Die Pride 2018 in Bildern

Am Samstag fand die Pride Zürich unter dem diesjährigen Motto «Same love, same rights» statt. Noch immer haben in der Schweiz Menschen der LQBTQIA-Community nicht dieselben Rechte wie Heteros. Doch an der Pride wird die eigene Sexualität stolz gefeiert.
18. Juni 2018

Alle Fotos wurden von der Autorin gemacht.

Was einst als kleine, jährliche Demonstration der LGBT-Community begonnen hatte, wird auch in Zürich mehr und mehr zum Volksfest. Die Organisation der Pride wurde im Vorfeld mit Vorwürfen des Pink Washings konfrontiert, da Grossunternehmen wie die Credit Suisse und die UBS als Sponsor*innen der Zurich Pride fungieren. Für die meisten Teilnehmer*innen stand jedoch das Feiern im Vordergrund.

Dies soll jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass für die LGBTQIA-Community (Anm. der Red.: Lesbians, Gays, Bisexuals, Trans*, Queers, Intersexuals, Asexuals) in der Schweiz noch immer nicht dieselben Rechte hat wie heterosexuelle Menschen. Die Ehe, die Volladoption, die erleichterte Einbürgerung und der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin sind noch immer heterosexuellen Schweizer*innen vorbehalten. Ungefähr 24’000 Menschen gingen am Samstag in Zürich dafür auf die Strasse, dass sich das ändert.

Ein queerer Engel: Auch die queere Jugendorganisation «Milchjugend» war mit einem eigenen Wagen und Infostand vertreten.

Das Strahlen, die Ballone und die gestählten Körper zogen die Aufmerksamkeit vieler Besucher*innen auf sich.

Eine Matrosin auf Kurs zur nächsten Ausgabe des queeren Filmfestivals «Pink Apple».

Bis jetzt sind für Queers nicht nur Einhörner, sondern auch die «Ehe für alle» ein Traum.

Die Blumenkränze von Snapchat waren an der diesjährigen Pride ein beliebtes Outfit.

Anna Rosenwasser, die Präsidentin der Lesbenorganisation LOS, hielt vor Beginn des Umzuges auf dem Helvetiaplatz eine berührende Rede. Danach lief sie ganz vorne mit.

Hemmungsloses Küssen ohne sich verstecken zu müssen ist für Queers auch heute noch keine Selbstverständlichkeit.

Die meisten genossen den Moment, doch Freund*innen in der Menge wieder finden oder ein Selfie auf den sozialen Medien hochladen musste zwischendurch trotzdem sein.

Die zwei Dragqueens auf Stelzen waren auch dieses Jahr wieder mit dabei.

Den eingeübten Choreografien des LQBT-Sportvereins schlossen sich spontan Leute an.

Die beiden feierten an der Pride ihren ersten Jahrestag als Paar.

Egal ob pansexuell, bisexuell, asexuell oder transsexuell - in der queeren Community hat jede sexuelle Orientierung Platz.

Auch in der Hitze liefen diese Männer wie jedes Jahr in Lederoutfits mit.

Bei sonnigem Wetter war ein Fächer ein sinnvolles Accessoire für den mehrere Stunden dauernden Umzug.

Stolz zogen Queers mit der Regenbogenflagge durch die Strassen Zürichs.

Auch als Ohrring macht sich die Flagge gut. Viele Leute nahmen solidarisch mit ihren queeren Freund*innen am Umzug teil.

Zu der Musik der Umzugswagen tanzten die Menschen durch die Strassen.

Den Outfits waren keine Grenzen gesetzt. Mit viel Aufwand schminkten sich Teilnehmer*innen für die Pride.

Gerade für junge Queers ist dieser Tag jedes Jahr ein Höhepunkt.

Der Bauer aus Bayern hütet auf dem Festgelände den Hund seines Partners.

Sichtbarkeit der queeren Community ist eines der Ziele der Pride.

Voller Freude schwingt diese Frau die Regenbogenflagge.

Keine unbekannten Gesichter: Florian Vock hielt vor Beginn des Umzuges eine Rede, danach rief er Parolen ins Mikrofon des Wagens der «Milchjugend».

Im Tunnel des Festgeländes kommen die Lämpchen dieses Outfits zum ersten Mal zum Einsatz. Das Fest auf dem Kasernenareal dauerte bis spätabends.

Vor der Festbühne tanzten die Menschen im Anschluss an den Umzug.

Gefärbte Haare und Bärte waren dieses Jahr omnipräsent.


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