Benjamin von Wyl

Redaktor

Das mache ich bei Tsüri:

Ich schreibe. Wann immer mir was begegnet, dass einen Bezug zu Zürich hat. Und da Schreiben meine Arbeit ist und Zürich meine Arbeitsstadt, begegnet mir doch so einiges in Zürich.

Das mache ich ausserhalb von Tsüri:

Ich schreibe und bin gestresst. Manchmal bin ich auch daheim, Daheim ist in Basel und ich find’s komisch, dass das nicht für alle Menschen so ist.

Über diese Themen schreibe ich am liebsten:

Bei Tsüri: Jede Form von Komfortzonen-Clash – Städter auf’s Land, Agglo-Bewohner*innen in die Stadt. Stadtrand, Kunst/Realität. Begegnungen, die mich herausfordern, sowohl während dem Erlebnis als auch beim Schreiben. In der Welt: Über Medien und Schweizer Politik – weil das wichtig ist und ich eine Ahnung davon habe. Transnationale und Migrationsthemen – weil sie wichtig sind und ich und wir alle zu wenig Ahnung davon haben. Immer noch. Über Generationsthemen: Weil sie unwichtig sind, aber trotzdem Raum in meinem Kopf einnehmen.

Darum bin ich Journalist:

Weil ich es liebe, Menschen zu konfrontieren. Weil ich es liebe, diese anarchische Abtastinstanz zu sein, die hinterfragen darf. Weil ich nur dank dem konstanten Input und Reality Check ansatzweise das Gefühl bekomme, irgendwas zu verstehen.

Das mag ich an Züri am meisten:

Das Lochergut und seine Kinder.

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