Die 15 besten Artikel auf Tsüri.ch 2018

Im vergangenen Jahr haben wir über 300 Beiträge publiziert. Wir blicken zurück und lassen die 15 Besten nochmals Revue passieren.
28. Dezember 2018

Die Redaktion blickt stolz auf das Jahr 2018 mit Tsüri.ch zurück und hat für euch die 15 besten Artikel zusammengesucht. Die Reihenfolge ist willkürlich, die Wahl ist es nicht. Jeder dieser Artikel hatte etwas Eigenes an sich, auf jeden sind wir als Tsüri.ch stolz. Nicht, dass wir auf die anderen 300 nicht auch stolz wären, aber eine Top 300 liest niemand.

1. Diese Studentin hat 100 Flugblätter aufgehängt, um nicht auf der Strasse zu landen

Wohnungssuche in Zürich, ein Thema, das wohl jede*r kennt und hasst. Umso schöner, wie Seraina die Geschichte der Studierenden Lisa Mattiuzzo erzählt, welche mit Flugblättern nach einer Wohnung sucht und sie schlussendlich auch findet. Ein Happy End im Zürcher Wohnungs-Dschungel, herzallerliebst!

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Redaktorin


2. So findet man Trüffel in der Stadt

«Wegen Dogcontent und weil das Thema einfach super ist» schreibt Seraina zu diesem Artikel von Lydia. Sie erzählt darin die Geschichte von Architekt Thierry Garzotto und seiner Hündin Emma, die zusammen in den hintersten Ecken Zürichs nach Trüffeln suchen. Umso besser, weil der Artikel länger auf der Kippe stand, da die Trüffel wegen der anhaltenden Trockenheit ewig nicht wollten.

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Redaktorin


3. Wir brauchen mehr Tampons in Bars

In unserer Artikelreihe «Meinungs-Mittwoch» freut sich Nina ob der «Restaurants, Bars, Hotels oder andere Institutionen, die auf der Damentoilette gratis Tampons anbieten» und nennt diese «einfach ganz simpel geili Mänsche». Es motivierte uns, dafür einen «goldenen Tampon» zu verleihen, ohne zu wissen, dass es diesen eigentlich bereits gibt.

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Redaktorin


4. Le Clit – Dieses Klitoris-Graffiti war überfällig

Das Graffiti ist uns allen aufgefallen, aber Conradin recherchiert, wer dahinter stecken könnte und berichtet darüber. Dass man am Schluss des Artikels nicht weiss, wer dahinter steckt, ist ja egal. Denn so bleibt das Mysterium um «Le Clit» bestehen.

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5. Sexuelle Belästigung? ETH ermittelt gegen Professor

Es ist wohl der Artikel des vergangenen Jahres, welcher am meisten Aufmerksamkeit auf sich zog – zurecht. Von Blick bis NZZ haben alle Jonas’ Anstoss aufgenommen und darüber berichtet. Nicht zuletzt hat die ETH selbst eine Untersuchung gegen den genannten Professor eröffnet.

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6. Das Schweigen der Männer

Der Angriff einer Gruppe Männer gegen vier Frauen in Genf hat die Schweiz im Sommer schwer beschäftigt. An der darauf folgenden Demonstration in Zürich zu «Gewalt gegen Frauen» waren erfreulicherweise auffällig viele Männer anwesend. Zeit das Schweigen der Männer zu brechen und darüber zu sprechen. Laura Kaufmann hat an der Demo rumgefragt und starke Bilder geschossen.

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Redaktorin und Fotografin


7. Zwei neue Podcasts

Tsüri.ch nicht nur lesen, sondern auch hören. Mit den zwei neuen Podcasts ist dies ab 2018 auch möglich. In «Züri vor 10 Jahr» plaudern Marco und Sevi darüber, was 2008 in der Welt, in der Schweiz und in Zürich geschehen ist. Damals, als man noch in den Clubs und Restaurants rauchen durfte, als Spotify noch in den Kinderschuhen steckte und in Zürich ein Botellón stattfand. Eine Reise durch die Zeit, die den rasanten Wandel der Welt spürbar macht – inklusive einer Prise Humor.

» zu Züri vor 10 Jahr

Chefredaktor

Im anderen Podcast «Kulturfilz» fragt sich Livio durch die Kulturszene Zürichs. Er bietet hiesigen Kulturschaffenden eine Plattform, um über ihre Projekte und Träume zu sprechen. Dabei wählen die Gäste den Ort, Livio stellt die Fragen.

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Redaktor


8. So lebt es sich im Lochergut

Nadias Erstlingswerk für Tsüri.ch lässt hinter die Fassaden des Locherguts blicken. Ihr Vater, der dort aufgewachsen ist, berichtet von Labyrinthen zwischen den Blöcken im Untergrund, wo er Räuber und Poli spielte. Ein persönlicher Einblick ins Leben im Lochergut mit Fotos aus verschiedenen Epochen dieses prägnanten Baus. Seraina sagt dazu: «Weil ich schon immer mal wissen wollte, wie die Aussicht von da oben aussieht und auch, weil man einen schönen Einblick hinter die Gemäuer des Gebäudes bekommt, an dem man so oft vorbei düst.»

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Redaktorin


9. 7 Mythen zum Zürcher Hahnenwasser im wasserdichten Factcheck

Wasser ist wichtig. Keine Frage. Doch wieviel weisst du über die Wasserversorgung deiner Stadt? Das hat sich auch Kamil gefragt. Und was mach ein*e gute*r Journalist*in in diesem Falle? Das Telefon wird in die Hand genommen und mit Halbwissen und Mythen über Wasser in der Stadt aufgeräumt. Dies in Form eines gelungenen, witzigen, wasserdichten Faktencheck.

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10. Die Euphorie der Zugezogenen

Es ist nicht einfach, wenn man frisch vom Land in die Stadt zieht. Ein viel beschriebenes Thema, das kaum noch etwas hergibt. So könnte man denken. Doch Darja eröffnet mit ihrer ganz persönlichen Geschichte neue Perspektiven aufs Neusein in der Stadt. Mit sprachlich zärtlich beschriebenen Szenerien zeigt sie auf, dass die Liebe zu Zürich nicht von den Locals gelernt werden kann. Die mögen ihre Stadt nicht besonders. Es sind die anderen Zugezogenen, bei denen man die Euphorie für Zürich findet.

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11. Ich will weniger Zürcher sein

Endlich steht ein Stadtzürcher hin und reflektiert mal seinen Stadtstolz. Denn was bedeutet es überhaupt Stadtzürcher*in zu sein? Und wie nahe kratzt man damit an einem lokalen Nationalismus? Marco macht den Schritt, springt über seinen Schatten und lässt falschen Stolz und Lokalpatriotismus hinter sich.

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Chefredaktor


12. Grossmutters Sorgen: «Wie sehen dann diese Kinder aus?»

«Etwas was man so selten liest. Mir gefällt die nicht beschönigende und gleichzeitig humorvolle Art, die ein wichtiges Thema beleuchtet» schreibt Lydia dazu. Wir stimmen zu: Timothy schreibt sehr persönlich über das Anders-Aussehen und -Aufwachsen als Kind mit Migrationshintergrund in einem kleinen Dorf im Zürcher Unterland. Illustriert wird der Artikel passend mit Bildern aus dem familieneigenen Fotoalbum.

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13. Die Papi-Kolumne: Über die digitale Selbstbestimmung meines Kindes

Antoine Schnegg ist das, was niemand bei uns ist: Vater. Dafür sind wir, was Antoine Schnegg nicht ist: Redaktionsmitglied. Aber beides kann noch werden. Seine Kolumne startete in diesem Jahr und ist eine enorme Bereicherung für Tsüri.ch. Wir alle werden älter und wundern uns zunehmend, wie es so sein könnte, Elternteil zu sein. Antoine erklärt es uns.

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14. Essstörungen: Ein viel diskutiertes Tabu

In unserem Themenmonat zu «Sucht» gab es viele gute Artikel, aber Lydia toppte vieles, indem sie eines Tages gleich mit fünf guten Artikel ankam. So legte sie im «Sucht»-Monat nochmals einen ganz eigenen, wichtigen Schwerpunkt. Zudem wurden die Titelbilder aller Artikeln von ihr selbst illustriert.

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Redaktorin


15. Mein Abgrund: Ein Loch, das Alkohol nicht füllen kann

Arjuna beschreibt sehr persönlich, wie sie begann, den Alkohol zu mögen und dann fast ein Jahr Abstand von ihm hielt. Sie lässt den*die Leser*in sehr nahe an sich ran und der Mut dazu, sich so zu öffnen, gehört entsprechend gewürdigt.

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Redaktorin

PS: Passend zum Thema Alkohol war Nadia bei den «Anonymen Alkoholikern» zu Besuch. Eine Geschichte von einem Ort, aus welchem selten etwas nach Draussen dringt.

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Redaktorin


Sorry, aber 15 Plätze sind einfach zu wenig

Natürlich gab es bei uns mehr als 15 gute Artikel und die Auswahl fiel uns schwer. Deshalb gibt es hier noch die «Honorable Mentions»:

Das ist das beste Brunch-Lokal Zürichs

Wer im ersten Halbjahr Tsüri.ch besuchte, kam kaum daran vorbei: Die Brunch-Umfrage inklusive der fünf Reviews füllten jede Woche Teile unserer Seite und Stimmen wurden laut, wir seien ein Foodblog. Sind wir nicht! Aber Brunch ist wichtig.

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Wo gibt’s die beste Pizza in Zürich?

Wer uns Kalkül vorwirft, weil wir nach einem Monat voller Brunch-Reviews einen Monat voller Pizza-Reviews anhängen, der hat vollkommen recht! Aber auch Pizza ist fein. Und sowieso: Es werfe den ersten Stein, wer nicht wissen will, welche Pizzeria die Beste in Zürich ist.

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Redaktorin


Ich habe eine Woche lang für 5 Stutz am Tag gegessen und ich lebe noch

Philipp hatte sich für seinen Einstieg bei Tsüri.ch einiges vorgenommen: Eine Woche lang jeden Tag unter 5 Stutz essen – und das bei drei Mahlzeiten am Tag. Er hat diese Aufgabe mit Bravour gelöst und verdient deshalb einen Platz in den «honorable mentions». Aber auch für die Idee, die ist grandios.

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Jugendarbeiter Petrušić: «Die Jungen sind lahm und wir schuld daran»

Simon hatte schon immer ein Händchen für gute Interviews mit kritischen Fragen. Inklusive provokativer Titelsetzung. Das Interview versprach aber nicht zuviel und so handelt es sich um eines der Besten auf Tsüri.ch.

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Redaktor

Titelbild: Unsplash

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