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Nicola Kazimir: «Clubs sollten ein sozialer Brennpunkt sein und nicht bloss eine Komfortzone»

Was hat Techno mit Kritik zu tun? Geht es da nicht einfach um Konsum und Hedonismus? Subversiv ist das schon lange nicht mehr! Anderer Meinung ist der Zürcher DJ und Musikproduzent Nicola Kazimir. Welche Themen ihn gerade umtreiben und wie diese in seine Musik einfliessen, erfährst du in diesem Interview.
17. Dezember 2018

Der 27-jährige Zürcher Musikproduzent und Labelbetreiber Nicola Kazimir geniesst einen internationalen Ruf. An Wochenenden ziert sein Name oft Line-Ups grösserer Clubs in Berlin, London oder Moskau. Sein Erfolgsrezept? Nicola hält sich nicht an die gängigen Konventionen – und zwar konsequent. In den Tracks, die er unter seinem eigenen Label «LESPOINTS» veröffentlicht, überlagern sich Synthpop, Disco, 90er Acid Rave und zerstückelte Vocalsamples.

Dadurch entstehen nicht selten Gemische aus skurrilen Klängen. Das klingt teilweise verwirrend, doch der Groove überzeugt. Mit seiner Musik möchte Nicola bei seinen Hörer*innen etwas in Bewegung setzen. Nicht nur körperlich, sondern intellektuell. Dahinter steckt auch eine politische Geste: Es geht ihm um Kritik – am Kapitalismus, am Konsum und an der herrschenden Kultur des Individualismus in unserer global vernetzten Welt.

Nicola, du bist ein politischer Mensch. Was beschäftigt dich zurzeit am meisten?

Im Moment beschäftige ich mich mit komplexen direkten und indirekten Interaktionen mit rechten Firmen, die ungehindert Subkulturen infiltrieren. Das gilt etwa für Red Bull oder Plattformen wie Spotify, Facebook und auch PayPal. Alle diese Firmen haben entweder undurchlässige Algorithmen, die zur Abwertung «der Ökonomie der Musik» führen, oder Shareholders, die rechte Parteien unterstützen wie etwa im Falle des PayPal-Gründers Peter Thiel. Auch interessiert mich die wachsende Identifizierung der Künstler mit Konzernen und somit auch die Akkumulation und Aneignung von kulturellem Kapital durch gewisse Firmen. Ist es die Aufgabe der globalen Konzerne, Kultur zu erhalten, zu archivieren und damit der Ankerpunkt der Identifikation und des Zugangs zu dieser Kultur sein? Wird Red Bull zunehmend als Ankerpunkt der Geschichte des Technos verstanden? Ich möchte mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen – Internet, Kunst, Musik, physische Räumlichkeiten –, Bewusstsein und auch Gemeinschaft schaffen, damit man diese Prozesse kritisch reflektieren und Alternativen bieten kann.

Auf die Red-Bull-Geschichte werden wir noch zu sprechen kommen. Vorerst jedoch: Wie fliessen diese Gedanken in deine Musik ein?

Die visuelle Verpackung, Metatags und Samples sollten Verweise sein, die in solch eine Richtung zeigen. So auch in meinem aktuellen Album «Post Heretic Dracula X Chronicles». Dort gibt es etwa Verweise auf Hexenverfolgung und einer daraus entstandenen zeitgenössisch feminstischen Bewegung, zum Beispiel im Track: «The Witches You Weren’t Able To Burn». Im Track «Super Sad But True Labour-Story» verweise ich auf den Klassenkampf um Lohnverhältnisse und in «Vampire (Capitalist Accumulation) Killer Theme» auf die fortlaufende Anhäufung von Kapital/Geld, welche durch die Modernität begründet wurde. Es gibt aber auch eine gewisse Harmonie, eine gewisse Komposition, die unterbewusst verstanden wird. Diese regt dazu an, auf eine bestimmte Art und Weise über die Welt und ihre komplexen Verschachtelungen nachzudenken, was wiederum zum Handeln führen kann. Figuren wie «Mad Mike» von «Underground Resistance» bilden in dieser Hinsicht wichtige Referenzen für mich. Im Submerge, einer Distribution in Detroit, habe ich einmal sehr lange mit ihm über Politik, Drogen und Musik geredet. Er sagte mir etwas Ähnliches: Solche Rhythmen bündeln Gleichgesinnte.

Was genau sollte deine Musik bei den Hörer*innen bewegen?

Im besten Fall sollte es ein Ausgangspunkt für etwas Neues sein. Für etwas, das sie vorher noch nicht kannten. Nebst dem direkten Genuss oder einer emotionalen Bindung könnte es eine neue Referenz in einem komplexen Beziehungsgeflecht aufzeigen.

Mir kommt in diesem Zusammenhang Kodwo Eshun in den Sinn, der den Begriff der «futurhythmachine» geprägt hat. Die Musik von Underground Resistance betrachtete er vor diesem Hintergrund als utopisches Projekt, das auf die Zukunft verwies. Spielen Utopien in deinem künstlerischen Schaffen auch eine Rolle?

In meiner Musik beschäftige ich mich mehr mit der aktuellen Zeit, mit dem was gerade jetzt ist und wie das zustande kam. Ich strebe nicht so sehr einen fiktiven Zufluchtsort an. Der Afrofuturismus war beispielsweise eine Reaktion auf eine immer noch rassistische Gesellschaft. «Detroit Techno» hat dieser Gesellschaft einen intergalaktischen Weltraum oder eine Unterwasserwelt als utopischen Zufluchtsort entgegengestellt. Ich mache mir hier auch nichts vor. Ich bin ein weisser Mann und mit allen Privilegien ausgestattet. Ich soll mich nicht wie der Afrofuturismus in die Zukunft projizieren, um mit der Gegenwart besser zurechtzukommen. Ich versuche stattdessen anzuschauen, was ist und was wir im Hier und Jetzt bewirken können, um vielleicht irgendwann mal ein utopischeres Konstrukt entwerfen zu können.

Du betreibst das Mikro am Sihlquai, ein Gemisch aus Kunstraum und Technoclub. Ist das nicht eine Art Utopie, die ihr zu verwirklichen versucht?

Wenn ich das Mikro als konkreten Fall anschaue, dann hat das ein utopisches Moment. Es ist ein Modell dafür, wie eine Kulturinstitution aussehen könnte, das viele adaptieren könnten und wir auch sicherlich im Laufe der Zeit professionalisieren möchten. Professionalisierung in Form einer besseren Kommunikation und erhöhten Frequenz. Solche Orte wie das Mikro oder auch Projekte wie das Rhizom Festival funktionieren leider noch nicht auf einer wöchentlichen Basis. Beide Projekte sehe ich als Heterotopien – ein Begriff von Foucault. Er bezeichnet einen Ort, in welchem Rahmenbedingungen ausprobiert werden können, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen. Auch handelt es sich bei beiden Beispielen um Formen natürlicher Gemeinschaftsbildung, die sich vielleicht irgendwann intersektional äussern könnten. Mein Wunsch wäre, dass in Zukunft mehr Kunsträume, mehr Clubs, mehr Institutionen eine inklusivere Variable haben und neue Begrifflichkeiten entstehen.

Was stört dich bei vielen herkömmlichen Clubs oder Kunsträumen?

Mich stören vor allem bei elektronischen Clubs Filtermechanismen wie die Türselektion. Man selektioniert meistens ganz klar nach Aussehen, Style und Hautfarbe. Das passiert in Zürich oder in den meisten Technoclubs rund um den Globus. Wir müssen uns da überhaupt nichts vormachen. Techno sollte einen Schritt weiter gehen und eine Vorreiterrolle sowie eine inklusive Politik einnehmen, anstatt dafür zu sorgen, dass man immer mit den Gleichgesinnten Party macht.

Clubs sollten also immer für alle offen sein?

Man muss zwischen verschiedenen Ländern und Kontexten unterscheiden. In der Schweiz kann man die Clubkultur aufgrund der stabilen politischen Lage offener gestalten. In Ländern mit grösseren sozialen Spannungen oder einer oppressiven Regierung sind jedoch selektierte Safespaces nötig, da es zu Haft oder Tod führen kann, wenn man bestimmte Haltungen in der Öffentlichkeit ausdrückt.

Wie sollte deiner Meinung nach ein idealer Club aussehen?

Es sollte die Norm sein, dass wir uns fragen, wie wir Leute integrieren können. Leute, mit denen wir sonst nicht verkehren würden. Clubs sollten ein sozialer Brennpunkt sein und nicht bloss eine Komfortzone. Ein Club sollte ein Freiraum sein. Selektion ist für mich ein Faktor, der diesem Gedanken zuwiderläuft. Derjenige, der in den Club geht, sollte entscheiden, ob er bleiben will oder nicht. Underground Resistance hat es mal in einem Interview auf den Punkt gebracht: «Back in the days, music was the bouncer». Dieser Satz war direkte Referenz für unsere EP «LESPOINTS010» und auch für die Raves im Mikro. Vielleicht ist auch «der Club» ein veraltetes Konzept und elektronische Musik sollte ein neues, zeitgemässes Gefäss finden, anstatt ein schon exklusives Konzept zu modernisieren.

Klar, es braucht inklusivere Orte. Aber bei Orten wie dem Berghain in Berlin, das bekannt ist für eine harte Türselektion, gibt es so einen Andrang, da wäre die Alternative einfach «first come first serve», und der Laden wäre nach einer Stunde voll.

Mich stören die Codes, die da bei der Türselektion verwendet werden. Es kann nicht sein, dass ein Felix da Housecat nicht ins Berghain kommt. Es kann nicht sein, dass Delroy Edwards im Berghain spielt und seine Kollegen nicht reingelassen werden, weil sie nicht wie archetypische Techno-Hipster aussehen. Um Aussehen ging es beim Ursprungsgedanken von Techno nie. Diese auch utopische «No Heroes No Faces»-Ideologie, die sich einen Dividualismus und nicht einen Individualismus vorstellte, wurde schnell von Werten und Hierachien eingeholt. In so einer vom Individualismus geprägten Gesellschafft fühlt sich diese vergangene, kurzgelebte Ideologie wie ein Relikt an. Für die Zukunft kann man hoffen, dass dezentrale Technologien – wie ein Web 3.0 und radikale Innovationen im Bereich des Besitzes und Eigentums – diese vergangenen Ideologien rehabilitieren und dann auch viel weiter denken.

Was verstehst du unter Dividualismus?

Sicherlich zuerst die Erkenntnis, dass man aus vielen Fragmenten besteht und zu grossen Teilen konstruiert wurde – aus DNA, Erziehung, Schule, Umfeld, Interessen usw. Wir alle sind fluide Referenzkonstrukte. Aus dieser Erkenntnis lassen sich dann dynamische Beziehungsfelder zu anderen gleichdenkenden Akteuren entwickeln. Eine solche Dynamik sah ich zum Beispiel in den 90s-Rave-Utopias.

Vor einigen Wochen hat in Zürich wieder das Red Bull Music Festival stattgefunden. Namhafte Acts aus der Undergroundszene traten in verschiedenen Zürcher Clubs auf. Im Vorfeld hast du aber auf Facebook zu einem Boykott gegen Red Bull aufgerufen. Was stört dich so sehr an dieser Sache?

Mich stören die vielen rechten Äusserungen des Red-Bull-Chefs oder des wichtigsten Red-Bull-Ambassadors Felix Baumgartner, der sich in einem Interview beispielsweise für eine gemässigte Diktatur aussprach. Dann ist da noch der von Red Bull unterstützte Sender Servus TV, der österreichischen Identitären eine Plattform bietet. Mich stören vor diesem Hintergrund besonders die Versuche von Red Bull, das Ganze weisszuwaschen, indem sie linksorientierte Genres infiltrieren. Dieser Spagat und die Akzeptanz seitens der Kulturakteure sind unheimlich, aber auch Beweis dafür, dass ihre Untermauerungen durch diverse Streuungsmechanismen aufgehen. Vor kurzem wurde ein Talk mit Technolegende Mad Mike und dem Tresor-Gründer Dimitri Hegemann veröffentlicht. Dimitri vertrat die Ansicht, dass es auch Aufgabe von Red Bull sei, Techno zu erhalten und zu konservieren. Das ist ein anderer Aspekt, der mir Sorgen bereitet: Die zunehmende Machtstellung solcher Konzerne in gewissen Genres. Für kommende Generationen wird sich Techno wohl über Red Bull definieren. Red Bull wird der Gatekeeper des Technos. Für mich ist diese Entwicklung beängstigend und ich hoffe, dass ein Web 3.0 alle diese Dystopien wieder «entknoten» wird.

Was kann man gegen eine Infiltration von Red Bull machen?

Ich habe mich für einen Aufruf entschieden, Red Bull zu boykottieren. Andere Akteure können auch versuchen, die Sichtbarkeit linker Ideen innerhalb von Brands zu erhöhen. Das macht letztere nicht zu Antagonisten. Mir ist zudem auch klar, dass man sich in dieser vertrackten Gesellschaft und vor allem auch im globalen Techno nie ganz von «Brands» entkoppeln kann. Ich weiss auch nicht, ob man in einer globalen Dimension etwas gegen die beschleunigte Aneignung von «Sub»-Kulturen durch Konzerne machen kann. Dafür sind zu viele Menschen zu konform, um ihren Wohlstand und ihre Bequemlichkeiten für ein gemeinsames und langfristiges Wohl aufzugeben. Wir leben in einer Gesellschaft und nicht in einer Gemeinschaft. Auch sind Konzerne in unserem Wortschatz allgegenwertig und in unser Leben verwebt. Diese Aneignung durch Konzerne ist zu einem gewissen Grad auch eine logische Konsequenz in Zeiten der Selbstdarstellung durch Plattformen wie Instagram. Heute ist es seitens des Künstlers zur Norm geworden, sich mit Marken zu identifizieren. In den frühen Neunziger- oder Achtzigerjahren wäre das etwas Abstruses für Künstler aus diesem Segment gewesen. Stell dir vor, das Cabaret Voltaire hätte gesagt, sie mache mit Coca Cola eine Kollaboration. Heute ist es umgekehrt: Du gewinnst an Kredibilität, wenn du dich mit einer Marke identifizierst.

Auch Techno ist also zu einer kapitalistischen Marketingplattform geworden?

Mir ist klar, dass elektronische Musik nicht mehr wirklich neu ist. Trotzdem hat sie immer noch subversives Potenzial in Form von mobilen Protesten, da sie so Zugang schafft. Man könnte sie als eine unbewusste globale Sprache des Volkes verstehen. Elektronische Musik etabliert sich auch immer mehr in unseren staatlichen Fördersystemen. Wenn wir jetzt nicht von einer globalen, aber einer lokalen Symptombekämpfung in der Schweiz oder in deinem Umkreis reden, sehe ich da mehr Potenzial. Es gibt fast in keinem anderen Land eine so grosse Förderungsdichte für Kunst und Musik. Diese sollte man nutzen und den Geldfluss durch «zweifelhafte» Konzerne mindern. Global sehe ich erst wieder Potenzial, wenn sich das Internet grundlegend ändert – vom Web 2.0 zum Web 3.0 – und unsere heutigen Aggregatoren durch eine dezentrale Speicherung und Offenlegung ersetzt werden. Ich bin mir natürlich bewusst, dass es hier nicht den einen richtigen Lösungsansatz gibt und man von Fall zu Fall differenzieren sollte.

Aber worin besteht der Unterschied zwischen der Stadt Zürich, die dir Geld gibt, und Red Bull? Beide agieren als Institutionen, die Kultur fördern. Und in der Stadtregierung gibt es auch Leute mit rechtem Gedankengut.

Zürich als Stadt ist mehrheitlich links, erstens. Und zweitens muss man sehr differenziert auf die Frage eingehen, ob Sponsoring gut oder schlecht ist. Die Stadt Zürich und Red Bull kann man nicht in den gleichen Topf werfen. Staatliche Förderung ist nicht gleich Sponsoring. Die Stadt Zürich kann durch Fördergelder viel ermöglichen und wenn du möchtest, kannst du Unterschriften sammeln und die Richtung der Kulturförderung beeinflussen. Solche Massnahmen und auch vermehrte Selbstorganisation könnten Konzernsponsoring in der Schweiz in den Hintergrund rücken.

Du betreibst zusammen mit Freunden das DIY-Label «Les Points». Deine Tracks könntest du auch bei grösseren internationalen Labels veröffentlichen. Dennoch gehst du im Moment hauptsächlich den Weg über dein eigenes Label. Wieso ist dir deine künstlerische Unabhängigkeit so wichtig?

Wenn du ein Label hast, dann hast du völlige Freiheit darüber, was für Musik du veröffentlichst und wie du das Ganze kuratierst. Viele Labelbetreiber*innen wählen von deinen Produktionen einfach diejenigen aus, die ihnen gefallen – ohne deine kuratorische oder politische Meinung zu berücksichtigen. Wenn du dein eigenes Label hast, dann kannst du die Stärke deiner Tracks in einen eigenen Kontext einbetten, damit etwas kuratorisch Komplexes entsteht. Labelbesitzer*in zu sein, gibt dir auch die Freiheit, von A bis Z den ganzen Prozess und die ganzen Distributionsmechanismen kennenzulernen. Alles, was du bekämpfen willst, musst du irgendwie auch kennen und verstehen. Durch mein eigenes Label habe ich Einblicke bekommen, wie Musik vertrieben und vermarktet wird. Dadurch öffnen sich mir umgekehrt auch neue Wege der Kritik.

Was macht ihr im Vergleich zu anderen Labels konkret anders?

Wir sträuben uns zum Beispiel trotz grossem Vertrieb gegen Copyright. Wir haben unseren Vertreibern gesagt, dass wir kein Copyright auf unseren Tracks wollen, da wir nicht an das Copyright als Absicherungstool glauben. Wir denken, dass dies ein Werkzeug ist, das obwohl es auch die Kleinen schützt, Machtstrukturen nach oben trägt und erhält. Wir als Individuen sollten jedoch aufhören, immaterielle Güter absichern zu wollen. Wir sollten eher Konzepte für dezentrale Autorenschaft entwickeln. Diese Überlegungen fliessen auch ins Mikro ein. Wir lassen die Kunst 24 Stunden offen dort stehen. Wir sehen ein Kunstwerk oder ein Musikstück nicht als etwas Exklusives, das nicht kopiert werden kann oder nicht zugänglich sein sollte. Wenn mich jetzt jemand sampled, egal wie dilettantisch, oder fast mein ganzes Stück klaut, dann bin ich ein Referenzknoten.

Also ich könnte jetzt eins zu eins einen deiner Tracks nehmen, auf eine Platte pressen und unter meinem Namen verkaufen?

Ja, das wäre mir egal. Wir laden zum Teil unsere Tracks auch auf soulseek und russischen Trackerplattformen hoch. Für uns ist es in erster Linie wichtig, mit unserer Musik ein Referenzknoten zu sein und die Musik mit allen Distributionsmechanismen, von der Platte bis zum Internet, zugänglich zu machen. Das sollte unserer Meinung nach Techno verkörpern: Zugänglich sein ohne Limitation auf irgendein Format. Eine solche Sichtweise haben die wenigsten Labels.

Titelbild: ZvG

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