8 nachhaltige Tipps, Tricks und Geschichten rund ums Thema Velo

Mobilität und Nachhaltigkeit? Das Velo machts möglich! Ganz im Sinne der Netto-Null-Strategie der Stadt Zürich, haben wir für alte und neue Radfreunde acht Tipps, Tricks und Storys rund ums Thema Mobilität und Velo.
19. April 2021
Praktikantin Redaktion

Die Stadt Zürich will nachhaltig werden und das in absehbarer Zukunft. Sie hat sich viel vorgenommen, auch im Bereich der Mobilität. So plant sie unter anderem den raschen Umstieg auf batteriebetriebene Personenwagen. Kombiniert wird das Vorhaben mit verkehrsvermeidenden und -verlagernden Massnahmen, wie der Förderung des Velos zum Hauptverkehrsmittel. Das ist es bereits? Dann gibts jetzt noch weitere Tipps, wie du der Stadt fleissig beim Erreichen des Klimaziels helfen kannst.

1. Züri rollt

Du willst Zürich mit dem Velo erkunden, hast aber noch keines? Dann bietet dir das Arbeitsintegrationsprogramm der Asylorganisation Zürich (AOZ) «Züri rollt» genau das Richtige an. Ab Ende April kannst du an der Velostation Europaplatz für 20 Franken Depot gratis eines von 2250 Velos ausleihen. Betrieben werden die Velostationen und Velowerkstatt von Züri rollt von Flüchtlingen. Das Ziel ist, durch die Beschäftigung die soziale Integration der Menschen zu fördern.

Der Veloverleih ist von Ende April bis Oktober geöffnet. Mehr Informationen zum Saisonprogramm gibt es auf der Seite der Stadt Zürich oder der AOZ.

2. Die schönsten Velorouten mit Startpunkt Zürich

Damit dir durch den Coronakoller auch diesen Frühling das Dach nicht auf den Kopf fällt, haben wir dir unsere liebsten Velorouten mit Startpunkt Zürich zusammengesucht. Dank den Angaben von unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Routendauer hat es für jede*n die passende Tour dabei. Schreib uns, wenn deine Lieblings-Veloroute noch fehlt!

3. Den alten Göppel auf Zack bringen

Ein kaputtes Teil bedeutet noch lange nicht das Ende für deinen Flitzer. Auch in die Jahre gekommene Velos können von Velomechs schnell wieder in Ordnung gebracht werden. Reparaturen aller Art machen die Velomechaniker*innen vom Schimmel Velo an der gleichnamigen Strasse in Wiedikon. Innerhalb 48 Stunden ist dein Velo wieder fahrbereit. Aber auch sonst mangelt es in Zürich nicht an sympathischen Retter*innen für dein Velo. Hier findest du weitere zuverlässige Velowerkstätten, die dein Rad kompetent und zuverlässig wieder in Schwung bringen.

Die Velowerkstatt Schimmel Velo in Wiedikon. (Foto: Jenny Bargetzi)

4. Flink dank Schleichwegen

Schnell von A nach B zu fahren ist nur einer der vielen Gründe wieso sich ein Velo in der Stadt lohnt. Damit du sogar noch flinker unterwegs bist, haben wir dir vergangenen Monat sechs Schleichwege herausgesucht, die du mit dem Velo oder auch zu Fuss benutzen kannst.

5. Velopumpstationen

Damit deine Velopneu stets genug Luft haben, bietet die Stadt Zürich städtische Velopumpstationen an. An den 50 Standorten kannst du mit Handpumpen gratis deine Räder aufpumpen. Hier findest du eine interaktive Karte mit all den grün gekennzeichneten Pumpstationen.

6. Rechtsabbiegen bei Rot

Bei 81 Kreuzungen in der Stadt Zürich hängt ein neues Schild an den Ampeln. Die schwarze Signaltafel mit einem gelben Velo bedeutet «Rechtsabbiegen für Radfahrer*innen gestattet». Sie erlaubt Velofahrer*innen und Motoradfahrradfahrer*innen bei Rot rechts abzubiegen. Die neue Verkehrsregelung gilt seit Beginn dieses Jahres. Im Verlauf des Jahres sollen weitere Kreuzungen ausgeschildert werden.

Aber Achtung: Ohne entsprechende Signalisation ist das Abbiegen bei Rot weiterhin verboten.

An über 80 Lichtsignalen hängt neu die kleine schwarze Velotafel. (Foto: Jenny Bargetzi)

7. Alternativen zur Velobörse

Du sehnst dich danach, mit dem Velo durch Zürich zu düsen, hast das passende Rad aber noch nicht gefunden? Neben Velobörsen gibt es noch weitere Möglichkeiten, die dir zum Traum eines eigenen Velos weiterhelfen. Sei es online oder vor Ort, wir haben dir sechs Alternativen zusammengesucht, damit du ganz schnell zu einem tollen Velo kommst.

8. Von A nach B und weitere Velogeschichten

Bus, Tram, Velo, Auto oder doch zu Fuss; Wie kommt man am besten durch die Stadt? Das hat sich eine Tsüri.ch-Redaktorin vergangenen Sommer auch gefragt und ihr Erlebnis erzählt. Und weil eine Geschichte nicht genug ist, gibts zum Schluss noch mehr kuriose, seltsame oder gar gefährliche Velogeschichten zu lesen.

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