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6 Wege, um die IT-Probleme deiner Eltern nicht lösen zu müssen

Es ist Weihnachten. Die Bäuche sind voll, die Geschenke geöffnet und jetzt weiter zum Dessert. «Wart mal kurz Kind. Ich hab da ein Problem mit meinem Handy.»
24. Dezember 2018

Die Geschichte wiederholt sich jedes Jahr in abertausenden Haushalten. Kaum sind die Kids zurück und sitzen gut gefüttert und wehrlos in der heimischen Stube, nimmt das Unheil seinen Lauf. «Candy Crush crasht ständig.» «Der Drucker druckt verkehrt.» «Das Internet ist zu langsam.» «Ich habe wiedermal das Internet gelöscht.» Was danach folgt ist eine Odyssee durch die elterliche Problemliste ihres Computers. Zeit, sich dagegen zu wappnen.

Wir bei Tsüri.ch verstehen, wie schwierig es ist, den eigenen Eltern einen Gefallen auszuschlagen. Sie waren es schliesslich die uns beigebracht haben, wie man eine Toilette benutzt und sich in der grossen weiten Welt zurechtfindet. Trotzdem hast du bestimmt besseres zu tun, als dich an Heiligabend durch die Icons des zugemüllten elterlichen Desktops zu klicken. Deshalb hier 6 Möglichkeiten, um der Pflicht aus dem Weg zu gehen, geordnet nach dem Grad der Ungnade, in die man dafür bei seinen Eltern fällt.

1. Erklär das Problem als unlösbar.

Lass dir das Problem erklären, setz dich in eine ruhige Ecke und guck dir auf dem Gerät die neuesten Katzenvideos an. Danach erklärst du selbstbewusst, das Problem sei selbst für einen Digital-Native wie dich unlösbar. Deine Eltern werden vollstes Verständnis dafür aufbringen, da du sie in der Unlösbarkeit des Problems bestätigst.

2. Hast du schon mal versucht, das Gerät aus- und wieder einzuschalten?

Stell deinen Eltern diese Frage bevor sie dir überhaupt das Problem erklären. Hiermit befreist du dich mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit von den Support-Pflichten und lässt dich trotzdem in einem guten Licht erscheinen.

3. Hast du das Problem gegooglet?

Bevor du Probleme löst, sollen deine Eltern zumindest einen Effort machen. Mit «Teach Parents Tech» hat Google Erklärvideos für Eltern erstellt, die auch viel netter sind als let me Google that for you. Nun ja, deine Eltern wären froh, sie müssten gar nichts tun, aber hassen werden sie dich hierfür nicht.

4. Wechsle das Thema

Erinnere deine Eltern immer, wenn sich die Gespräche in Richtung digitale Technologien wenden, dass man früher die besinnliche Weihnachtszeit auch ohne den ganzen Technikkram überstanden hat.

5. Lehne ab

So hart es scheint, aber deine Eltern sind alt genug, ihre Probleme selber zu lösen. Falls es sich um ein komplexes Problem handelt, ist es völlig legitim, einen Profi beizuziehen, der für seine Geduld bezahlt wird. Falls gar nichts mehr funktioniert, haben deine Eltern bestimmt ein Telefonbuch, um einen Spezialisten ausfindig zu machen.

6. Lösche das Internet

Setze dich an den Computer. Ziehe den Browser in den Papierkorb. Danach meldest du deinen Eltern, dass du jetzt auch ausversehen das Internet gelöscht hättest und dir deshalb leider die Hände gebunden sind.

Titelbild: Flickr

Praktikant Civic Media

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