Tsüri Shop 🛒

Das ist diese Woche in Zürich passiert: Willst du in einem Hochhaus wohnen?

04. März 2016
Chefredaktor

Präsentiert von Intercomestibles – Getränkelieferungen für Zürich. Neu mit Laden an der Badenerstrasseic_header






1. Willst du in einem Hochhaus wohnen?

Das Schöne am Primetower («Primy») ist ja, dass er 1. das einzige richtige Hochhaus der Stadt ist und darum 2. von fast überall gesehen werden kann. Stimmt nicht ganz, ich weiss. Es gibt auch noch die Lochergut-Türme und die Hard-Hochhäuser – und natürlich das Skandal-Silo an der Limmat. Doch darum geht es nicht.

Wie der Tagi schreibt, beweist eine Studie, dass die Hälfte der Zürcherinnen gerne in einem Haus mit acht oder mehr Stockwerken wohnen würden. Verdichtet bauen ist eh im Trend. Und wenn Zürich höher wird, kommt der Traum der Millionen-Stadt vielleicht auch ohne Fusion mit Schlieren in greifbare Nähe.

2. Dieser Frisör macht einen Film über Sex und Flüchtlinge

Im Normalfall schneiden Frisöre den Kunden die Haare vom Kopf. Doch der Normalfall kann gelegentlich etwas langweilig werden – wir alle kennen das. Darum steigt der Zürcher Coiffeur «Saleh» ins Filmbusiness ein. Die Inspiration für «Linsenbündel» fand er auf dem Stuhl in seinem Salon: Es ist die Geschichte eines jungen Kurden, der wegen Liebe, Sex und diverser kultureller Missverständnisse von einer Enttäuschung zur nächsten schlittert, dies berichtet watson.

Der Film ist (noch) nicht in den Kinos zu sehen, dafür gibts den Trailer auf Youtube.

3. Gebärfreudige Zürcherinnen

Vielleicht ist es gar nicht schlecht, dass die Zürcher gerne in Hochhäusern wohnen wollen. Denn die Stadt wächst, wegen eigenen Kindern. Die Nachwuchsproduktion stieg vom Jahr 2000 bis 2015 um 45 Prozent auf 5191 Babys pro Jahr. Damit liegt Zürich schweizweit an der Spitze: Keine Stadt gebärt ähnlich effizient wie wir.

Wer denkt, dass viele junge Familien zum Beispiel wegen den hohen Mieten kurz nach der Geburt die Stadt verlassen, irrt. Das Newsportal watson schreibt zur vermuteten Stadtflucht: «Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Wegzüge sind im Gegensatz zu den Geburten seit dem Jahr 2000 deutlich geringer angestiegen. Zusätzlich ist bei Zuzügen ebenfalls ein Anstieg zu beobachten.»

Titelbild: Instagram/rikz

Das könnte dich auch interessieren

Kommentare

Willst du mitreden?

Wir kämpfen zusammen für mehr Diversität, Nachhaltigkeit, Gleichstellung und ein Zürich für alle. Als Tsüri-Member bestimmst du mit, worüber wir berichten und bist Teil von verschiedenen Formaten, die unsere Stadt bewegen.

Tsüri-Member werden
Einloggen und zurück zum Artikel
Weiterlesen