Andere bauen ab, Tsüri.ch baut auf

Tsüri.ch wird bald vier Jahre alt! In einer fünfteiligen Artikelserie erinnern wir uns an vergangene Zeiten zurück. Im zweiten Teil der Serie «Tsüri erzählt», zeigen wir auf, wie Tsüri.ch den jungen Journalismus dieser Stadt unterstützt hat und immer noch unterstützt.
09. Oktober 2018

Tsüri.ch war immer ein Selbsthilfeverein, eine Talentschmiede, eine Spielwiese: Wir gaben uns und anderen eine Plattform, die sonst niemand bot. Mit begrenzten Mitteln, dafür mit umso mehr Energie und Haltung entwickelte sich Tsüri.ch zu einem ernstzunehmenden lokaljournalistischen Medium. Nachfolgend haben wir notiert, wie Tsüri.ch den jungen Journalismus fördert und unterstützt.

Journalistisches Wissen mehren und teilen
Nicht ganz uneigennützig haben wir über die Jahre stetig Weiterbildungen und Workshops veranstaltet. An der Qualität unserer eigenen journalistischen Arbeit sollte stets weiter gefeilt werden. Oft genug waren diese Workshops öffentlich, um auch anderen (angehenden) Journalisten*innen Zugang zu unserem Wissen zu geben. Zu Besuch hatten wir unter anderem Medienprofis wie Rafaela Roth (Reporterin beim Tages-Anzeiger), welche uns Einblicke in das Reportage-Handwerk gab; Adam Keel (selbsternannter audiovisueller Storyteller), der uns das Mobile Reporting näherbrachte; Angelo Zehr (Datenjournalist bei SRF Data), welcher uns zum Thema Audio beriet; Miklos Rozsa (selbstständiger Fotograf), der uns mit auf eine Fototour nahm und kürzlich Anja Conzett (Journalistin bei der Republik), die eine Schreibwerkstatt zum Thema Reportagen durchführte und Christof Gertsch vom Tagimagi, der Inputs zum Thema «Portrait» gab. Viele weitere dieser Workshops werden noch folgen.

Ausprobieren mit Tsüri.ch
Oft gaben wir auch anderen Menschen in unserer Stadt die Möglichkeit, sich journalistisch auszuprobieren. Ende 2016 war der Snapchat-Hype gross und auch Tsüri.ch konnte sich dem nicht erwehren. Eine Woche lang liessen wir Gymi-Schüler der Hohen Promenade unseren Snapchat-Channel übernehmen. Diese dokumentierten damit ihre letzte Probewoche, bevor ihr eigen produziertes Theaterstück Premiere feierte.

Im Dezember 2017 hat Tsüri.ch in Kooperation mit dem «Audiovisual Media»-Cast der ZHdK eine Reihe von Arbeiten der Studierenden zum Thema «Allein» präsentiert.

Erschienen sind die folgenden Artikel:

In der ersten Januarwoche dieses Jahres übernahm eine BMS-Klasse Tsüri.ch. BMS-Lehrer Seluan Ajina, der Tsüri.ch-Redaktor war, hat seinen Schüler*innen den Auftrag erteilt, eine Reportage zu schreiben. Dazu gab der damalige Tsüri.ch-Chefredaktor Simon Jacoby der Klasse einen Input. Damit sind die Schüler hinausgegangen, haben erlebt und über ihre Erlebnisse berichtet.

Ende Dezember 2017 hat die ganze Klasse Tsüri.ch besucht und von uns eine allgemeine Blattkritik erhalten. Von den 20 verfassten Texten der Schüler*innen hat die Redaktion sechs ausgewählt und diese näher mit den Schüler*innen besprochen. Dies mündete in einer Woche voller grossartiger Reportagen.

Im September 2018 waren 14 Schüler*innen des Gymi Rämibühl bei Tsüri.ch zu Besuch und lernten mit uns die Medienwelt kennen. Von Tsüri.ch bekamen die Journalist*innen in spe vier Arbeitsaufträge: Macht Video-Interviews zum Medienkonsum, eine Datengeschichte zum Medienwandel, befragt Journalist*innen zu ihrem Publikum und dokumentiert das alles auf Instagram. Entstanden sind diese Beiträge:

Der Tag bei Tsüri.ch in einem Bild zusammengefasst.

Dein Beitrag unterstützt den jungen Zürcher Journalismus
Es sind einzelne Beispiele aus einer langen Reihe, welche eines aufzeigen: Tsüri.ch zu unterstützen heisst immer auch, jungem Journalismus eine Chance zu geben, sich zu entfalten. Wir arbeiten aktiv daran, in unserer journalistischen Tätigkeit besser zu werden. Wir versuchen aber auch, das gesammelte Wissen weiterzugeben, um die nächste Generation Journalisten*innen mit unseren Mitteln aktiv zu unterstützen. Dein Beitrag zu unserem Projekt ermöglicht auch dies.

In der Reihe «Tsüri erzählt» bereits erschienen:

Teil 1: Die journalistischen Meilensteine

Titelbild: Nadia Reber (Foto und Grafik)

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