Bild: Magi Wechsler

Die Stadtpräsidentin will mit «Züri läbt» Corona-Müdigkeit lindern

Den Zürcher*innen reicht’s, das mit der Pandemie ist schon lange nicht mehr lustig (war es eigentlich noch nie). Für etwas Freude und Unterhaltung will die Stadtpräsidentin Corine Mauch mit ihrem neuesten Projekt sorgen.
17. März 2021
Praktikantin Redaktion

Über ein Jahr ist es her, seit der Bundesrat den Notstand ausgerufen hat. Über ein Jahr verfolgt uns Corona auf Schritt und Tritt. Nicht verwunderlich also, dass sich eine Müdigkeit in der Gesellschaft breit macht. Wir sind müde von der unerwünschten Begleitung oder dem ungebetenen Gast, der einfach nicht gehen mag.

Die Stadt Zürich hat darum ein neues Projekt ins Leben gerufen. Mit «Züri läbt – und wie!» setzt sich der Stadtrat Zürich für ein besseres Wohlbefinden der Zürcher*innen ein. Die Anregung stammt laut Barbara Kieser, Stabsmitarbeiterin der Stadtpräsidentin Zürich und Co-Projektleiterin von «Züri läbt», von der Stadtpräsidentin Corine Mauch selbst und erhielt direkt breite Unterstützung vom Stadtrat.

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Bis Ostern gibt auf der zentralen Plattform von Züri läbt neue, lustige, bunte oder anregende Beiträge, sogenannte «Quarantäne-Mümpfeli». Diese reichen von Tanzvideos auf öffentlichen Zürcher Plätzen zu den besten Memes von Komiker Zukkihund. Mit Kulturbeiträgen gestalten engagierte Zürcher Kulturschaffende das Projekt mit und tragen auf ihre Weise zu einem leichteren Alltag bei. Dafür stellte die Stadtregierung extra eine externe Kulturvermittlerin an, die verschiedene Künstler*innen für eine Zusammenarbeit anfrägt. Die Entlöhnung kommt dabei nicht zu kurz, wie Kieser am Telefon erklärt: «Es ist selbstverständlich, dass sie eine faire Entschädigung erhalten.»

Wem nebst dem täglichen Beitrag nach einem Schwatz mit den Mitgliedern des Zürcher Stadtrats ist, erhält jeweils Mittwochnachmittags für eine halbe Stunde die Chance dazu. Die Stadtpräsidentin und weitere Mitglieder unterhalten sich mit den Zürcher*innen per Video- oder Telefongespräch. Die Anzahl Plätze sind begrenzt, anmelden kannst du dich hier.

Die Rückmeldungen auf das Projekt «Züri läbt» seien bis anhin gut, meint Kieser: «Intern haben wir viel positives Feedback und vor allem weitere Vorschläge und Ideen erhalten. Auch extern haben wir einige schöne Rückmeldungen erhalten.» Das gesamte Projekt soll vorläufig einen Monat dauern. Der Stadtrat wird über eine Verlängerung des Projekts entscheiden.

Wir finden «Züri läbt» eine ziemlich tolle Sache. Die Stadt Zürich stärkt mit dem Projekt den Austausch und die Gemeinschaft unter Zürcher*innen während der Coronakrise. Mit den täglichen Aktionen spornt sie zur Wiederentdeckung der Kreativität an und bringt neuen Schwung in zähe Zeiten hinein.

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