Der XXL-Tsüri.ch-Adventskalender

Dass du im Weihnachtsmonat viel mehr als nur Stress erlebst, das garantiert der XXL-Tsüri-Adventskalender. Druck ihn aus, bau ihn zusammen und häng ihn an den Kühlschrank, damit du am 1. Dezember startklar bist. Und dieses Jahr machen wir nicht bei Weihnachten Halt, denn es wird bis zum Jahresende gefeiert!
30. November 2017

Falls du dich selbst überraschen willst, liess den Artikel noch nicht. Sondern klicke auf den Link unterhalb und bastle dir zuerst deinen eigenen Adventskalender. Viel Spass!

Tsüri.ch-Adventskalender zum Downloaden

1. Dezember

Glühwein schlürfen, Chnoblibrot essen und sich eine Päckli Magenbrot teilen; Weihnachtsmärkte sind super! Aber statt immer nur auf dem Sechseläutenplatz und am HB rumzulungern, solltest du deine Fühler mal etwas weiter ausstrecken. Wie wäre es stattdessen mit etwas mittelalterlichem Flair in der Altstadt von Rapperswil, Walliser Chalet-Charme in Winterthur oder mit dem veganen Weihnachtsmarkt in Zumikon?

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2. Dezember

Unsere Stadt hat ein Nachwuchsproblem. Und nein, damit ist nicht die sinkende Kinderrate gemeint. Wir haben zu wenig Samichläuse. Das ist deshalb traurig, weil sich viele Chlaus-Vereine dafür einsetzen, Kinder aus sozial schwachen Familien zu besuchen. Wie wäre es also damit, mal selbst den Samichlaus zu spielen?

3. Dezember

Vielleicht melden sich aber auch zu wenig Chläuse, weil die 350 Sämis nach dem Samichlausschwimmen am 3. Dezember alle erfroren sind oder mit Lungenentzündung im Bett liegen. Für die Masochist*innen unter euch, die jetzt gleich aufhorchen – die regulären Billette für dieses Jahr sind leider schon alle weg. Ein paar gibt es noch zu ersteigern. Und sonst: Geht die Schwimmer*innen doch anfeuern!

4. Dezember

Festivals sind nicht nur etwas für den Sommer (imfall!). Ab dem 6. Dezember feiern wir die Menschenrechte am «Human-Rights-Film-Festival» im Riffraff und im Kosmos. Am «Unerhört!» tanzen wir noch bis zum 3. Dezember zu Jazz.

5. Dezember

Geschenke müssen bekanntlich nicht besonders teuer sein, sondern von Herzen kommen. Wer sich mal wieder an ein DIY-Geschenk heranwagen will: Anfänger*innen können am 4. oder am 7. Dezember an der Klubschule gerade noch rechtzeitig in einen Strickkurs einsteigen.

6. Dezember

Zurzeit poppt es an allen Ecken Zürichs. Einige Pop-Ups kannst du nur noch im Dezember besuchen, wie etwa Rudolph’s Holy Moly (Live-Piano-Sessions und Xmas-Beats), die Noël Baba Bar (Glühwein und Designermöbel) oder den Salon Libre im ehemaligen Kino ABC (Cocktails und Partymusik). Das temporäre Restaurant Chalait verwöhnt uns zum Glück noch bis im Januar.

7. Dezember

Schwalben, Zeitschinderei und ewige Rückspiele zum Goalie: Nichts gegen Fussball, aber wie viele Spiele hast du schon gesehen, die eeeecht langweilig waren? Geh lieber mal an ein Eishockeyspiel – z.B. am 9. oder am 15. Dezember, wenn die Lions spielen – da ist Action vorprogrammiert.

8. Dezember

Seit sieben Jahren hängt sie bereits glitzernd und funkelnd über der teuersten Strasse Zürichs: die Weihnachtsbeleuchtung Lucy. Hast du mal versucht, alle Lämpchen zu zählen? Kleiner Tipp: Nimm genügend Schnaps mit.

9. Dezember

Sobald der letzte Cousin und die letzte Nichte der Familie in die Pubertät gekommen sind, singt man kaum noch Weihnachtslieder am Familienschlauch. Schade eigentlich. Willst du wieder mal lauthals «Oh Tannenbaum» trällern, dann solltest du dem überdimensionalen singenden Weihnachtsbaum am Werdmühleplatz einen Besuch abstatten.

10. Dezember

Du hast noch eine ganze Menge kleiner Cousinen oder ein Gottenkind? Dann lass dir das Märlitram nicht entgehen. Im nüchternen Zustand bekommst du nicht mehr so schnell kitschige Weihnachtsgeschichten von Frauen im Engelskostüm erzählt.

11. Dezember

Was in den Bergen gilt, gilt auch bei uns im Flachland: Am schönsten ist eine winterliche Stadt von oben. Jetzt kannst du dein Date entweder gratis auf den «Freitag Tower» schleppen – wo ihr euch schon warm geben könnt – oder aber ihr besucht die Clouds-Bar im Prime Tower. Zum Beispiel am 11. Dezember, da gibt es zum Warmwerden ein Gin-Tasting.

12. Dezember

Dir ist der Prime Tower nicht hoch genug? Dann ab auf den Pfannenstiel! Der Hügel alleine ist schon 853 Meter hoch und wer dann auch noch den Hochwachturm erklimmt, hebt definitiv ab. Und als Belohnung für den Aufstieg gibt es einen Teller heisse Suppe im Ausflugsrestaurant.

13. Dezember

Für alle Studis: Gönnt euch zwischen dem Lernen für die Januarprüfungen mal eine Pause. Geht an eine Lesung ins Karl der Grosse oder für eine Aufführung ins Theater am Neumarkt.

14. Dezember

Es ist immer dasselbe: Bereits im Mai beschliesst man, mit dem halben Freundeskreis ein Weihnachtsessen zu organisieren, und dann im Dezember meldet sich niemand mehr freiwillig, um den ganzen Tag in der Küche zu stehen. Vorschlag: Geht doch mal auf eines der Fress-Schiffe auf dem Zürisee. Dort gibt es Fondue, Fleisch auf dem heissen Stein, ein Brunch-Buffet oder ganz viel Bier.

15. Dezember

Du liebst riesige Christbäume? Wenn dir der im Dolder nicht gross genug ist, dann besuch dessen grossen Bruder im Glattzentrum in Wallisellen – garantiert weniger kitschig als der völlig überladene Swarovski-Baum am HB.

16. Dezember

Wann bist du das letzte Mal mit Schlittschuhen auf dem Eis gestanden? Ein idealer Zeitpunkt es wieder mal zu wagen, ist der 16. Dezember, wenn im Dolder die Schlittschuhdisco stattfindet. Dann kannst du nämlich jeden Ausrutscher auf den Glühwein schieben. Zumal man sich dank dem Tannenbaum in der Mitte des Eisfelds nicht fragen muss, weshalb man ständig nur im Kreis fährt.

17. Dezember

Hattest du schon mal Marroni beim Stand an der Bahnhofstrasse gekauft? Und bei dem am Limmatquai? Und bei dem am Bellevue? Wenn nicht, würde sich statt einem «Pub Crawl» doch mal ein «Marroni Crawl» anbieten.

18. Dezember

Du kannst natürlich statt Marroni auch ganz antizyklisch Glace essen gehen. Dann aber bitte unbedingt die Geschmäcker Ovomaltine, Zimt oder Vanille mit heissen Zwetschgen bei Gelati Tellhof probieren gehen.

19. Dezember

Man muss kein Fan vom Zirkus sein, um zuzugeben, dass das Bauschänzli nie so schön aussieht wie zur Weihnachtszeit. Dann, wenn das beleuchtete, rote Zelt des Zirkus Conelli dort thront. Suchst du noch ein Sujet für die Weihnachtskarten für deine Grosseltern in St. Gallen oder die Gotte in Kanada? Nun hast du eins.

20. Dezember

Ein Tipp für alle Weihnachtsmarktgänger*innen: Bitte, bestellt mal etwas anderes als (billigen, schlechten) Glühwein! Ob Glühmost, Met, Kafi mit Nusslikör oder Gewürz-Schoggimilch. Alles ist erlaubt. Ausser eben: Glühwein.

21. Dezember

Für alle unter euch, denen beim Gedanken an die Festtage bereits grüne Haare wachsen: Färbt die Haare doch mal platinblond oder besucht im Museum für Gestaltung «The Happy Show». In dieser versucht Grafikdesigner Stefan Sagmeister die Frage «Was ist Glück, wo findet man es und was kann der Mensch für sein eigenes Glück tun?» zu beantworten. Das stimmt auch den grössten Grinch milde.

22. Dezember

Weihnachten ist das Fest der Liebe und zur Liebe gehört knutschen. Also her mit dem Mistelzweig. Schöne Exemplare bekommst du auf jedem grösseren Frischwaren- oder Weihnachtsmarkt oder beim Floristen im Niederdorf.

23. Dezember

Auch etwas, das man öfters tun sollte: Die Sternwarte Urania besuchen. Das beste Datum dafür ist der 23. Dezember. An diesem Tag gibt es eine Spezialführung.

24. Dezember

Ihr habt jetzt schon Angst, dass ihr in den kommenden Tagen wieder einmal nur Socken und billige Schoggi geschenkt bekommt? Dann kauft euch am besten gleich selbst ein Geschenk. Etwas, wovon ihr schon das ganze Jahr träumt (Aber nur, wenn ihr danach die Heizkosten noch bezahlen könnt).

25. Dezember

Weihnachtszeit ist Familienzeit. Also gleich mal wieder im Altersheim vorbeischauen. Das solltest du übrigens auch mal tun, wenn deine Grosseltern nicht mehr unter uns weilen. Besonders Senioren ohne Kinder und Enkel freuen sich, wenn Freiwillige ihnen etwas vorlesen oder mit ihnen spazieren gehen.

26. Dezember

Ist dir auch schon aufgefallen, dass Pinguine den halben Tag schlafen? Munter werden die Tierchen erst, wenn das Thermometer unter 10 Grad sinkt. Dann kann man täglich mit ihnen um 13.30 Uhr auf einem kurzen Rundgang durch den Zürich Zoo um die Wette watscheln.

27. Dezember

Wenn wir schon bei der Liebe sind: Gehst du häufig beim Stauffacher oder beim Bellevue in den Starbucks einen Kaffee holen? Geh doch das nächste Mal einen billigeren im Coop kaufen und schenke das gesparte Geld einem der dort nächtigenden Obdachlosen oder deinem Lieblingspunk.

28. Dezember

Macht eine Liste mit allen guten Vorsätzen fürs Jahr 2018 und geht diese noch vor dem 31. Dezember im Irchelpark verbrennen. PS: Geht auch in jedem anderen Park in dem ihr legal ein Feuerchen machen dürft.

29. Dezember

Übrigens schiessen in Zürich nicht nur die Restaurants und Bars wie Pilze aus dem Boden, sondern auch die Clubs. Wer von euch war schon im Babette (eröffnete anfangs Jahr), im Gallery Club (gibt es seit März), oder im Minirock (eröffnete im September)? Nicht? Zeit wirds!

30. Dezember

Hast du zu Weihnachten eine schöne neue Skijacke bekommen? Dann pack die Alte doch gleich in einen Sack und bringe sie zur Caritas. Übrigens: Dort dürfen auch alle Geschenke wie Krawatten, Rentier-Pullover und «I Love NY»-Shirts hingebracht werden.

31. Dezember

Silvesterpartys sind nicht jedermanns Sache. Zuhause mit den Kollegen im Fonduetopf rühren auch nicht. Der Kompromiss: Um 23.45 zum Bellevue gehen, den mitgebrachten Prosecco bereit machen, das Feuerwerk schauen, anstossen, dem Limmatquai entlang tanzen (irgendwo spielt immer Musik) und danach die guten Vorsätze begraben mit einem Besuch beim Fast-Food-Verkäufer deiner Wahl.

Wenn dir unsere Tipps gefallen haben, kannst du sie jetzt in Adventskalenderform herunterladen und deine Freunde oder WG-Gspändli überraschen.

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