Diese 8 Projekte siehst du an der Schaustelle im Dynamo

Trial and Error: Ein Prinzip, nach dem die meisten Projekte funktionieren. Also sollen sich die Macher*innen vernetzen und das Publikum sich inspirieren. Am Samstag ist es soweit. Wir stellen die acht Projekte vor, die sich im Dynamo präsentieren werden.
28. August 2017

åmedring ist ein freshes Modelabel aus Zürich. Um sich weiterzuentwickeln, ziehen die fünf jungen Frauen nach jedem Scheitern ein Fazit und arbeiten weiter an ihrem A und O: Ihr Fokus liegt neben dem Design auf Fairness und Umweltfreundlichkeit.

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2. Big Data Immersion

«Kann unser Verhalten auf wenige Algorithmen reduziert werden? Kann die Virtual Reality realer sein als die Realität? Müssen wir neue Technologien nutzen, nur weil sie verfügbar sind?»
Wer Kunst mag und sich den Kopf über diese Fragen zerbricht, darf diesen Tauchgang in die Welt der VR nicht verpassen. Antworten darf man keine erwarten, diese können nur im Gespräch gefunden werden.

«Ich glaube an Design und Architektur als Medium, um breitere soziale, ökonomische und ökologische Fragen zu lösen.» Optimistisch geht die Architekturstudentin Brigitte Clements ihre Projekte an und hat Lust, mit anderen, die auch Lust haben, weiter Möbel zu designen.

Eigentlich wollten sie nur eine Lampe basteln. Das ist nun ein Jahr her. Diese kam so gut an, dass weiter «Lämpen», wie sie nun heissen, gemacht werden: Es gibt mittlerweile 3 Serien. Auch Custom-Lämpen sind erwünscht. Am liebsten wischen sie der Wegwerfgesellschaft eins aus und bauen stylische Lämpen aus gebrauchten Gegenständen. Ein Lichtblick im wahrsten Sinne des Wortes!

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Alte, verstaubte, nie gelesene, aber schöne Bücher liegen wohl in jedem Haushalt auf dem Estrich. Dichterling gibt ihnen neues Leben und verwandelt sie in Taschen. Sie träumt von einem eigenen Druckatelier, in welchem ab Herbst 2018 aus alten Büchern auch andere Dinge, etwa Notizbücher, Brillenetuis, Agenden und Postkarten entstehen sollen.

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Die halb Schweizerin, halb Kolumbianierin liebt die Schönheit der Vielfältigkeit. Diese kombiniert sie geschickt in ihrem fairen Modelabel Mochil. «Auf der einen Seite ist Kolumbien mit seiner vorspanischen Kultur voll mit Farben, Geschichten, Legenden, Mythologien und einer wundervollen Lebensfreude. Auf der anderen Seite ist Zürich, die Stadt mit einem der höchsten Lebensstandards. So lernte ich die kleinen Details zu schätzen und den Fokus auf Qualität und Sorgfalt zu legen.»

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7. Nuff

Wenn Nuff etwas beginnt, kommt es oft anders raus als geplant. Das liegt in der Natur der Sache, denn Nuff arbeitet mit Keramiken. Dank viel Geduld und Experimentierfreude entstehen handgefertigte Unikate.

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8. Satzig

Mit viel Sorgfalt will sich Satzig zu einem kleinen und stabilen Unternehmen entwickeln. Doch was bedeutet das überhaupt? Satzig ist crazy: Kaffeesatz wird zu Möbel verarbeitet. Darum sind die Macher*innen überzeugt: «Die Zukunft sieht dunkelbraun aus, wie Kaffeesatz.»

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