3. September 2022 um 03:00

Das ist bei Tsüri.ch in den vergangenen Monaten Aufregendes passiert!

Es ist Tradition: In unregelmässigen Abständen erinnert sich Tsüri.ch an vergangene Momente zurück und lässt dich daran teilhaben. Was das Stadtmagazin im Jahr 2022 bewegt hat, liest du hier.

Das (unvollständige) Tsüri-Team vor dem Tsüri Fäscht im Mai 2022.

1. Wem gehört eigentlich das Seefeld?


Ganz abschliessend können wir diese Frage nicht beantworten, aber in den Recherchen zum Seefeld konnten wir immerhin mehr über die Besitzverhältnisse in diesem Quartier herausfinden. Im Januar haben wir im gesamten Kreis 8 Infoflyer verteilt: Wir waren zwischen den Villen der Zollikerstrasse unterwegs und in den dicht bebauten Strassenzügen zwischen Seefeld- und Dufourstrasse. Neben den Daten zur Eigentümer:innenstruktur des Seefelds haben uns auch viele Geschichten der Bewohner:innen erreicht. Entstanden ist unter anderem ein Portrait über Seefelder:innen, die sich vor Totalsanierung fürchten und die Geschichte einer Privatperson, die ihr Elternhaus vermietet. Alle Artikel zur Seefeldrechereche findest du hier.

Zeitweise hatte man auf der Webseite von Tsüri.ch das Gefühl, man sei bei einem Architekturmagazin gelandet. (Foto: Alice Britschgi)

An der Debatte zur Stadtentwicklung bleiben wir dran: So haben wir kürzlich eine Recherche zu der drohenden Aufwertung am Lochergut veröffentlicht.

2. Das Klima bei Tsüri.ch


Bei Tsüri.ch wird dem Klima schon lange viel Platz eingeräumt. Seit gut einem Jahr arbeitet Isabel Brun als Klimaredaktorin bei Tsüri.ch. Seit Februar versendet sie zudem jeden Monat das Klima-Briefing, einen Newsletter über Klima-Themen aus Zürich und der Welt. Alle bisher erschienenen Klima-Briefings findest du als Artikel hier. Falls du das Briefing jeden Monat direkt in dein Postfach bekommen willst: Melde dich hier an.

Doch wir wollen noch mehr. Im Mai haben wir auf wemakeit.ch die Mittel für die Weiterführung der Klimastelle und die Realisation des Klimawatchdogs gesammelt. Die Knete kam zusammen, jetzt darfst du auf die Umsetzung gespannt sein. 

3. Die Politik bei Tsüri.ch


Am 4. Mai 2022 begann die neue Legislatur des Gemeinderats und seither schwingt sich Redaktor Steffen Kolberg jeden Mittwochnachmittag auf sein Velo und radelt nach Oerlikon. Dort besucht er die Sitzung des Zürcher Parlaments und fasst danach die wichtigsten Diskussionen und gefällten Entscheidungen für dich zusammen. Im Newsletter stellt er zudem jeweils eine:n Gemeinderät:in der Woche vor und präsentiert dir das Zitat der Woche. Das Gemeinderats-Briefing ist ein Must-Have für alle Zürcher Politiknerds und solche, die es werden wollen.

Alle bisher erschienenen Gemeinderats-Briefings findest du als Artikel hier. Falls du das Briefing jeden Monat direkt in dein Postfach bekommen willst: Melde dich hier an.

4. Artikelreihen bei Tsüri.ch: Kiosk, Künstler:innen und Brücken

Die Redaktion hat in den vergangenen Monaten manche tolle Artikelreihen realisiert.

Im März haben wir Zürcher Künstler:innen gefragt, wie es ihnen nach zwei Jahren Corona geht. Wir waren bei der Musikerin Naomi La Reine im Studio, beim Künstlerduo Boskovic-Scarth im Atelier und im Backstage bei Lara Stoll. Alle Artikel der zehnteiligen Serie findest du in der Rubrik Kultur

Im Juni hat das Tsüri-Team Liebesbriefe an ihre liebsten Brücken geschrieben: die Duttweilerbrücke, der Lettensteg und die Hardbrücke haben es unter die Favoriten geschafft. Der Kommentar eines Lesers fasst die Reihe sehr passend so zusammen: «Ich bin überrascht, wie sehr ich diesen Artikel über Brücken genossen habe.»

Der Negrellisteg gehört zu den Lieblingen der Tsüri-Mitarbeiter:innen. (Foto: Alice Britschgi)

Einen Monat später  hat Alice Britschgi drei Zürcher Kioskinhaber:innen porträtiert. Diese vor Ort zu erwischen, war gar nicht so einfach, wie sie später erzählte. Dass es dann doch noch sehr gut geklappt hat, beweisen auch die farbenprächtigen Fotos. 


Man glaubt es kaum, aber manchmal verlassen auch wir unser Büro im Kreis 4:  Einmal pro Monat besuchen wir eine Quartierbeiz in einem anderen Stadtkreis, reden mit dem:der Wirt:in und probieren und durchs Menu. Die Gastroreihe à la Tsüri.ch findest du hier.

5. Party bei Tsüri.ch 

Neben der Arbeit darf natürlich auch «La Fiesta» nicht fehlen. Ein zwingend notwendiger Skill für alle Tsüri-Mitarbeitenden ist das Zapfen eines Biers. Dieser kam sowohl am Tsüri-Fäscht am 27. Mai im Provitreff zum Zuge, als auch in der Bar Tsurigo, unser Pop-up im Karl der Grosse. Was es heisst, während eines Monats eine Bar zu schmeissen, liest du hier

MoreEats an der Eröffnung der Bar Tsurigo. (Foto: Elio Donauer)

6. Wir sind auch ein Modelabel


In den vergangenen Jahren hat sich der Tsüri-Shop immer mehr zu einer nicht vernachlässigenden Einnahmequelle für Tsüri.ch entwickelt: Dieses Jahr haben wir bereits das Silo auf Socken gedruckt, das grösste Glacé in ein Tüechli verwoben und eine «Baci da Tsurigo»  Sommerkollektion designt. Alle guten Stücke findest du hier.

Das Fresco Cap in den Ferien. (Foto: zVg)

7. Wir spannen zusammen


Tsüri.ch und weitere Medien wie Bajour aus Basel, die Hauptstadt aus Bern und Kultz aus Luzern nutzen die Infrastruktur von we.publish. Aber wir spannen auch auf inhaltlicher Ebene zusammen. Im Juli haben die Redaktorinnen Isabel Brun von Tsüri.ch und Flavia von Gunten von der Hauptstadt die Städte Zürich und Bern auf ihre Klimaziele untersucht und diese von Expert:innen bewerten lassen.Und in einer dreiteiligen Serie haben wir kürzlich mit Bajour und der Hauptstadt die Verkehrspolitik der drei Städte genauer beleuchtet. Wie gut Zürich im Vergleich zu Bern und Basel in Sachen Verkehr abschneidet, kannst du hier nachlesen

Es ist viel passiert und wir freuen uns, auf alles was noch kommt.