9 Dinge, die wir in der Coronazeit gelernt oder wiederentdeckt haben

Corona, wir haben die Nase voll! Das vergangene Jahr war mühsam und geprägt von Lockdowns und Langeweile. Zeit also für Good-News: Hier sind 9 vergessen geglaubte Fähigkeiten und neu entdeckte Hobbys, welche die beinahe aussichtslose Öde der Coronazeit ein wenig besser machen.
30. März 2021
Praktikantin Redaktion

Angenehm ist sie definitiv nicht, eher anstrengend, zäh und zwischendurch immer wieder gespickt mit Aussichtslosigkeit. Die Coronapandemie hat es nach wie vor in sich. Sie zwang uns, Routinen zu brechen und unseren Alltag umzugestalten. Einige der Beschäftigungen liessen unsere Kreativität neu aufleben und trieb uns zu spannenden Projekten an. Hier sind einige positive Überbleibsel, die sich erfolgreich in den Alltag eingebaut haben und hoffentlich noch lange bleiben werden.

1. Basteln, was das Zeug hält

Schlüsselbänder knüpfen, Tonvasen kreieren, Kleider besticken oder Taschen bemalen: Während viele Geschäfte und Restaurants geschlossen waren, blieben die Türen der Baumärkte geöffnet. Seither ist das Bastelsortiment schier unendlich und die daraus entstandenen Kreationen erfreuen uns jeden Tag aufs Neue.

2. Zeit für sich

Einfach mal für sich zu sein, war wohl etwas, das in dem ganzen Trubel zwischen Arbeit, Familie, Freund*innen und Hobbys schnell vergessen ging. Die Massnahmen im März vergangenen Jahres änderten das drastisch. Die sofortige Entschleunigung brachte uns viel Zeit einen neuen Zugang zu uns selbst zu finden. Sei dies durch reflektieren, loslassen, ein Buch lesen oder einfach mal wieder einen Brief an alte Bekannte zu schreiben.

3. Grossmutters Sirup und Schnaps

Grossmutters Rezepte kamen endlich wieder einmal zum Einsatz; zum Beispiel für leckeren, selbstgemachten Holunderblütensirup. Die weissen Blüten des Holunderbuschs beginnen im Frühling zu blühen und schmücken die Strassen mit ihrer weissen Pracht noch bis in den Sommer hinein. Die Zeit Zuhause liess sich aber auch mit selbstgemachtem Ingwerschnaps überbrücken, den wir nun stolz unserem Besuch auftischen.

4. Unerledigtes fertig machen

Liegen gebliebene Dinge, denen wir vor der Coronazeit geschickt aus dem Weg gehen konnten, bekamen wir nun jeden tagtäglich vor die Nase gehalten. Also wurde das Projekt unfertiges Gestell, immer noch nicht aufgehängte Lampe oder dringendst zu schleifender Tisch, doch noch in Angriff genommen. Und das stolze Gefühl beim Betrachten unserer Werke lässt jede noch so grosse Imperfektion verschwinden.

5. Die Natur entdecken

Die Natur in all ihren Facetten ist wohl einer der häufigst wiederentdeckten Schätze der Coronapandemie. Egal ob mit langen Winterspaziergängen, Schneeschuhtouren oder postkartenreifen Panoramawanderungen, die Home-Office Pflicht treibt die Menschen nach wie vor vermehrt nach draussen.

6. Gute Laune Ukulele

Die Ukulele hat uns an trüben Tagen mit guter Laune und einem Hauch von Ferienstimmung verzaubert. Bereits zwei bis drei Akkorde reichen, um nach einem Lied zu klingen. Die Lernkurve ist steil und die Motivation dementsprechend hoch. Auch leidenschaftliches Mitsingen sorgte in jedem Fall für Heiterkeit. Abgeschätzt an den ukulelebegeisterten Menschen in meinem Umfeld, sind die Googlesuchanfragen für «Somewhere over the Rainbow» wohl etwa um das Dreifache gestiegen.

7. Du ahnst es bereits: Kochen

Nebst den gefühlt zehn verschiedenen Bananenbrotvarianten sind aus der Coronazeit aber noch viele weitere spannende Rezepte entstanden. So zum Beispiel ein selbstgemachter Fleischersatz aus Seidentofu oder unterschiedliche Sorten selbstgemachter Ravioli. Ob klassisch oder ausgefallen, bei vielen Backbegeisterten steht seit Corona mittlerweile regelmässig selbstgemachtes Brot auf dem Tisch.

8. Kopf auslüften mit Sport

Yogasessions Zuhause oder joggen mit Freunden draussen in der Natur; Der wohl gesündeste Outcome der Lockdownzeit ist die neue Begeisterung für Sport. Die geschlossenen Fitnesszentren haben uns dazu getrieben, die Freizeit mit Sport im Freien zu nutzen.

9. Last but not least: Puzzeln

Ich schaute meine Mitbewohner*innen zugegebernermassen etwas kritisch an, als sie vergangenen Frühling mit dem ersten Puzzle in unserer WG auftauchten. Meine Skepsis verwandelte sich aber schnell in Begeisterung und seither liegt bei uns immer irgendwo ein Puzzle rum.

Was hast du in der Coronzeit gelernt oder wiederentdeckt? Sag es uns in den Kommentaren.

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