6 einfache Tipps für Zero Waste Anfänger*innen

Plastikfrei unseren Alltag bewältigen zu wollen, ist eine richtig, richtig schwierige Aufgabe. Es beginnt schon morgens beim Bäcker, der die Sandwiches im Plastik und noch zusätzlich in der Papiertüte verkauft, geht weiter beim Biogemüse, das unverständlicherweise ebenfalls in Plastik jeglicher Art eingeschweisst wird und hört bei sämtlichen Take-Away-Angeboten auf.
22. Februar 2017

Aber genau deshalb ist es so unglaublich spannend, die Herausforderung des plastik- und abfallfreien Alltags anzunehmen, indem wir nach Alternativen suchen, diese finden, ausprobieren, entdecken und vielleicht so zu einem neuen Lebensgefühl gelangen.

1. Stoff- oder Papiertasche dabei haben – somit braucht es keine Plastiktütchen mehr. Für geübtere Zero Waste Konsument*innen: diverse Leinen-, Stoff- und Netz-Säckchen, sowie weitere Behälter für Lebensmittel im Offenverkauf.

2. Versuche für das Take-Away eigene Behälter mitzunehmen. Für den Coffee-to-go einfach einen Keep-Cup. Das spart schon unglaublich viel Plastik und Abfall.

3. Überdenke Deine Putzmittel. Viel Chemie, viel Plastikbehälter. Probiers mal mit dem Wundermittel Tafelessig/Wassergemisch – der perfekte Kalkfresser und günstig dazu.

4. Verzichte auf Cellophan und Alufolie. Super schöne Alternative sind Bienenwachstücher oder Behälter aus Glas oder Email.

5. Finde eine Thermosflasche, die zu Dir passt, die Du gerne dabei hast, leicht und praktisch ist – somit sparst Du einiges an Geld und Plastik, denn Du wirst viel weniger Getränke in PET- Flaschen kaufen.

6. Auch rund um unsere Hygiene ist ein plastikfreies Leben möglich – braucht aber ehrlicherweise ein bisschen Überwindung. Aber auch in diesem Bereich gilt: ausprobieren! Es macht Spass, gibt viel zu entdecken und einiges zu erzählen. Fang mit was leichtem an, wie die Zahnbürste aus Bambus oder fester Haarseife, anstelle von flüssigem Shampoo.

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Input vom Foifi, dem Zero-Waste-Laden.

Titelbild: Screenshot/Instagram

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