stellte unsere Bedürfnisse über ihre eigenen. Verwöhnt wurden wir aber nicht, denn die Eltern waren recht streng, nicht nur in ihrer Weltanschauung. Aber alles in allem war es fast ein bisschen eine «Heile Welt» fernab von der Realität.

Wie meinst du das genau?

Erst im Gymnasium sah ich, dass es auch etwas anderes gibt als meine Welt, zum Beispiel sah ich zum ersten Mal Punks aus nächster Nähe, und dann waren sie auch noch Schulkollegen. Obwohl ich in der Stadt aufgewachsen bin, habe ich vieles nie wahrgenommen. Wir haben in der Familie über einiges einfach nie gesprochen.

Denkst du, deine Eltern haben dich bewusst von dieser Realität abgeschottet?

Es war wohl etwas zwischen abschotten und nicht thematisieren. Ich habe den Eindruck, sie wollten mich nicht damit belasten, um mir eine «schöne Kindheit» zu ermöglichen. Wir sprachen schlicht nicht über negative Dinge im Leben. Fernsehen war ebenfalls eine Ausnahme und wir sahen uns höchstens mal zu Weihnachten einen Jesus-Film an oder ganz selten einen Kinderfilm. Als ich zum ersten mal «Lion King» sah, war ich am Boden zerstört und fragte mich, wie man nur so einen traurigen Film machen kann.

Meine Strategie war, mich der Mehrheit anzuschliessen und möglichst keine eigene Meinung zu äussern.

Inwiefern hat die Erziehung deinen Alltag beeinflusst?

Es hat mich vor allem gestört, dass ich meiner Meinung nach ein verzerrtes Weltbild hatte. Es wurde mir nie vermittelt, dass ich Fragen stellen kann, obwohl ich ein neugieriges Kind war. Das Verhältnis zwischen uns Kindern und den Eltern war zwar positiv, es wurde aber nie über Politik oder sonst wichtige Themen gesprochen.

Im Gymnasium merkte ich, dass die Mitschüler*innen von mir eine politische Meinung erwarteten, von der ich nicht mal wusste, wie ich mir sie bilden sollte, da ich in einer komplett anderen Welt aufgewachsen war. Bei uns zuhause wurde die SVP positiv dargestellt und alles andere kannte ich gar nicht. Es war mir auch peinlich, dass ich so wenig wusste. Sich zum ersten Mal ein eigenes Bild vom Leben machen zu müssen und nicht zu wissen, was richtig ist und was falsch, ist schon eine Herausforderung.

Wie bist du damit umgegangen?

Meine Strategie war, mich der Mehrheit anzuschliessen und möglichst keine eigene Meinung zu äussern. Einmal hat mich einer vor allen blossgestellt, indem er sagte: «Hey ich habe gehört, du bist in einer Sekte!» Aber ich habe mich dadurch nicht provozieren lassen. Die Mitschüler*innen merkten, dass ich trotz meinem religiösen Hintergrund ein ganz netter Mensch bin und so fand ich gute Freunde in der Schule.

Wie gingst du damit um, dass im Biologieunterricht die Evolutionstheorie vermittelt wurde?

Für mich war zu diesem Zeitpunkt noch ganz klar, dass das, was in der Bibel steht, wahr ist. Also hat es mich gar nicht gross gekümmert, was der Lehrer erzählt hat. Eines Tages fragte ich meine Eltern, wie das sein könne, dass die anderen etwas glauben, was nicht stimmt. Meine Eltern haben mir das dann, wie so oft, biblisch erklärt: Die Sintflut habe alles auf der Erde so verändert, vom Wasser und der Beschichtung her, dass man nun im Nachhinein die Zeitrechnung nicht mehr richtig beurteilen könne und dass alles, was die Menschen bezüglich Evolution sagten, nicht stimme.

Von der Art, wie meine Eltern über andere Menschen geredet haben, war mir schon bewusst, dass viele Menschen etwas anderes glauben. Aber das fand ich nicht schlimm.

Wurde dir vermittelt, dass es schlimm sei, etwas anderes oder gar nicht zu glauben?

Es war sehr subtil. Mir wurde gesagt, dass alle, die nicht glauben, in die Hölle kämen. Es gab aber nicht in diesem Sinne böse und gut, sondern die Eltern sagten mir, dass das arme Menschen seien, denn sie hätten die Wahrheit noch nicht gefunden.

Wenn man so überzeugt ist von etwas, sollte man doch fast missionieren wollen, nicht?

Diese fehlende Toleranz, dass andere Menschen auch okay sind, so wie sie sind, war mir schon immer unangenehm, bereits als Kind. Warum, kann ich nicht genau sagen. Als ich ungefähr neun Jahre alt war, realisierte ich, dass meine Religiosität auf andere Menschen komisch wirkt. Ich wusste, dass ich eigentlich in der Schule von Gott erzählen sollte, und schämte mich dafür, dass ich das nicht tat.

Es war mir auch sehr unangenehm, dass meine Mutter auf der Strasse missionierte. Sie hatte einen Workshop belegt, um das zu lernen. Zusammen mit anderen ging sie dann mit Fragebögen ans Bellevue und sprach gezielt Menschen an, bei denen sie den Eindruck hatten, dass sie «auf der Suche» seien. Ich habe das nie verstanden.

Ich habe von Leuten gehört, die mit Drogen zu kämpfen hatten oder anderweitig abgestürzt sind.

Warum hast du dich geschämt?

Vielleicht waren das die ersten Erkenntnisse, dass ich nicht voll hinter der Sache stehe. Es war mir wichtig, was andere von mir halten und ich merkte, dass der Glaube nicht so gut ankommt.

Als ich dann älter wurde und mich von der Religion distanziert habe, habe ich irgendwann realisiert, dass du gar nicht anders kannst, als den Menschen diese Botschaft vermitteln zu wollen, wenn du so fest von dieser Wahrheit überzeugt bist, wie meine Mutter. Und das muss ich auch respektieren, auch wenn es für mich manchmal sehr schwierig ist. So kann ich meine Mutter besser verstehen.

Bist du schliesslich richtig aus der Kirche ausgetreten?

Ja, es gab aber sowieso interne Streitigkeiten und eine Spaltung unserer Glaubensgemeinschaft. Es fühlte sich also nicht wie ein einzelner Austritt an.

Die meisten jungen Leute wechselten zum ICF und ich bin ab und zu mal noch mitgegangen, weil ich doch noch nicht richtig damit abgeschlossen hatte. Aber nach und nach bin ich auch dort nicht mehr hingegangen. Zum Zeitpunkt, als ich komplett damit abschloss, war ich 17 Jahre alt.

Wer oder was war dein Auffangnetz, als du aus der Kirche ausgetreten bist?

Mit dem Austritt habe ich einen grossen Teil meines sozialen Netzes verloren. Dank meiner Freunde vom Gymnasium, meinem damaligen Freund und seinem Freundeskreis hatte ich aber das Gefühl, dass es doch auch Menschen gibt, die sich für mich interessieren unabhängig davon, ob ich gläubig bin oder nicht. Für andere Leute, die das nicht haben, kann der Ausstieg aber sehr schwierig sein. Ich habe von Leuten gehört, die mit Drogen zu kämpfen hatten oder anderweitig abgestürzt sind.

Beim ICF habe ich häufig echt nicht kapiert, was die Message sein sollte. Sie wird in coole Worte verpackt, sie benutzen gezielt ein paar Fluchwörter, sprechen in einem radikalen Ton, aber es ist wenig dahinter.

Hast du mit der Kirche auch den Glauben hinter dir gelassen?

Es war zweifelsohne sehr schwierig herauszufinden, was ich denn anstelle meines bisherigen Glaubens glauben sollte oder ob es auch möglich ist, ohne jeglichen Glauben zu leben. Es war ein langer Prozess, bei dem mich niemand unterstützen konnte. Manchmal wusste ich wirklich nicht mehr, wo unten und oben ist, was schwarz oder weiss. Sich mit dem eigenen Weltbild so stark auseinanderzusetzen ist etwas, was psychisch sehr anspruchsvoll ist. Dass ich mich so intensiv mit mir selbst und meinen Überzeugungen auseinandersetzen musste, war für die Entwicklung meiner Persönlichkeit aber sehr wichtig und hat mich auch gestärkt.

Warum bist du so lange weiterhin in die Gottesdienste gegangen?

Dieses Zugehörigkeitsgefühl, dieses Gefühl Teil von etwas Grossem zu sein, das die Menschheit übersteigt, das ist schon etwas sehr Spezielles. Andere finden das bestimmt beim Sport, in der Kunst oder Philosophie, aber ich kannte das eben nur von der Kirche. Und ohne das fühlte ich mich verloren.

Deshalb habe ich immer wieder mal versucht hinzugehen, aber ich hielt die Predigten einfach nicht mehr aus. Meine Freunde, die dem ICF beigetreten sind, haben eigentlich ihre ganze Freizeit der Religion gewidmet. Ich hingegen wollte nicht so viel von meiner privaten Zeit einer Kirche widmen. So eine anonyme Seele sein und nur ab und zu mal vorbeischauen, das hätte zumindest in meinem Umfeld nicht gepasst. Es wurde auch immer wieder gefragt: «Möchtest du nicht hier auch noch vorbeikommen und mitmachen?»

Wie finden sie denn heraus, dass du neu bist beim ICF?

Im Gegensatz zum grossen Gottesdienst am Sonntag sind die anderen Events relativ überschaubar. Jeder hat so sein Netzwerk und da fallen Neue schon auf. Es wird auch gleich am Eingang gefragt, ob du schon mal da warst und wüsstest, wie es läuft. Das ist Teil von ihrem Konzept, dass du direkt in diese «Familie» aufgenommen wirst. Wenn das jemand braucht und sucht, ist es auch perfekt. Es gibt einfach kein Dazwischen, ist mein Eindruck.

Du hast vorhin gesagt, du hättest es an den Gottesdiensten nicht mehr ausgehalten.

Bei meiner alten Kirche war es konservativ und langweilig, aber die Inhalte immerhin nachvollziehbar. Beim ICF habe ich häufig echt nicht kapiert, was die Message sein sollte. Sie wird in coole Worte verpackt, sie benutzen gezielt ein paar Fluchwörter, sprechen in einem radikalen Ton, aber es ist wenig dahinter. Sprachlich sind die Predigten meiner Meinung nach total schlecht. Wenn jemand vor 1000 Leuten spricht, sollte er doch auch einen gewissen Anspruch an die Rhetorik haben. Sie verwenden eine simple Sprache und simple Aussagen, um viele Menschen zu erreichen. Ich habe als Teenager selbst immer gerne eigene Texte geschrieben und fragte mich: «Wie sprechen denn die?»

Ich weiss gar nicht, wie das für jemanden ist, an einem ICF Gottesdienst teilzunehmen, der oder die selbst nichts mit Religion am Hut hat. Das werde ich niemals erleben können, würde mich aber sehr interessieren!

Ich habe einfach Mühe mit jeder Form von Radikalismus. Das kann auch Sport, Ernährung oder sonst etwas sein.

Was denkst du, warum treten Menschen dem ICF oder einer anderen Freikirche bei?

Die meisten suchen wohl eine Gemeinschaft, in der sie sich aufgehoben fühlen. Gerade der ICF ist auch extrem gut darin, den Leuten dieses Gefühl zu geben. Bei deinem ersten Besuch erklären sie dir alles und du wirst sofort eingeladen Teil einer Gruppe zu werden und dich zu engagieren. Dadurch fühlst du dich richtig anerkannt und eingebunden. Schnell wirst du Teil einer «small group» und darfst vielleicht später sogar selbst eine leiten.

Wenn du im Leben keinen Halt hast und auf der Suche bist, kann so eine Gemeinschaft das Richtige für einen Menschen sein. Ich habe einfach Mühe mit jeder Form von Radikalismus. Das kann auch Sport, Ernährung oder sonst etwas sein. Gerade im Moment merke ich, wie ich Gefahr laufe in meiner veganen Ernährung radikal zu werden. Aber wegen meiner Vergangenheit bin ich dafür sensibilisiert.

Es ist etwas anderes, wenn sich jemand, weil er auf viele Fragen im Leben keine Antwort findet, bewusst für den Glauben und die Gemeinschaft entscheidet und das zu seinem Lebensmittelpunkt macht. Wenn der Glaube ein Teil deines Lebens ist und eine Stütze für einen Menschen, dann ist das für mich inzwischen auch ganz in Ordnung. Heutzutage habe ich kein Problem mehr damit, wenn jemand in meinem Freundeskreis religiös ist – unabhängig von der Religion. Zu dieser Zeit, als ich mich von der Kirche losgelöst hatte, habe ich das aber nicht verstanden. Für mich gab es nur schwarz oder weiss.

Nur weil für mich die Kirche bzw. der Glaube nicht das Richtige ist, heisst das noch lange nicht, dass das auf jeden Menschen zutrifft. Das war eine sehr wichtige Erkenntnis: Festzustellen, dass man auch einfach gläubig sein kann, ohne radikal zu sein oder sein ganzes Leben danach auszurichten.

Wenn Kindern aber keine andere Wahl gelassen wird und die Religion komplett unhinterfragt an sie weitergegeben wird, finde ich das kritisch. Du vermittelst deinen Kindern einen Glauben, der für sich in Anspruch nimmt, das einzig Wahre zu sein, und das finde ich inakzeptabel. Als Kind bist du noch nicht urteilsfähig, du glaubst, dass die Welt so ist, wie deine Eltern sie dir zeigen.

Ich möchte meine Kinder nicht christlich erziehen, aber ich möchte ihnen moralische Werte vermitteln.

Wirst du diese Werte, die du in der Kirche und der Familie mitgekriegt hast, auch deinen Kindern vermitteln?

Lange Zeit habe ich mich gefragt, wie man Kinder ohne Religion erziehen kann. Ich kannte ja nichts anderes. Irgendwann habe ich realisiert, dass diese Werte in erster Linie moralische Werte sind. Die Werte unserer Gesellschaft in der Schweiz sind geprägt von den christlichen Werten, aber die meisten Werte sind universell. Überzeugungen bezüglich Mord, Diebstahl, Nächstenliebe werden in jeder Gesellschaft und Religion ähnlich gesehen. Ich halte diese grundlegenden moralischen Werte bis heute für sinnvoll. Es hätte mir aber sehr viel geholfen, wenn man diese Werte mir gegenüber rational begründet hätte, anstatt nur zu sagen «weil es in der Bibel steht». Irgendwann konnte ich diese Begründung nicht mehr hören. Ich möchte meine Kinder nicht christlich erziehen, aber ich möchte ihnen moralische Werte vermitteln.

Ich habe auch ein paar Kolleg*innen, die religiös sind. Und was die Wertvorstellungen betrifft, sind wir ganz oft gleicher Meinung.

Das finde ich spannend. Meiner Meinung nach ist es für eine funktionierende, tolerante Gesellschaft essentiell, dass wir einsehen, dass wir gar nicht so verschieden sind, wie wir oft meinen. Nur weil eine Person gläubig ist, schliesst das nicht aus, dass sie gleiche Grundwerte und Interessen hat und manchmal sogar die gleichen politischen Einstellungen. Wenn wir den Kontakt zu anderen Menschen nur aufgrund ihres Glaubens vermeiden, finde ich das nicht gut. Es fällt zwar auch mir bis heute schwer, gläubigen Menschen gegenüber tolerant zu sein. Aber wie können wir denn von gläubigen Menschen Toleranz gegenüber «Ungläubigen» erwarten, wenn wir ihnen gegenüber ebenfalls intolerant sind?

Wie ist deine Familie überhaupt zur Religion gekommen?

Meine Familie kam über die Eltern meines Vaters zur Religion. Wie es ganz genau passiert ist, weiss ich natürlich nicht, ich kenne nur die unterschiedlichen Erzählungen meiner Eltern und der Grossmutter. Mein Vater hatte früher, soweit ich weiss, nicht so viel mit dem Glauben am Hut.

Dein Vater ist also nicht so streng gläubig?

Es ist für mich sehr schwierig abzuschätzen, wie gläubig mein Vater ist. Er ist diesbezüglich sehr zurückhaltend.

Machte er dir den Ausstieg einfacher?

Ja, er hat es auch als erster akzeptiert. Für meine Mutter ist die Religion ihr ganzes Leben, sie brauchte viel länger, um meinen Ausstieg zu akzeptieren. Das war lange schmerzhaft für mich.

Ohne deine Eltern wärst du wohl heute nicht die Person, die du bist.

Absolut, und ich glaube, jede*r hat irgendwo Mühe mit dem Verhalten der Eltern oder mit der Art, wie er oder sie erzogen worden ist. Die perfekte Erziehung und die perfekte Kindheit gibt es so oder so nicht. Und so lerne ich jetzt für die nächste Generation, und die lernen dann wieder aus meinen Fehlern.

Du würdest dich also nicht mehr als gläubig bezeichnen.

Nein, ich glaube nicht mehr an Gott. Es macht mir aber ein bisschen Mühe, mich als Atheistin zu bezeichnen. So wie andere glauben, dass es einen Gott gibt, glaube ich einfach, dass es keinen gibt. Mit hundertprozentiger Sicherheit weiss ich es aber auch nicht, deshalb bin ich jetzt nicht eine militante Atheistin. Ich befasse mich gerne mit der Wissenschaft und meine jetzige Antwort auf die Frage, ob es einen Gott gibt, ist Nein.

Ich muss aber zugeben: Manchmal ertappe ich mich in Notfallsituationen dabei, wie ich ein Stossgebet ausspreche, aber eigentlich gar nicht weiss, wohin, weil es für mich eigentlich nichts gibt, ausser vielleicht das Universum, das sich vielleicht ein bisschen für mich einsetzt, wer weiss. Aber das hat sich wohl in der Kindheit so fest bei mir eingeprägt, dass ich in gewissen Situationen einfach reflexartig bete - quasi ins Nirgendwo.

*Name der Redaktion bekannt

Titelbild: Laura Kaufmann

Erschienen am: 24.05.2017 | Update: 23.01.2019

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