10 Tipps, wie du die Street Parade überstehst

Die Street Parade steht vor der Tür. Für manche ein Highlight, für andere der lästigste Tag des Sommers. Egal, zu welchen du dich zählst, mit diesen Tipps überlebst du den Tag.
05. August 2018

1. Plane deine Flucht

Am besten gehst du gar nicht erst an die Street Parade. Plane deine Flucht weise. Meide grössere Gruppen von Trunkenbold*innen, Schnupfnasen oder Lippenbeisser*innen, du wirst sie nicht mögen. Fahre nicht über den HB, Bahnhof Enge, Bürkliplatz oder Bahnhof Stadelhofen. Tu es nicht! Du wirst es bereuen.

2. Nimm keine Drogen

Es gibt 364 Tage im Jahr, an denen Drogen mehr Spass machen. Willst du wirklich von sogenannten Lovemobils als Zombie über den Utoquai getrieben werden, mit der stetigen Angst unreinen Stoff abbekommen zu haben? Falls wirklich der 11. August dein Triptag sein soll, dann nimm die Wanderschuhe vom Dachstock und reise in die Innerschweiz oder sonst wohin. Dort hat’'s niemanden, der dich stört. Falls es doch an der Street Parade sein sollte, teste deine Drogen vorher.

3. Springe nicht in den See

Ähnlich wie «Don‘’t eat the yellow snow»: Schwimme nicht mit Millionen Drogen- und Alkoholverseuchten. Ausser du hast gerne Pisse um deinen Körper oder liebst es, hin und wieder durch Kotze zu schwimmen. Bei all den Drogen könnte es ausserdem sein, dass dich nur schon die Berührung mit dem Wasser «high» macht. Aufgepasst!

4. Verlasse die Stadt

Punkt 1 gilt zu beachten. Plane deine Flucht genau und vielleicht schaffst du’s und du befindest dich ganz plötzlich ausserhalb der Stadt – in Sicherheit. Es ist das perfekte Wochenende, endlich wieder mal wandern zu gehen oder den Eltern einen Besuch abzustatten. Lässt sich gut mit Punkt 2 kombinieren. Falls du jedoch Drogen nehmen solltest: Nicht im Elternhaus!

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5. Vermiete deine Wohnung

Die Street Parade ist weit über die Landesgrenzen bekannt. Der perfekte Moment, um deine Wohnung überteuert an Raver*innen aus Holland oder Italien zu vermieten. Mit dem Geld reist du nach Amsterdam oder Rom oder sonst wohin. Alles ist günstiger als Zürich. Mit dem schnell verdienten Geld, kannst du deine Reise gleich finanzieren.

6. Hüte dein Bett

Falls du dich gar nicht von Zuhause weggehen willst, kaufe am Vortag gross ein und verschanze dich in deiner Wohnung. Räum' mal wieder deine Wohnung auf oder schau' dir mal wieder deine Lieblingsserie von Anfang bis Ende durch. Oder verstecke dich unter deiner Decke, bis der Spuk vorübergezogen ist. Keine Angst. Es ist bald vorbei.

7. Hüte deinen Garten

Falls du doch ein wenig frische Luft schnuppern willst, lade alle deine Freund*innen ein und werfe den Grill an. Sie werden dir dankbar sein, dass sie nicht unter der Bettdecke am Verzweifeln sind. Oder du widmest dich gleich deinem neuen Hobby «Urban Gardening». Der Vorteil: Du kannst deinen Garten von Wildpisser*innen, -kotzer*innen und -bümsler*innen schützen.

8. Sei Elitär

Wenn’s etwas zwischen Flucht und Verschanzen sein soll, ist dieses Wochenende perfekt, um die gescheite Brille zu montieren und die schön polierten Schuhe vom Dachstock zu holen. Um sich von den Partygänger*innen abzuheben, gibt’s kein besseres Rezept, als mal richtig elitär rumzulaufen. Wann warst du das letzte Mal im Theater, im Kunstmuseum oder in der Oper (die haben wohl zu)? Heute darfst du!

9. Mach' Party, aber anders

Vielleicht brauchst du ja doch Party und Stadtflucht und Isolation kommt nicht infrage. Aber auch die Street Parade ist nicht dein Ding. Dann gibt’s immer noch die Lethargy in der Roten Fabrik. Die seien nicht Mainstream, heisst es. Mitorganisator Styro2000 meint zwar mittlerweile selbst über die Lethargy: «Inzwischen gehören auch wir zum Establishment.»

Hier erfährst du übrigens, welche 6 Acts du an der Lethargy nicht verpassen darfst.


10. Hab'’ Spass

Falls du doch nicht anders kannst, als dem Ruf der Masse zu folgen. Beachte vorallem Punkt 3 und gehe nicht schwimmen, weil gefährlich (Drogensee!), und falls du konsumierst, lass’' es testen. Und wir wünschen dir viel Spass beim Tanzen und Trippen.

Titelbild: «Creative Commons Zurich Street Parade 2008 » by BYTE RIDER veröffentlicht als CC BY 2.0

Veröffentlicht: 11. August 2016 | Update: 2. August 2018


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