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Das ist diese Woche in Zürich passiert: WLAN für Flüchtlinge +++ 500 Festnahmen waren richtig

22. April 2016
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Altstetten ist jetzt auch beliebt

Dieses Video zeigt eine ganz gewöhnliche Wohnungsbesichtigung in Altstetten.

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Transparenz bei der Uni Zürich

Recherchen des SRF machten diese Woche die Runde: In mässig übersichtlichen Grafiken zeigte das SRF auf, welche Unternehmen Universitäten und Professoren bezahlen. Das ist ein äusserst wichtiges Thema, gerade weil bei der Bildung in den nächsten Jahren zünftig gespart werden soll und Firmen ihre Interessen nicht bis in die Vorlesungssäle und die Forschungsstellen tragen sollen. Bei der Universität Zürich machen diese Drittmittel bereits heute 22 Prozent aus – was unmittelbar die Frage nach der Unabhängigkeit der Bildung aufkommen lässt.

Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich, macht einen vorbildlichen Schritt und legt alle Interessensbindungen offen. Gegenüber dem Tagi sagt Hengartner, dass die Zusammenarbeit zwischen der Uni und Unternehmen nur dann sinnvoll ist, wenn folgende vier Kriterien erfüllt sind: «Die Freiheit von Forschung und Lehre muss gewährleistet sein. Das Forschungsgebiet muss im Interesse der Universität liegen. Der Ruf der Uni muss positiv beeinflusst werden. Und es muss transparent sein, wo das Geld herkommt und wohin es geht.»

500 Festnahmen waren richtig

Es war der letzte 1. Mai, der in Zürich so richtig für Zoff sorgte. Im Jahr 2011 kesselte die Stadtpolizei hunderte Personen auf dem Kanzleiareal ein und verhaftete über 500. Um dies überhaupt bewerkstelligen zu können, wurde extra eine mobile Haftstrasse mit unzähligen Kastenwagen aufgebaut. Dies zeugt davon, dass die Massenverhaftung schon im Voraus geplant war und keineswegs nur auf die aktuelle Situation reagiert wurde. In diesem Artikel haben wir beschrieben, wie es sich anfühlte, unschuldig verhaftet zu werden.

Drei der Verhafteten klagten gegen die Aktion, doch ihre Beschwerde wurde diese Woche vom Bundesgericht abgeschmettert. Wie watson schreibt, waren die Verhaftungen im Interesse der öffentlichen Sicherheit gerechtfertigt – die Klage wird nun wohl in Strassburg vor dem Menschenrechtsgerichtshof neu verhandelt.




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WLAN FÜR FLÜCHTLINGE

Auf der Flucht verlieren Vertriebene fast alles. Etwas vom wenigen, was Flüchtlinge immer dabei haben, ist das Smartphone. Denn «das Internet verbindet geflüchtete Menschen mit ihrer Heimat, mit ihren Freunden und Familien», schreibt die Alternative Liste (AL). Daraus leitet sie die Forderung nach Gratis-WLAN in städtischen Flüchtlingsheimen ab – ausser der SVP waren am Mittwoch im Gemeinderat alle Parteien damit einverstanden. Wie 20 Minuten schreibt, werden nun alle grösseren Unterkünfte mit WLAN ausgerüstet.

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