Das ist letzte Woche in Zürich passiert: Männer sind Männer + Velowege für alle + Immer noch zu wenige Wohnungen

05. Februar 2016

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1. Es geht was bei den Velowegen (Schon wieder)

Um den Veloverkehr in Zürich bis 2025 zu verdoppeln, will die Stadt das Netz an Velostreifen massiv ausbauen, dies schreibt der Tagi. Wie ein internes Papier nun zeigt, sollen die neuen Velowege allerdings nicht wie vom VCS gefordert mindestens 1,2 Meter breit sein – sondern zum Teil deutlich schmaler.

Wie dem auch sei, die Stadt hat 120 Millionen Franken für neue Velowege zur Verfügung und im Gegensatz zur heutigen Situation sind auch schmalere Streifen am Strassenrand ein massiver Fortschritt. Zudem: Die wenigsten Velofahrer, die ich in der Stadt rumkurven sehe, brauchen mehr als einen Meter Platz.

2. Weil Männer Männer sind?

Diese Woche fand in Zürich die Männermesse Man's Wolrd statt. Erwartet hätte ich einen von Testosteron und Fett triefenden Event – und ein älteres Publikum. Die vier Hallen im Maag-Areral waren aber stilvoll eingerichtet und es gab sogar einen vegetarischen Burger zu essen.

Trotzdem wurden alle herkömmlichen männlichen Klischees bedient und wir fragten uns, was Mann-Sein im Jahr 2016 überhaupt bedeutet. Unsere Antwort-Ansätze liest du hier.

3. 417 Neue Wohnungen sind nicht genug

Ganz in der Nähe vom Bahnhof Altstetten reissen zwei Genossenschaften ihre bestehenden Siedlungen ab, damit 417 neuen Wohnungen entstehen können, dies schreibt der Tagi. Noch bevor die Bagger aufgefahren sind, sind die Wohnungen auch schon vergeben und Interessierte werden direkt abgewiesen. Wartelisten werden keine geführt.

Diese Nachricht zeigt uns (zum wiederholten Mal) zwei Dinge:
  1. Obwohl Altstetten nur teilweise einen netten Dorf-Charakter besitzt, wollen immer mehr Menschen in den Kreis 9 ziehen. Die Prognose, dass Altstetten als nächstes von der Gentrifizierung getroffen wird, dürfte sich bewahrheiten.
  2. Zürich ist attraktiv und leidet auch darum unter einer krassen Wohnungsnot – ein Ende ist noch nicht in Sicht. Während in Züri-West reihenweise Luxus-Wohnungen leerstehen, mangelt es in allen Quartieren an bezahlbaren Wohnungen. Höchste Zeit, dass das Ein-Drittel-Günstige-Wohnungen-Gesetz rasch umgesetzt wird.

4. Neue Musik zum Ersten

Und schon wieder dürfen wir den Tagi zitieren: Es geht um neue Musik, um Berlin, um einen alten Hipster und um den Zürcher Musiker «Wandervogel». Denn dieser hat ein sehr tolles neues Stück veröffentlicht, welches vor allem in der deutschen Metropole voll abgegangen ist. Ach, schau doch selber

5. Neue Musik zum Zweiten

Auch die Zürcher Band Josh hat ein neues Stück veröffentlicht. Und auch darin geht es um eine andere europäische Metropole. Finanziert von Red Bull konnte Josh nach Amsterdam fliegen und dort in einer Live Session das Lied «Take Stock Of What I Have» aufnehmen. Uns gefällts. Und dir?

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